Chef verweigert Eingliederung,jetzt auf Montage trotz hochschwangerer Frau zuhause!

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Nein, die Montage kann er nicht verweigern. D.h. er kann schon, aber dann kann er auch gleich seine Kündigung mitnehmen. Und eine Schwangerschaft der Ehefrau ist nicht wirklich ein Grund, nicht arbeiten zu können...

Und ob er sich weiter krankschreiben lassen kann, muss er mit dem Arzt klären. Da er jetzt ja eine andere Tätigkeit mit anderen Belastungen hat, kann man nicht voraussagen, wie der Arzt und die Krankenkasse reagieren werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Nightstick
24.10.2012, 16:00

Mein Rat: Er sollte (wie oben gesagt) die Montage aus arbeitsrechtlichen Gründen auf jeden Fall antreten, und zumindest auch die ersten Handgriffe ausführen!

Wenn er dann dabei das Gafühl hat, dass die vorgegebenen kg-Vorgaben überschritten werden (oder erhebliche Schmerzen auftreten), sollte er dort vor Ort zu einem Arzt gehen und sich ggf. erst einmal arbeitsunfähig krank schreiben - sich jedoch nicht therapieren lassen. Wenn er dann wieder zu Hause ist, sollte die konkrete Behandlung von den Ärzten bzw. institutionen weitergeführt werden, die seinen Fall kennen...

Viel Glück und gute Besserung! Gruß Nightstick

0
Kommentar von Nightstick
24.10.2012, 16:08

Nachtrag: Mit der Verweigerungshaltung kommt der Arbeitgeber natürlich nicht durch. Sollte er sich -nach Vorlage der Eingliederungspapiere- tatsächlich beharrlich weigern, einer Wiedereingliederung zuzustimmen, würde ich mir dies von ihm schriftlich geben lassen, und wenn er dies (möglichst unter Hinzuziehung eines Zeugen) verweigert, würde ich damit sofort zur Krankenkasse gehen und diese bitten, den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) einzuschalten.

0

Was möchtest Du wissen?