Charakter sterben lassen

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5 Antworten

Auch ohne zu wissen, welches Buch es ist: Ich mag das Buch mit Sicherheit und der Charakter ist mein Lieblingscharakter! ...es ist immer so.

  1. Extrem grausam, da man dabei bei vollem Bewusstsein ist. Der Körper schnappt irgendwann automatisch nach Luft, welche nicht vorhanden ist. Die Lunge füllt sich mit Wasser, Panikattacken und kurz vor dem Ertrinken wird man extrem ruhig. (Von einigen Leuten, die "ertrunken" und wiederbelebt wurden so überliefert.)
  2. Da kriegt man nicht sonderlich viel mit. Ein kurzer Schmerz, der Körper reagiert noch für wenige Sekunden, dann ist es sofort vorbei. Wohl der gnädigste Tod, neben "einschläfern"
  3. Kopfschuss - Klar, Gehirn zerstört, man stirbt sofort. Ein Schuss in andere Körperstellen und man leidet richtig. Meist verblutet man...man wird also extrem müde.
  4. Siehe Schussverletzung. Man verliert viel Blut, wird Müde und hat natürlich Schmerzen.

Dankeschön! Das war genau das, was ich gesucht habe und ich konnte es ungefähr mit dem Geschriebenen vergleichen. Ich werde es jetzt noch einmal durchgehen.

Also vielen Dank für diese nette Hilfe (und natürlich auch für das Kompliment ^^)

LG

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Du mußt nicht unbedingt beschreiben, wie sich der Getötete dabei fühlt. Es reicht, wenn du die Szene aus Sicht des Mörders beschreibst.

Also quasi von außen. Beim Kopf unter Wasser drücken, wie er sich wehrt und dann reglos wird, beim Köpfen, wie der Kopf vom Richtblock fällt und das Blut heraussprudelt, beim Erschießen, wie ein Loch entsteht und er umfällt und beim Durchbohren, wie es sich anfühlt, wie der Gegenstand in den Körper dringt und daß derjenige dann noch etwas mehr Kraft aufwendet, um weiter zuzustoßen.

Wenn dir bereits beim Beschreiben einer so einfachen und für jeden Autor Spaß machenden Szene Schwierigkeiten hast (und das medizinische kann ich mit wenigen Klicks googeln) wage ich mal die Behauptung, daß es mit dem ersten Band nicht weit her sein kann.

Ich lehne mich weit aus dem Fenster, aber ich vermute Selbstverlag.

Du hast dich zu weit aus dem Fenster gelehnt.

Es soll aus der Sicht des Protagonisten sein, weil dieser stirbt. Er wird zwar ermordet, aber nicht wie in einem Krimi, sondern öffentlich. Der Mörder hat keinen Spaß am Töten oder ähnliches, sondern er will den Wahnsinn beenden. Deshalb nicht aus der Sicht des Mörders, weil dieser nur eine Nebenrolle spielt.

Das soll zeigen, dass es nicht immer für alle ein glückliches Ende gibt, sondern das auch die wichtigste Person eines Buches sterben kann.

Ich persönlich wollte es gerne selbst ausschreiben und ein Freund hat sich an den Verlag gewannt und mir schließlich die Druckmöglichkeit verschafft. Das Buch wird nach Beendigung auch ins Englische übersetzt.

Ich bevorzuge es außerdem bei meiner Recherche auch auf die Gedanken anderer Menschen einzugehen, es ist nicht so, dass ich es nicht selbst kann oder das es mir keine Freude bereitet, Szenen, die schließlich den Höhepunkt der Handlung darstellen, zu schreiben, aber ich wollte gerne sehe, wie andere Menschen das sehen.

Ein vorschnelles Urteil ist meistens eher unangebracht, finde ich.

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Also zu dem Messer im Bauch: (Es ist in der Ich-Perspektive geschrieben,erzählt von dem Ermordetem,der stirbt)

Meine Beine gaben nach.Ich konnte nicht mehr stehen,ich war zu kraftlos.Ich spürte eine warme Flüssigkeit an meinem Arm herabrinnen.Ich könnte nicht hinsehen,dem war ich einfach nicht gewachsen.Das Atmen fiel mir schwer,ich könnte nur mühsam Luft holen.Er hatte gewonnen.Er hat mich getötet.Ich muss sterben.Mot erschreckender Erkenntnis bemerkte ich,dass im Unterleib alles Taub wurde.Ich spürte nichts.Garnichts.Eine plötzliche Ruhe überkam mich,mein Sichtfeld veränderte sich.Ich verspürte eine Leichtigkeit,so warm,wunderschön und Grausam.Ich wollte schreien-doch es kam kein Laut aus meinem Mund. Es ist vorbei.Ich bin tot.

Hoffe,ich konnte dir helfen :) Lg, Laura

Leider bringst du hier die Zeiten durcheinander, denn wenn Du von Deinen Gefühlen sprichst bzw. schreibst, die in der Gegenwart stattfinden, dann solltest Du keine Vergangenheitsform verwenden:

  • Das Atmen fiel mir schwer,
  • Mot erschreckender Erkenntnis bemerkte ich
  • Ich spürte nichts.
  • Eine plötzliche Ruhe überkam mich,mein Sichtfeld veränderte sich

usw. usf.

Aber Phantasie hast Du! Oder alles selbst schon mal erlebt? ;-)

Gruß Fantho

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mein Sichtfeld veränderte sich

Jemand im Todeskampf drückt sich noch so fein und gewählt aus, ja?

:D

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Mein Fehler. Ich hab den Operator "Beschreibe" wohl an der falschen Stelle eingesetzt. Ich wollte keinen fertigen Text, sondern nur ein paar Stichpunkte.

Trotzdem danke :)

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Jaa,ich habe mich beeilt :D Sorry

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Bei Schwert/pfeil vieleicht so was wie : Der schmerz durchfuhr ihn das atmen viel ihm schwer ihm wurde rot vor augen und sowas

Hey,

Das klingt jetzt alles vielleicht ein bisschen Grausam, aber kann mir jemand beschreiben, was bei folgenden Arten zu sterben im Körper passiert und was man ungefähr dabei fühlt?

Warum willst Du das denn unbedingt aus der Sicht des Toten beschreiben lassen, also was er dabei fühlt...Das ist doch eigentlich unwichtig, oder? Aus der Sicht des Mörders oder eines Zeugens den Tod näher zu erzählen, bzw. zu beschreiben ist doch besser und auch einfacher. :-)

...


Liebe Grüße

Das ist ja das spannende,mal die Sicht des Toten zu erleben:)

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Ich habe mich wohl etwas falsch ausgedrückt: Es geht dabei nur um den Ermordeten und dessen Tod und ich wollte nur ein kreativ überwinden, nachdem ich die halbe Bibliothek durchwühlt habe. Aber falls ich jemals noch einen Krimi schreiben will, werde ich darauf zurück kommen, also vielen Dank ;)

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