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3 Antworten

Sehr oft gar nicht. Ein reines Metall oder auch eine Legierung ist ja ersichtlich an den Elementformeln. Ein Salz oft auch noch, zumindest wenn Halogene UND Metall mit drin sind. Aber dann hört es auch schon auf. Organische Salze wie Tetraalkylammoniumhalogenide, Alkylchloramine ode Chloralkylamine lassen sich nicht mehr unbedingt in der Summenformel unterscheiden.

Und auch z.B. die beiden berühmten Stoffe von Wöhlers Synthese Ammoniumisocyanat und Harnstoff sind in der Summenformel ununterscheidbar.

Merke : Metall + Nichtmetall --> Salz

Beispiel, 2Na + Cl2 --> 2NaCl (Kochsalz)

Metalle machen ungefähr 80% der Elemente im Periodensystem aus. Die typischen Eigenschaften von Metallen sind

Elektrische Leitfähigkeit

Wärme leitend

Metallischer Glanz

Verformbarkeit

Es müssen alle 4 Eigenschaften erfüllt sein um von einem Metall sprechen zu können.

Aber damit du dir ein besseres Bild machen kannst und ich nicht so viel schreiben muss :-)

http://groups.uni-paderborn.de/cc/studienarbeiten/seidel/allgem_chem/kl9/periodensystem/eigen.html

_ Moleküle können aus Atomen eines einzigen chemischen Elements aufgebaut sein, wie Sauerstoff (O2) und Stickstoff (N2) (Elementmoleküle). Oft sind Moleküle jedoch Verbände von Atomen verschiedener Elemente, wie Wasser (H2O) und Methan (CH4). Die Anordnung der Atome (ihre Konstitution) in einem Molekül ist durch die chemischen Bindungen fixiert.

Nicht alle chemischen Verbindungen bestehen aus individuellen Molekülen. Keine Moleküle liegen z. B. bei diamantartigen Stoffen vor. Keine Moleküle liegen bei Salzen wie Natriumchlorid (NaCl) vor, die durch ionische Bindungen zusammengehalten werden. _ (Wikipedia)

Ich glaubte mit den Definitionen die uns in der Schule beigebracht wurden bin ich mit Wikipedia besser bedient :-)

Falls es Fragen zu den einzelnen Punkte gibt kann ich sie dir gerne beantworten, denn es ist doch recht viel für den anfang.

chemielehrling 08.06.2014, 13:51

gilt immer metal+nichtmetall=Salz? Ein Molekül kann es nur sein wenn die Verbindung ausschliesslich aus nichtmetallen besteht?

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KxxII 08.06.2014, 14:11
@chemielehrling

Der Salzregel trifft zu 99% zu. Zu der zweiten Frage nein, NaOH ist auch ein Molekül. Doch du darfst dich nicht festfahren in die Denkrichtung an der Natronlauge hängen jetzt 1 Sauerstoff und 1 Wasserstoff an einem Metallklotz. Diese Verbindung hat mit den chemischen Eigenschaften der Ausgansstoffen reingarnichts mehr zu tun. Das ist ein vollkommen neuer Stoff. Anahnd der Summenformel allein wird es aber schwer chemische Verbindungen zu identifizieren, wir sitzen ja nicht umsonst Woche für Woche im Labor und beschäftigen uns mit Aufbau, Struktur, Eigenschaften der Teilchen oder Verbindungen um diese zuordnen zu können. Denn die Summenformel ist niemand auf den man sich verlassen sollte da Stoffe auch isomere zueinander auftreten können. Das bedeutet die haben zwar die selbe Summenformel aber diese beiden Stoffe unterscheiden sich durch die anordnung der ihrer Atome in dieser Verbindung. Was sie wieder voneinander unterscheidet ^^

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KxxII 08.06.2014, 14:20
@KxxII

Auch kannst du zum Beispiel nicht anhand der Summenformel von Aluminionoxid also AlO2 sehen ob es sich hierbei um ein Salzgitter handelt, wenn du dies nicht weißt :-) Es erfordert doch gewisse Kenntnisse in der Chemie um zu verstehen, wieso ist das jetzt so und nicht anders. Doch das kommt mit der Zeit hört sich alles nur kompliziert an, ist es aber net.

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Eigentlich geht das einfacher mit der Strukturformel. Man guckt sich die innenmolekülare Kräfte an.. und z.B. wenn das eine Ionenbindung hat dann ist es ein Salz.. wenn alles neutral ist.. dann Molekül und und und

chemielehrling 08.06.2014, 13:42

könntest du mir das anhand eines Beispiels erklären bitte? was sind innenmolekulare Kräfte?

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KxxII 08.06.2014, 13:49
@chemielehrling

Du meinst bestimmt zwischenmolekulare oder intermolekulare Kräfte. diese beruhen auf Van-der-Waals-Kräften.

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