Chancen als Pilot?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

wie fast immer, ist das, was man so hört oder liest, einfach falsch. Und ich habe hier auch noch niemanden getroffen, der voller Jubel gesagt hat: "Ich habe den LH-Test bestanden!" Also basiert viel auf Hörensagen über -zig Ecken.

Ein paar (nachprüfbare) Fakten:

Grundsätzlich ist es so, dass das Gesetz, die EU-Verordnung 1178/2011, keinerlei Voraussetzungen für die Schul- und Berufsausbildung macht; das wäre auch unmöglich, da beides in Europa nicht standardisiert ist. Allerdings steht es den Airlines damit frei, eigene Vorgaben zu machen. Ja, und man glaubt es kaum, auch bei LH ist es möglich, ohne Abitur Pilot zu werden, nämlich bei der LH-Cityline. Hier reicht die Fachhochschulreife aus.

Bleiben wir bei LH. Ein bestimmter Notendurchschnitt wird zwar nicht verlangt, aber: Der Kreis der Bewerber, aus denen LH (noch) die geeigneten Kandidaten herausfischen kann, hat einen Schnitt zwischen 1,0 und 2,4. Es gibt also genügend Bewerber, die gute Noten haben und auch menschlich zur LH-Unternehmenskultur passen. Deshalb muss LH die Anforderungen auch gar nicht senken.

insofern besteht natürlich wieder der Zwang, doch im Abitur das bestmögliche Ergebnis herauszuholen.

Der Test besteht, wie Du sicher schon weißt, aus drei Teilen:

  • DLR-Test (die sog. BU)

  • LH-Test (die sog. FQ)

  • Medical (tauglich für Klasse 1 für Berufspiloten)

Nachweisbar hat sich die Zahl der geeigneten Bewerber in den letzten 10 Jahren etwa halbiert, so dass nur noch rund 5 % für den Job infrage kommen. Die Messlatte liegt seit gut 60 Jahren immer gleich hoch, aber immer weniger Bewerber schaffen es, drüber zu springen. Rund 30 % schaffen es bei der BU, davon wiederum rund 30 % bei der FQ und dann versiebt rund die Hälfte das Medical. Da bleiben also von 100 Bewerbern gerade mal zwischen 4 und 6 übrig.

Das Problem ist nicht, dass LH den besten Bewerber sucht, sondern den "normalen", also den, der auf vielen Gebieten (Mathe, Physik, Geographie, Allgemeinbildung etc.) guter bis sehr guter Durchschnitt ist und nicht nur auf einem Gebiet Spitze. Zumindest sollten ausbaufähige Anlagen dafür vorhanden sein und da hapert es heutzutage bei vielen Jugendlichen.

Also ist ein breites, solides Grundlagenwissen die Basis für den Erfolg. Und gute Noten haben auch noch nie geschadet.

Danke für den Stern!

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Lufthansa schaut laut Konzernangaben nicht in erster Linie auf deine Noten, sondern auf deine Fähigkeiten.
Deshalb steht das Bewerbungsgespräch auch erst am Ende des Auswahlverfahrens und man durchläuft zuvor viele Tests.

Aber gut in Englisch oder Mathe muss man so oder so sein. Sprich wenn du dort keine 1 schreibst, weil du es nicht kannst, dann wirst du es auch in dem Test der Lufthansa nicht abrufen können und würdest in dem Test auch schlecht abschneiden.
ERGO: Dein Chancen würden sich begrenzen.

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