Chandos Brief, Kernaussage?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

ich schreibe dienstag auch :)
also, ich habe mir aufgeschrieben, dass es sich um einen fiktiven brief handelt um die sprachnot von hugo von hofmannsthal auszudrücken. er will unter dem pseudonym 'lord chandos' rechenschaft über seine eigene schaffenskrise abgeben und versinkt dabei in geistiger starnis. er beschreibt den zustand einer 'trunkenheit' da ihm die fähigkeit zusammenhängend zu denken oder zu sprechen völlig abhanden gekommen ist. alle menschen bedienen sich der gleichen wörter. er erfindet sich selbst eine art 'parallelwelt' wasein 'inneres erleben' erschafft, dass nur er versteht, denn die unfähigkeit der sprache lässt ihn völlig verstummen. seine 'rettung' sind sogenannte 'chiffre', bilder die nicht mehr abbilder der realen welt sind sondern nur von ihm selbst in seiner eigenen gefühls und erfahrungswelt entschlüsselt werden können.
generell kann gesagt werden, dass der brief zum einen eine bedrohung (alle menschen werden gleich, nichts hat mehr seinen wert oder sinn) und zum anderen eine parodie (er sagt, er hat keine worte mehr, schreibt aber einen meeega langen brief) thematisiert.

das ist noch lange nicht alles glaube ich aber das ist das einzige was ich verstehe und auch lerne, ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?