Charaktere in Büchern

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5 Antworten

hmm das ist eine schwierige frage, weil jeder autor es auf eine andere art und weise macht, aber ich schreibe selber geschichten, daher kann ich dir sagen wie ich so etwas mache. Das ganze, also die Geschichte egal zu welchem Thema, fällt mir meist einfach so ein, die Charaktere sind für mich auch einfach. Da sie, wenn ich mir etwas einfallen lasse, automatisch dabei sind. klar denkst du dir jetzt super was soll ich damit anfangen. würde ich auch sagen, aber vielleicht hift es dir wenn ich dir sage das du das ganze einfach mal laufen lassen sollst. nicht nachgrübeln wie es weiter gehen könnte, sondern einfach schreiben. klar an machen punkten muss man nachdenken,z.B wenn man zwei ideen hat. aber das einfachste wie gesagt ist es einfach fließen zu lassen, und sich vorzustellen was du in diesre situation machen würdest, oder was mir auch hilft ist dir allles genau vorzustellen was dein charakter machen würde, ein beispiel dein charakter steht vor dem Fenster und denkt nach und du weißt nicht wie du weiter schreiben würdest, stell dir vor was du machen würdest was sie sehen könnte und um kopf dir alles vorstellen an sonsten einfach fließen lasse. ich hoffe ich konnte helfen :D bei fragen einfach melden ;) lg claire

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schwarzerbogen 23.03.2013, 17:28

hi, danke dir :)

JA ich denke ich dass das jeder etwas anderst macht, aber wie gesgat ich lese sehr viel und mir fällt das einfach immer wieder auf, vorallem gibt es wirklich Bücher bei denne man froh ist wenn man sie durch hat weil sie so zäh zu lesen sind und andere gehen durch wie butter und man ist halber traurig weil schon wieder 200 gelesen sind.. :D

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Generell gibt es viele Grundregeln, die einen Charakter lebendig wirken lassen. Einerseits darf er nicht zu zweidimensional sein, andererseits sollte sich der Leser (bzw. eben viele Leser) aber auch mit ihm identifizieren können.

Am besten funktioniert das, wenn man dem Charakter eine Geschichte gibt, auch wenn diese nicht zwingend im Buch erscheint. Viele Autoren "sprechen" mit ihren Charakteren oder führen Tagebuch für ein oder mehrere Charaktere, um sie besser "kennenzulernen". Dadurch kann man sich leichter in den Charakter hineinversetzen, lebendiger über ihn schreiben. Einige nehmen Bekannte als Grundlage oder Charakterzühe, die ihnen an fremden Charakteren gefallen haben.

Ansonsten helfen auch scheinbar banale Sachen wie eine konsequente Erzählperspektive.

Letztlich muss der Charakter aber vor allem schlüssig sein, d.h. es muss eine klare Linie in seinen Handlungen zu erkennen sein, ein für ihn typisches Verhalten. Wenn der Autor dann auch noch gut schreibt...

Es hilft auch, wenn man den Charakter zuerst in seinem normalen Umfeld kennenlernt, bevor man ihn in die Handlung des Romans "hineinschubbst".

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dazu braucht man ganz einfach menschenkenntnis und ein gespür für formulierungen. einige charaktere in büchern sind echten personen nachempfunden, die meisten nicht, aber die sind dann eben so art "mischformen" aus leuten, die der autor kennt. er weiß, welche charaktereigenschaften jemand in seinem buch haben soll und beschreibt dann, wenn eine bestimmte hervortritt, diese so, wie er sie eben in realität erlebt - woraus folgt, dass er indirekt einen gewissen teil eines menschen beschreibt, den er kennt und der diese eigenschaft hat. da der buchcharakter meist noch mehr eigenschaften hat, kann es eben sein, dass es an anderer stelle ein anderes "reelles vorbild" gibt und meist überlegt der autor wohl gar nicht bewusst, wen er als vorbild nennt, aber wenn er eben jemanden als geizig oder was auch immer beschreibt, dann beschreibt er, was er unter geizig versteht, also das verhalten eines oder mehrerer geiziger menschen die er kennt. wenn man gut formulieren und menschen beobachten kann, ist das gar nicht so schwer, man muss nur die richtigen worte finden, damit die leser auch verstehen was gemeint ist und mitfühlen - das ist die eigentliche kunst.

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Hallo,

Romanfiguren werden zum "Leben" erweckt, indem ihnen der Autor menschliche Eigenschaften gibt. D.h.: Sie sind nicht nur stark und schön und klug, sondern hinken manchmal oder haben Macken körperlicher oder psychischer Art oder sind irgendwie vom Leben benachteiligt. Dazu haben sie auch nicht immer recht und machen auch längst nicht alles richtig. Der Leser ist ein Mensch und als solcher nicht perfekt. Die Figuren dürfen es auch nicht sein. Nur, wenn die Leser mit ihnen mitfühlen und mitleiden können, dann "leben" sie.

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Das ist eben eine Frage des Talents...

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schwarzerbogen 23.03.2013, 18:21

Ja aber sicher nicht nur denke ich....

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magni64 23.03.2013, 21:15
@schwarzerbogen

Doch, eigentlich schon. Es ist keine Frage der Technik, sondern des Talents, einen Charakter so zu schreiben, daß man sich fast sofort mit ihm identifizieren kann, oder ihn zumindest wie einen alten Bekannten betrachtet, vielleicht sogar einen Freund mit dessen Marotten man durchaus vertraut scheint, obwohl seine Geschichte vor z.B. 2000 Jahren spielt wie bei einem meiner Lieblingshelden von John Maddox Roberts.

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