chef plant meinen urlaub ohne mich zu informieren

3 Antworten

Hallo bonki28,

der Mindesturlaubsanspruch für Arbeitnehmer sowie die Urlaubsgewährung durch den Arbeitgeber ist gesetzlich im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) geregelt. Weitere Regelungen zum Urlaub finden sich im Arbeitsvertrag und in den Tarifverträgen, wobei diese das BUrlG berücksichtigen und die Regelungen im Arbeitsvertrag und/oder Tarifvertrag nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers von den Bestimmungen im BUrlG abweichen dürfen.

In § 7 Abs. 1 BUrlG ist geregelt, dass der Arbeitgeber bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs grundsätzlich die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers berücksichtigen muss. Eine Ausnahme gilt nach § 7 Abs. 1 2. Halbsatz BUrlG nur dann, wenn betriebliche Belange oder vorrangig zu berücksichtigende Urlaubsansprüche anderer Arbeitnehmer (Schulferien für die Kinder, Urlaub des Ehepartners, gesundheitliche Gründe o. ä.) Ihren Urlaubswünschen entgegen stehen würden.

Vorausgesetzt, dass keine Ausnahmegründe nach § 7 Abs. 1 2. Halbsatz BUrlG vorliegen, muss der Arbeitgeber also Ihre Urlaubswünsche zeitlich berücksichtigen und Ihnen den Urlaub zu den gewünschten Zeiten gewähren. Eine einseitige Bestimmung und Festlegung der Urlaubstage durch den Arbeitgeber ist in der Regel daher unzulässig.

Sie sollten Ihren Arbeitgeber auf die Regelung des BUrlG aufmerksam machen und ihn auffordern, zu erklären, weshalb er Ihren Urlaub ohne Ihre Zustimmung so festgesetzt hat. Gibt es keine ausreichenden Gründe im Sinne des § 7 Abs. 1 2. Halbsatz BUrlG, sollten Sie Ihre Urlaubswünsche mitteilen und den Urlaub beim Arbeitgeber beantragen. Der vom Arbeitgeber einseitig festgesetzte Urlaub ist dann aufzuheben und durch die von Ihnen beantragten Urlaubszeiten zu ersetzen.

Sollte sich Ihr Arbeitgeber unbegründet weigern, Ihre Urlaubswünsche bei der Festsetzung zu berücksichtigen, rate ich Ihnen, sich nötigenfalls mit einem Anwalt Ihres Vertrauens vor Ort in Verbindung zu setzen.

Herr Guttenberg? Sind Sie das?

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Auch wenn dieser Text kopiert ist, so ist die Antwort trotzdem völlig korrekt. Screaka hat ja auch nicht mit diesem Text seine Doktorarbeit geschrieben. Oder gar behauptet, das die Antwort komplett unter seinem Copiright steht. Schöner ist es schon, wenn man dem Fragesteller zeigt, wie man an die Infos kommt, jedoch

der Sinn ist es doch dem Fragesteller zu helfen.

Also lieber Max und lieber Gerd könnt ihr bitte noch einmal Gnade vor Recht ergehen lassen?

Gruß Uli

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@elektromeister

Der Inhalt der Antwort wird ja auch nicht abgetan - von daher "ergeht Gnade vor Recht"!

Aber erstens ist es "unredlich" (auch wenn es nicht um eine Doktorarbeit geht: dann hätte das andere Konsequenzen), und zweitens kann meist mit eigenen Worten der Sachverhalt erst einmal einfacher und verständlicher erläutert werden als mithilfe deines kopierten Fachtextes (hier eines Anwalts)!

Aber: Nichts für ungut! :-)

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Schau doch in deinen Arbeitsvertrag. Im Normalfall kann man sich den Urlaub so legen wie man möchte. Deine Chefin hat dir nicht vorzuschreiben wann du Urlaub nehmen sollst!

Deine Chefin hat da gar nicht drüber zu entscheiden!

Der Urlaub gehört dir und du kannst ihn nehmen, wann du möchtest. Er ist auch zu gewähren, wenn nicht gerade triftige Gründe dagegen sprechen....

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