Chemie - chem. Gleichgewicht und Löslichkeitsgleichgewicht?

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2 Antworten

Das Auflösen eines Festkörpers ist eine chemische Reaktion. Im Fall von Ionen­kristallen umgeben sich die Ionen in Lösung ja mit einer Wasser­hülle, während sie im Kristall von Gegenionen umgeben sind. 

Sie ändern also ihre Umgebung und bilden zumindest vdW-Komplexe mit der Lösung, oft aber auch echte koordinative Komplexe.

Jede chemische Reaktion hat aber eine Gleich­gewichts­konstante. Mit ein paar speziellen Kon­ven­tionen (Lösungs­mittel igno­rieren, Fest­körper igno­rieren)  ist die Gleich­gewichts­konstante genau das Löslichkeits­produkt.

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So aus dem Stehgreif würde ich sagen, damit ist gemeint, dass nur der gelöste Stoff an der Reaktion teilnimmt, nicht aber der ungelöste Stoff.

Dies muss natürlich im Reaktionsgleichgewicht berücksichtigt werden, da die Konzentration des halbgelösten Eduktes immer wieder aus dem Bodensatz des ungelösten Anteils nachgebildet wird.

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