Chef stellt keine Arbeit zur Verfügung

4 Antworten

Wenn Du arbeiten möchtest und Deine Arbeitskraft anbietest, der AG Dir aber keine Arbeit gibt befindet er sich nach § 615 BGB in Annahmeverzug. Er muss Dich so bezahlen als hättest Du gearbeitet. Minusstunden dürfen dadurch nicht entstehen, es muss nicht nachgearbeitet werden und mit Urlaub verrechnen geht schon gar nicht.

Gibt es denn eine Vereinbarung bezüglich des Zeitkontos? Steht zum Ausgleich des Zeitkontos etwas im Arbeitsvertrag oder einer evtl. vorhandenen Betriebsvereinbarung (wenn Betriebsrat vorhanden)? Wenn vertraglich nichts zum Zeitausgleich vereinbart ist, darf der AG Dir die Minusstunden nicht in Rechnung stellen.

Nein. Du hast deine Arbeitskraft angeboten, wenn er dann keine Arbeit für dich hat, ist das sein Problem.

Nein, so weit ich das kenne, geht das nicht. Du hast deine Arbeitskraft ja angeboten. Wenn er die andauernd nicht in Anspruch nimmt, darf das jetzt nicht zu Deinen Lasten gehen.

Ich weiss aber auch, was im Gastgewerbe teils so abgeht (Küche, Service).

Wenn der das echt so durchzieht, will ich ja mal nicht hoffen, dass Dich das ganze noch total fertig und krank macht.. da müsste er ja womöglich Lohnfortzahlung im Krankheitsfall leisten tststs

Warum zum Geier gibt er Dir nicht wenigstens JETZT noch die Möglichkeit, die Minusstunden w ieder auszubügeln?

Darf mir mein Arbeitgeber bei Minusstunden Geld vom Lohn abziehen?

Hallo zusammen,

folgende Situation bei mir:

  • Habe in einem Biergarten gearbeitet, vertraglich waren 120 Stunden/Monat vereinbart.
  • Arbeitsvertrag vom 01.04.2015 bis 31.10.2015
  • Biergarten seit dem 04.10.2015 saisonbedingt geschlossen
  • Letztes Mal gearbeitet habe ich am 12.10.2015 (Aufräumarbeiten, Wintervorbereitung)
  • Über die Vertragslaufzeit haben sich insgesamt etwa 70 Minusstunden aufgebaut

Die Minusstunden kommen z.B. durch den wettertechnisch relativ schlechten April zu Stande. Oft wurde der Biergarten erst garnicht geöffnet oder meiner Schicht wurde wegen mangelndem Betrieb abgesagt. Das gleiche ist auch häufig zum Ende der Saison passiert.

In der Hauptsaison von Juni bis August habe ich allerdings gut 6x wöchentlich gearbeitet und auch recht ordentlich Minusstunden abgebaut. Am 04. Oktober war der letzte Tag an dem Biergarten geöffnet war. Danach habe ich noch bei den Aufräumarbeiten mitgeholfen. Am 12.10. hatte ich dann endgültig meinen letzten Tag und seitdem ist der Biergarten geschlossen.

Am 18.10. hatte ich ein Gespräch mit dem Betriebsleiter zwecks Weiterarbeit im Winter in seinem anderen Lokal. Ich habe mich dagegen entschieden, das tut aber denke ich wenig zur Sache (rechtlich sind es 2 getrennte Firmen!). Mein Chef hat mir bei dem Gespräch erzählt, dass ich etwa 70 Minusstunden habe und er von mir erwartet, dass ich einen Teil davon beim Lackieren von Tretbooten, die der Biergarten auch hat, abarbeite. Ich habe mich geweigert, denn erstens hab ich von Lackieren keine Ahnung und ich empfinde es auch nicht als Teil meines Vertrags.

Ich bin als "Bar-, Servicekraft" angestellt gewesen. §1 Abs. 3 meines Vertrags lautet: "Der Arbeitgeber ist berechtigt, dem Arbeitnehmer auch eine andere, seinen Fähigkeiten entsprechende gleichwertige Tätigkeit zu übertragen."

Für mein Verständnis fällt Boote lackieren nicht darunter, wenn ich als Servicekraft angestellt bin.

So, gestern kam mein Lohn, und mein Chef hat mir 200€ weniger gezahlt als sonst. Ist das rechtlich in Ordnung oder lohnt es sich, dagegen vorzugehen?

Vielen Dank,

Flo

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