Chef kontroliert toilettengänge,was kann ich tun?

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4 Antworten

Tja auf toilette gehen darf man eigentlich nicht verwehren. Vor dem arbeitsgericht würde er wohl schlechte karten haben wenn er dich deshalb kündigen würde.

In der realität schaut es allerdings anders aus. Arbeitgeber sehen es nicht gerne wenn man die arbeit unterbricht. In dem unternehmen in welchem ich beschäftigt bin wird der arbeitsplatz komplett mit bild und ton kameras überwacht, sämtliche wege ebenfalls. Für den toilettengang wird ausstempeln verlangt, ich hatte auch des öfteren gespräche. Diese zeit muss man am ende dranhängen. Abgesehen von den pausen. Ich hatte sogar schon ein gespräch, weil ich eine zeitlang an zu diesem zeitpunkt noch unbekannte lebensmittelunverträglichkeit hatte, somit hatte ich etwa 4 wochen durchfall und schaffte es demnach nicht immer mich vorher entsprechend auszuchippen. So ist das eben. Unangenehme gespräche mit dem vorgesetzten wegen banalen kleinigkeiten, als ich jedoch mit meiner kündigung in sein büro kam bettelte er mich regelrecht nicht zu kündigen. Per EMail, telefonisch nach feierabend sogar. Ich zog dann die kündigung zurück und mittlerweile bin ich vollkontrolle gewohnt, erkläre mich aber auch falls es irgendeinen störenden punkt gibt. Und den gibt es sobald ich 5 minuten unausgechipot eine rauchen gehe. Dass ich täglich aber 45 minuten früher komme (unbezahlt) und auch oft länger bleibe (unbezahlt) und das oft stunden sind und nicht minuten, vergisst er des öfteren. Deshalb notiere ich es mir. Die zeitschaltugren werden nämlich ab einer bestimmten uhrzeit bei uns abgeschaltet. Mein argument ist, ich mache eine sehr gute arbeit, ich komme früher und bleibe länger wenn nötig, ich beschwere mich auch nicht wegen jeder stunde, so nehme ich mir die freiheit auch zwischendrin eine zu rauchen oder auf toilette zu gehen. Denn es steht im keinen verhältnis zu dem was ich mehr arbeite. Wenn ihm das nicht passt, kann er mich gerne kündigen, mir vollkommen egal denn ich kann jederzeit woanders arbeiten. Genau so habe ich es meinem vorgesetzten gesagt. Das passte ihm zwar zuerst nicht, aber er weiß dass ich recht habe und seither ist ruhe. Ich verstehe mich auch trotzdem sehr gut mit meinem chef. Ein kompetenter mensch und in der regel fair. Hin und wieder muss man sich eben durchsetzen und heraus aus der opferrolle. Wenn du natürlich ständig auf toilette bist und dafür auch nicht länger bleibst oder früher kommst, führt das nunmal zu problemen. Andere produzieren also evtl mehr als du, aber für das selbe gehalt. 

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Kommentar von ricolinchen
05.11.2016, 18:01

ich bin in einem probearbeitsverhältnis,mehere monate braucht das ubternehmen keinen lohn für mich bezahlen.

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Hallo, 

wie du bereits geschrieben hast: Du hast ein ärztliches Attest vorgelegt. Dein Chef kann den Hampelmann machen ohne letztendlich etwas erwirken zu können. Eine Kündigung ist nur dann möglich, wenn der Betriebsablauf ernsthaft behindert wird. Das ist nicht der Fall. 

Insofern du erneut zu einem Gespräch gebeten wirst, weise deinen Chef darauf nochmal hin. Wenn ihr keinen gemeinsamen Nenner findet solltest du nach einer anderen Arbeitsstelle dich umsehen. Das grenzt an Willkür und Mobbing. 

Im Übrigen hat bei solchen Angelegenheiten kein "Zeuge" dabei zu sein. Es ist ein Belangen deines gesundheitlichen Zustandes. Das geht niemand außer dir und in eingeschränkter Form deinen Chef etwas an. Bestehe beim nächsten Bürotermin darauf, dass der "Zeuge" den Raum verlässt. 

Alles Gute 

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Kommentar von ricolinchen
05.11.2016, 18:04

ich bin sogar in einem probearbeitverhältnis..das unternehmen braucht kein gehalt für mich zu zahlen.es sei den man stellt mich irgendwann ein.selbst dann bekämen sie noch zuschüsse aufgrund meiner behinderung...Mir geht es nicht gut wegen der sache...

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Bleib cool, was soll denn so ein Blödsinn ?
Wenn das Gesundheitliche Gründe hat, und er sich dennoch darüber aufregt, dann hat der doch voll einen an der Waffel.
Einen Zeugen bei so einem Gespräch, wo es um Gesundheitsfragen geht, muss man übrigens nicht akzeptieren. Das geht doch niemanden etwas an.
Nimm beim nächsten Mal den Betriebsrat mit, besser spreche das generell mal bei ihm an.

Lass Dich nicht verrückt machen.

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das ist aber ein tolles integrationsunternehmen!

klingt eher nach ausbeuterbetrieb. du solltest dich mal an einen behindertenbund oder der gleichen wenden, frag mal z.B. beim VDK nach

lg Tessa

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