Chancen auf eine Aubildung mit Kopftuch?

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13 Antworten

Denke grad so- eher im öffentlichen Dienst, weil die ja sehr auf Antidiskriminierungs usw. achten (müssen). Umgekehrt- ein kleinerer Betrieb mit offen-geistigen Leuten.. Vermutlich eher nicht als Pressesprecherin einer anderen Glaubensgemeinschaft.

Die Chancen sind schlechter geworden, da sollte sie sich nichts vormachen. Aber das Kopftuch wird an allen möglichen Stellen akzeptiert, auch bei kleinen Firmen. Am Einfachsten hat sie es im öffentlichen Dienst. An Universitäten z. B. wird auch ausgebildet und dort trifft man relativ viele Frauen mit Kopftuch. Insgesamt wird sie einfach mehr Bewerbungen schreiben müssen, wäre mein Tipp.

Das kommt auf den zukünftigen Arbeitgeber an.

Ein "Gutmensch" wird natürlich sagen der Islam gehört zu Deutschland und stellt sie ein.

Ein Mensch der sich mit dem Islam auseinander gesetzt hat wird dies nicht tun. Er wird sich alleine schon daran stören, dass man nach dem Islam als Ungläubiger, Schweinefresser und Dhimmi (Tributpflichtiger) beschimpft wird. Dazu noch eventuelle Einschränkungen in der Arbeitsleistung durch den Fastenmonat und die Einhaltung von Gebetszeiten. Weiterhin besteht gerade in der Zeit des wachsenden Salafismus die Gefahr, dass man sich eine Person einfängt, die den Rechtsstaat nur tolleriert, und ansonsten gemäß Koran, Sunna und Scharia das Kalifat favorisiert.

risaleinur 27.08.2013, 22:15

Wenn jemand der Ansicht ist, dass Medien nicht manipulieren, dann soll er/sie diese Antwort lesen^^:)

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1988Ritter 28.08.2013, 00:01
@risaleinur

.....oder man verzichtet auf die Medien und schaut in den Koran.

Dazu noch ein paar Weisheiten von einem konvertierten Ex-Boxer über Menschen anderen Glaubens, sowie Ansichten über unseren Rechtsstaat......fertig.

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homme 28.08.2013, 17:22
@risaleinur

Natürlich manipulieren Medien auch. Das weiß man als kritischer Mensch. - Es ist aber erlernbar durch Vergleich, Nachweis und Logik zwischen Echtheit und Manipulation unterscheiden zu können. Und dabei sieht es für deine Seite der Darstellung gar nicht gut aus.

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Ich kenne einige Muslimas die mit Kopftuch arbeiten. Ich kenne sogar einen Arbeitgeber der sagt das er sehr gerne Türkinnen einstellt, weil sie sehr diszipliniert und fleißig sind. Er sagt aber auch das er wohl keinen männlichen Türken mehr einstellen wird, da er damit wiederholt schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Das Beispiel zeigt deutlich das deine Frage nicht pauschal zu beantworten ist. Je nach dem wie dein zukünftiger Chef tickt kann das Kopftuch ein Hindernis oder sogar ein Pluspunkt sein. Wenn sie gute Noten und ein freundliches Auftreten hat, wird das bei den meisten Arbeitgebern ein größeres Gewicht haben das ihre Kleidung.

MfG Klaus.

Peterhns 29.08.2013, 14:23

Danke Klaus für deine Antwort

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ein 1 Jähriges Wirtschaft Vrwaltungsjahr mir ist zwar nicht klar was sie macht und welchen Sinn das hat, also für was das benötigt wird...

aber sie wird sicherlich wissen und dementsprechend eine Berufsvorstellung haben.. ich denke, da brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen..

Hi,

Sicherlich gibt es viele Arbeitgeber, die etwas gegen das Kopftuchtragen an der Arbeitsstelle haben, aber es wird nicht den entscheidenden Urteil beeinflussen, wenn das Zeugnis und sie beim Bewerbungsgespräch überzeugend ist.

Empfohlen ist trotzdem das Kopftuch außnahmsweise beim Bewerbungsgespräch abzunehmen, da der Arbeitgeber nicht direkt auf das Kopftuch gucken und sich schon im voraus ein Bid von deiner Cousine machen soll, sondern sie erstmal richtig kennen lernt.

Ich bin überzeugt, dass kein Arbeitgeber/-in, der/die was gegen Kopftücher hat, dagegen was direkt sagen, geschweige den das Tragen verbieten wird

Ich hoffe ich konnte dir helfen

Mit freundlichen Grüßen

Eduard Vedder

homme 27.08.2013, 19:24

Deine Antwort beinhaltet leider auch eine zu kritisierende Anweisung zur Täuschung:

"Empfohlen ist trotzdem das Kopftuch außnahmsweise beim Bewerbungsgespräch abzunehmen, da der Arbeitgeber nicht direkt auf das Kopftuch gucken und sich schon im voraus ein Bild von deiner Cousine machen soll, ...."

Das halte ich für verkehrt, weil es später in der Probezeit ja doch herauskommt.

Außerdem, wie soll ein Arbeitgeber "jemand erstmal richtig kennen lernen", welcher sich durch Religion und Kultur von "Ungläubigen", "Schweinefleischfressern" und "minderwertigen Menschen" glaubenskonform im Grunde distanzieren soll? - So sind nun mal die Gesetze des Islam und wer Kopftuch trägt, wird sich vermutlich auch daran orientieren.

Ich halte das für Gutmenschendenken ohne Hintergrundwissen.

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Wenn alle weiblichen Personen mit dem besondern Tuch ihren Koran lesen könnten /würden, kommen diese in Schwierigkeiten. Die hier Tuchtragenden machen das Gegenteil des Koran : sie schminken sich - oft besonders übertrieben.

Es gehört zum Direktionsrecht des Arbeitgebers, über Bekleidungsfragen zu entscheiden. Ich persönlich halte demonstrative religiöse Bekenntnissymbolik am Arbeitsplatz überflüssig wie ein kropf, zumal dann, wenn sie auch innerhalb der Religion nicht zwingend vorgeschrieben sind.

Bromazepam 27.08.2013, 13:37

wenn sie auch innerhalb der Religion nicht zwingend vorgeschrieben sind.

Kopftuch ist im Islam Pflicht und Gesetze des Qu'rans > deutsche Gesetze. Da gibt es nichts zu widersprechen, ALLAHs Gesetze sind über alle menschengemachte Gesetze dieser Erde. Das heißt aber nicht, dass man sich nicht an das deutsche Gesetz als Moslem halten darf; man soll sich dran halten, aber sobald es mit den Gesetzen Allahs kollidiert, sind immer Allahs Worte vorzuziehen, ansonsten ist man kein Moslem mehr.

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Atzea 27.08.2013, 13:54
@Bromazepam

Quatsch. Die überwiegende Mehrzahl der Muslima in Deutschland kommt auch wunderbar ohne das tragen von Kopftüchern mit dem leben und mit ihrer Gläubigkeit klar. Das Kopftuchtragen zu einer religiösen Pflicht hochzustilisieren ist lediglich eine Nischenauffassung einer konservativ-fundamentalistischen Interpretation des Islam. Andere z.B. behaupten, dass es das Kopftuch alleine nicht täte, es müsse gleich ein ganzkörperkondom im Stile einer Burka sein. Nun dürft ihr ja gerne religiös spintisieren wie ihr wollt, aber Gnade euch euer Gott, wenn ihr es über das menschliche Gesetz erheben wollt...:-/

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das wird der ausbilder festlegen...wenn er nett ist nnimmt er sie auch mit dem kopftuch...aber ich denke nicht dass in irgendwelchen jobs wie auf ämtern oder so kopftücher erlaubt sind...passt euch doch aber bitte an unser land und unsre sitten an, wenn ihr euch hier schon breit macht...ohne mist!!

Das "Kopftuch" wird in unserer Gesellschaft nach meiner Erfahrung mehr als politisches, separatistisches Symbol verstanden, denn als Kleidungsstück religiöser Überzeugung. - Deshalb sind wohl auch die Vorbehalte entsprechend groß und werden weiter wachsen angesichts einer weltweiten politischen Auseinandersetzung mit dem radikalen Teil des Islam. Zusätzlich wird das Kopftuch auch noch als Zeichen persönlicher Rückständigkeit wahrgenommen, unabhängig davon, ob dies in Wirklichkeit zutrifft oder nicht.

Aus diesem Grunde würde ich raten, kein muslimisches Kopftuch zu tragen. Die Chancen für eine Ausbildung, oder einen Arbeitsplatz sind damit ungleich besser.- Ansonsten beschränkt man seine Chancen unter Umständen nur auf Betriebe mit islamischer, oder islamfreundlicher Leitung oder Chefetage.

Sollte deine Cousine nicht mitbekommen haben, dass Kopftuch in D nicht gut kommt? Nur die dümmsten Kälber machen sich die Probleme selber.

Zurzeit gehe ich in die Berufschule für Bürokaufleute, und bei uns in der Klasse gibt es auch ein Mädchen mit Kopftuch - sie arbeitet in einer Beratungstelle für Schwangere.

Dieses Video beantwortet zwar nicht direkt deine Frage, aber ich denke, dass es sich trotzdem lohnt es anzuschauen :)

1988Ritter 28.08.2013, 00:09

Soll das jetzt ein Scherzvideo sein ??? Das Kopftuch mit einem Stringtanga vergleichen ???

Ich habe da mal eine Frage an Dich.

Der gesamte islamische Raum befindet sich in einem blutigen Aufruhr. Dazu noch eine total kaputte Wirtschaftsstruktur, obwohl dies gerade auch bei erdölproduzierenden Ländern ein schlechter Witz ist.

Die Menschen fliehen zu tausenden.....nein zu millionen Flüchtlingen nach Europa.

Wenn man einer derartigen Religionskultur entkommen ist, wie kommt man dann auf den Gedanken den Europäern diese Kultur als das Allerbeste verkaufen zu wollen ??

Kopftuch vs. Stringtanga...ich glaub es nicht.

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homme 28.08.2013, 10:37
@1988Ritter

Auf diese Antwort bin ich auch gespannt. - Ein rational denkender Europäer kann diese Handlungsweise, die so völlig ohne Logik ist, unmöglich verstehen.

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Klaraaha 28.08.2013, 11:18
@homme

Es sind doch auffällig oft Männer die solche Comedys veranstalten. Kein Wunder, denn die tragen ja auch kein Kopftuch. Ein AG zahlt Geld für die geleistete Arbeit und nicht fürs Kopftuch. Mein Vorschlag wäre, dass die muslimischen Comedystars den Frauen aus ihrem Vermögen fürs kopftuchtragen ein monatliches Gehalt zahlen, das für den Lebenunterhalt ausreicht und fürs Burkatragen ein zusätzliches fürstliches Weihnachtsgeld od. eine jährliche Erfolgsprovision.

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risaleinur 28.08.2013, 11:28
@1988Ritter

Die Menschen fliehen nicht vor ihrer Religionskultur. Sie fliehen vielmehr von machtgierigen Unterdrückern, welche mit ihren Taten offenlegen, dass sie überhaupt nichts mit der Religion gemeinsam haben. Die Bevölkerung flieht, um ihre Religion frei ausüben zu können. Wenn dem nicht so wäre, dann würde heute in Europa kein einziger Moslem nach seiner Religion leben. Denn schließlich ist man in Europa ja frei. Wenn du dir das Video bis zum Ende angeschaut hast, dann weißt du, dass diese "Religionskultur" bezogen auf den Kopftuch auch die Kultur der Europäer war und bis heute noch (in Kirchen) Gültigkeit besitzt.

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1988Ritter 28.08.2013, 13:44
@risaleinur

Also jetzt reicht es langsam. In Ägypten sind die angeblichen machtgierigen Unterdrücker Salafisten und Muslimbruderschaft. In Mali war es die wahhabitische Taliban und in Syrien versuchen gerade von Wahhabiten instrumentaisierte Sunniten die Erbfolge Alis mit der Elemenierung der alawitischen Regierung zu betreiben.

........und wenn die Flüchtlinge nur ihre Religion frei ausüben möchten, dann empfehle ich den weniger gefahrvollen Landweg nach Dubai, Kuwait oder SaudiArabien. Alles muslimische Länder die es sich wirtschaftlich auch leisten können. Oder wie wäre es denn mal mit dem "Wirtschaftswunder" Türkei ?

Hier in Deutschland haben wir die Religionsfreiheit. Diese Religionsfreiheit besagt, dass man seine Religion frei wählen und ausüben darf, wobei dies sich darauf beschränkt, dass die Allgemeinheit (Andere) nicht beschwert werden. Wenn es in christliche Gemeinden Menschen gibt die sich bedecken, so tun sie das in der gottesdienstlichen Gemeinschaft und nicht im Alltagsleben. Hier wird mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen.

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risaleinur 29.08.2013, 00:54
@1988Ritter

Also jetzt reicht es langsam. In Ägypten sind die angeblichen machtgierigen Unterdrücker Salafisten und Muslimbruderschaft. In Mali war es die wahhabitische Taliban und in Syrien versuchen gerade von Wahhabiten instrumentaisierte Sunniten die Erbfolge Alis mit der Elemenierung der alawitischen Regierung zu betreiben.>

Lese ich zum ersten Mal.. Es hört sich an wie eine Manipulation von den Medien.

........und wenn die Flüchtlinge nur ihre Religion frei ausüben möchten, dann empfehle ich den weniger gefahrvollen Landweg nach Dubai, Kuwait oder SaudiArabien. Alles muslimische Länder die es sich wirtschaftlich auch leisten können. Oder wie wäre es denn mal mit dem "Wirtschaftswunder" Türkei ?>

Weder die Türkei noch die anderen Staaten lassen den Moslem nicht exakt nach seiner Religion leben. In Arabien haben die Gesetze(eilweise)bei den reichen Sheikhs nicht dieselbe Gültigkeit, wie bei den Ärmeren. In der Türkei gab es vor kurzem noch das Kopftuchverbot etc.....

Hier in Deutschland haben wir die Religionsfreiheit. Diese Religionsfreiheit besagt, dass man seine Religion frei wählen und ausüben darf, wobei dies sich darauf beschränkt, dass die Allgemeinheit (Andere) nicht beschwert werden. Wenn es in christliche Gemeinden Menschen gibt die sich bedecken, so tun sie das in der gottesdienstlichen Gemeinschaft und nicht im Alltagsleben. Hier wird mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen.>

Ich bin glücklich darüber! Des Weiteren bin ich stolz sagen zu dürfen, dass ich ein Deutscher bin. Deutschland bzw. ganz Europa lebt (meiner Meinung nach) den Islam viel besser als die islamischen Staaten selbst. Und dies ist kein Geheimnis!Wenn man sich mit den Versen aus dem Koran und den Aussprüchen des Propheten (mit dem Friede und Segen sei) beschäftigt, dann kommt man zu diesem Schluss. Fehlt leider nur noch der Glaube...

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1988Ritter 29.08.2013, 14:33
@risaleinur

Zu Deinem Vortrag bleibt nur zu sagen,

fördere Deiner Allgemeinbildung hinsichtlich des Weltgeschehen,

und

.......wenn der Islam sich bestens in nichtislamischer Umgebung leben läßt, dann kann ja was nicht stimmen mit dem Islam.

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