Habe ich eine Chance auf Einforderung der Hundehaftpflicht?

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13 Antworten

Hallo,

der Schäferhundhalter muss i.d.R. zahlen. Sag dem Herrn er soll das einfach seiner Versicherung melden, wenn die Ansprüche ungerechtfertigt sind, meldet sich die Versicherung schon bei euch^^ So leicht zahlen die nämlich nicht, wenn sie meine das da was nicht passt. Er soll den Sachverhalt einfach aus seiner Sicht schildern. Mir würde es persönlich nicht im Traum einfallen, jemand anderen belchen zu lassen nur weil ich unfähig war, meinen Hund unter Kontrolle zu halten. Was gibt man einem kleinen Kind einen Hund an die Hand ohne das der gut erzogen ist oder zusätzlich gesichert. Socleh "Tut nix" Spezialisten haben wir hier auch. Der eigene Hund ist an der Leine, "Tut nix" kommt angescheppert und brettert übelst distanzlos in den eigenen Hund rein, dass da keine Freudensprünge zu erwarten sidn dürfte klar sein. Wenn der Schäferhundhaltr sich weiterhin weigert zu zahlen steht euch der zivilrechtliche Weg offen, bedenke dass sich sowas schnell in der "hundehalterszene" herumspricht, ...

TerhorstAgentur 06.11.2015, 17:11

ein Hund ist nicht zu 100 % zu kontrollieren, Hunde sind neugierig, Balgen und toben gerne, sind oft Jäger, fahren auf Leckerli ab wie der Teufel nach der Seele und wenn er gehorcht dann nur weil es antrainiert ist das er sich gegen seine Triebe verhält. Es kommt aber immer mal zu Situationen in denen die Triebe stärker sind als die gute Erziehung

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Isildur 06.11.2015, 17:25
@TerhorstAgentur

und aus genau dem Grund gebe ich die Leine keinem 5 jährigem Kind in die Hand

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martinica55 08.11.2015, 20:51

Apropos Hundehalterszene: Nachdem der Vorfall nun schon ein paar Tage her ist, haben wir uns nun in der "Hundehalterszene" umgehört und der Tenor ist, dass der Schäferhundhalter bekannt ist wie ein bunter Hund, negativ gesehen! Es ist bekannt, dass sein Hund schon öfters andere Hunde verletzt hat, es ist bekannt, dass er nicht in der Lage ist, seinen Hund zu kontrollieren und es ist bekannt, dass er dies alles nicht einsieht. Die meisten sagen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis etwas Schlimmeres passiert. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, wenn mein Hund jemand verletzen würde, kein Hund ist 100% und auch bei bestens erzogenen und sozialisierten Hunden kann immer etwas sein ( das sieht man ja nun am Hund meiner Mutter ). Aber im Nachinein ist man immer schlauer, und das wird ihr sicher nicht wieder passieren.

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Apolon 09.11.2015, 17:15
@martinica55

dass der Schäferhundhalter bekannt ist wie ein bunter Hund, negativ gesehen!

Dies mag sein, aber in deinem Fall, wurde die Beisserei erst durch deinen Hund ausgelöst.

Man könnte auch auf dem Standpunkt stehen, der Schäferhund hat sein Herrchen verteidigt.

Einen Hund vertraut man keinem 5-jährigen Kind an. Dies solltest Du als Hundehalter wissen.

Isidur hat dir doch schon die richtige Antwort gegeben. Halte dich einfach daran und suche nicht die Schuld bei einem anderen.

Gruß Apolon

PS: noch so am Rande, es gibt keine Hundehaftpflicht, sondern nur eine Tierhalterhaftpflicht.

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Der Hundehalter weigert sich nun den Fall seiner Hundehaftpflicht zu melden, da er meint,

Das ist für ihn erst recht ein Grund, den Schaden zu melden.

Eine Haftpflichtversicherung ist nicht nur zum Begleichen von Schäden da, sondern auch zur Überprüfung  von Ansprüchen.

Anders als alle anderen User (bis auf eine Ausnahme) sehe ich es nicht als definiv sicher, dass keine Ansprüche bestehen (Stichwort "Verschuldensunabhängige Haftung" (also Gefährdungshaftung), im Zweifelsfall wird sich ein Gericht damit befassen müssen.

Ein Verschulden ist dem anderen Hundehalter wohl nicht anzulasten. Vielmehr habt Ihr selbst hier nicht verantwortungsvoll gehandelt.

Dennoch haftet der Halter eines Hundes verschuldensunabhängig für Schäden, die sein Tier verursacht. Das mag zwar ungerecht sein, ist aber vom Gesetzgeber so geregelt. Also besteht eine gewisse Chance, Eure Ansprüche z. B. auf Erstattung der Behandlungskosten durchzusetzen. Dabei ist es unerheblich, ob der Schädiger (Halter des beißenden Hundes) eine Tierhalterhaftpflichtversicherung unterhält und dieser - falls vorhanden - den Schaden melden will. Ihr könnt Eure Ansprüche an den Tierhalter richten und ggfs. versuchen, diese auf zivilrechtlichem Wege durchzusetzen. Einen Direktanspruch gegen den Haftpflichtversicherer gibt es in der Tierhalterhaftpflichtversicherung nicht, und es muss Euch egal sein, ob der Schädiger den Schaden dort meldet oder nicht.

***Der Hundehalter weigert sich nun den Fall seiner Hundehaftpflicht zu melden, da er meint, dass der Hund meiner Mutter selber Schuld sei***

Ich würde das auch nicht meiner Hundehaftpflicht melden. Ihr wüsstet oder euch war bekannt der Hund ist Aggressiv, der andere Halter hat verantwortlich behandelt und ihn deshalb an der Leine geführt.

Nun kommt euer Hund unangeleint auf dieses zu. Die Schuld liegt ganz klar bei euch.

Schon fahrlässig das ihr einem 5 jährigem Kleinkind die Leine in die Hand gebt.
Hätte ein erwachsener euren Hund geführt und anständig gehalten, dann wäre es nicht zu dem Vorfall gekommen.

Logisch oder?

Nebenbei , frage ich mich wieso euer Hund wenn die Leine runter fällt, einfach los saust?
Auch wenn der andere Halter keine Anstalten gemacht hat seinen zu kontrollieren, ist er dennoch nicht schuld.

TerhorstAgentur 06.11.2015, 07:13

Es geht überhaupt nicht um Schuld oder Unschuld, sondern um Gefährdungshaftung. Der Besitzer des Hundes wusste das dieser aggressiv ist, dann hat er einen Maulkorb zu tragen. Der Hundehalter ist dafür verantwortlich das sein Hund keinen Schaden anrichtet und nicht anders herum

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MiraAnui 06.11.2015, 08:08
@TerhorstAgentur

Solang der Schäferhund keine Auflagen hat muss er gar nix.

Euer Hund ist nicht erzogen und wurde unsachgemäße Geführt... Die Versicherung zeigt euch nen Vogel mehr machen die nicht.

Wäre ich an der Stelle des Schäferhundhalters würde ich euch in die Pflicht nehmen.

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icebear375 06.11.2015, 09:00
@TerhorstAgentur

So lange der Hundehalter Nachtdienst Auflage hat seinen Hund zb an der Leine zu führen oder das der Hund einen Maulkorb tragen muss brauch der erstmal garnichts also in dem Moment auch keine gefaehrdungshaftung....  Selbst ein Hund der "aggressiv" ist hat das Recht artgerecht gehalten zu werden und laut dem Gesetz ist der Hundehalter sogar verpflichtet seinen Hund artgerecht zu halten....  Also ohne Auflagen wird da nix draus....  Eher hat die Hundehalter grob fahrlässig gehandelt als sie die Leine einem 5 jährigen Kind gegeben hat da laut geltendem recht erst ab 14 Jahren ein Hund in der öffentlichkeit gefuehlt werden darf

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Apolon 09.11.2015, 17:23
@MiraAnui

Solang der Schäferhund keine Auflagen hat muss er gar nix.

Du scheinst es einfach nicht zu verstehen. Es geht hier nicht um den Hund, sondern um den Tierhalter!

Die Versicherung zeigt euch nen Vogel mehr machen die nicht.

Mit Sicherheit nicht, denn dies kann sich der Versicherer nicht leisten, gegen geltendes Recht zu verstoßen.

Dies würde man als Beleidigung auffassen!

Wäre ich an der Stelle des Schäferhundhalters würde ich euch in die Pflicht nehmen

Dummes Gewäsch - mehr kann man dazu nicht mehr sagen!

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adventuredog 06.11.2015, 08:49

"Schon fahrlässig das ihr einem 5 jährigem Kleinkind die Leine in die Hand gebt. Hätte ein erwachsener euren Hund geführt und anständig gehalten, dann wäre es nicht zu dem Vorfall gekommen."

das sehe ich ganz genau so! 

Ein Hundehalter ist auch dafür verantwortlich, das sein Hund niemanden belästigt! 

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Apolon 09.11.2015, 17:20

Auch wenn der andere Halter keine Anstalten gemacht hat seinen zu kontrollieren, ist er dennoch nicht schuld.

sorry - aber dieser Hinweis geht völlig daneben.

Auch der Tierhalter ist verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass sein Tier kein anderes verletzt.

Er muss zumindest einschreiten, was er hier ja nicht tat!

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Wer anderen einen Schaden zugefügt ist bis zur vollständigen Begleichung des Schadens haftpflichtig. In diesem Fall hat der fremde Hund Euch einen Sachschaden zugefügt und dessen Halter ist dafür auch haftpflichtig. Kinder laufen auch nicht mit Leine draußen rum, und der Hund hätte vielleicht auch ein Kind gebissen. Wenn der Halter kein einsehen zeigt, habt ihr selbst die Möglichkeit den Schaden seiner Versicherung zu melden, oder eine Anzeige gegen ihn zu erstatten. Außerdem ist es sinnvoll, eure eigene Tierhalter-Haftpflicht-Versicherung von dem Vorfall zu informieren, vielleicht stellt er selbst noch Anspruch gegen Euch.

Einafets2808 06.11.2015, 02:12

Falsch es gibt ein Mindestalter was das führen eines Hundes betrifft.

"Die Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass Kinder unter 14 Jahren i.d.R. ungeeignet sind, um größere Hunde spazieren zu führen. Kinder und Jugendliche müssen körperlich und geistig dazu in der Lage sein,
Auch wenn es sich um einen kleinen, leichten Hund handelt, sollten Kinder unter 14 Jahren den Hund nicht alleine ausführen."

Quelle:Google

Das Kleinkind war zwar nicht alleine beim führen des Hundes, dennoch war es grob fahrlässig.

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adventuredog 06.11.2015, 08:52
@Einafets2808

"und der Hund hätte vielleicht auch ein Kind gebissen."

ja genau ^^  und alle sind Monster und nur darauf aus, die Weltherrschaft an sich zu reissen......

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Margotier 06.11.2015, 16:53
@Einafets2808

Die Straßenverkehrsodnung ist an dieser Stelle irrelavant.

Die sieht z. B. auch vor, dass Siebenjährige noch kein Fahrzeug auf der Fahrbahn oder dem Radweg führen, weshalb Kinder in dem Alter den Gehweg benutzen müssen.

Kommt ein Kind nun durch eigenes Verhalten oder Verhalten von aufsichtspflichtigen Erwachsenen durch einen Pkw zu schaden, haftet der Pkw-Fahrer aufgrund der Gefährdungshaftung verschuldensunabhängig.

Die Gefährdungshaftung gilt ebenso für Hunde.

Pauschal zu behaupten, dass der Halter des angleinten Hundes nicht haften muss, ist falsch. Im Zweifelsfall muss das von einem Gericht geklärt werden.

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wotan0000 06.11.2015, 13:22

Der Hundehalter hat alles getan was nötig ist. Er hatte seinen Hund an der Leine um z. B. andere Hunde zu schützen.

Was kann er dafür, dass ein durchgeknallter Hund auf seinen zustürmt?

Ja, der Schäferhundhalter hat einen Fehler gemacht, der mir nicht unterlaufen wäre. Er hätte den Hund nicht an seinen rankommenlassen dürfen, sondern hätte ihn mit einem kräftigen Tritt zum Mond schiessen müssen. Dann hätte sich diese Frage nicht gestellt, denn der Mensch darf sich wehren - ein Hund in unserer tollen Gesellschaft leider nicht.

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TerhorstAgentur 06.11.2015, 16:55

Hallo Wotan, in diesem Fall stellt sich keine Schuldfrage, grundsätzlich gebe ich Dir recht, dass der Schaferhundhalter keinen Fehler gemacht hat. Das entbindet ihn aber nicht aus der Haftpflicht. Die Gefahr geht allein von der Tatsache aus, dass er einen Hund besitzt und die Haftpflicht besteht weil sein Hund einen Schaden angerichtet hat. Niemand unterstellt ihm deshalb fahrlässigkeit. Und..... Ja er hätte sich gegen den kleinen Hund verteidigen dürfen und hätte sogar Schadensersatz Anspruch gegen den Besitzer des kleinen Hundes, wenn er bei der Verteidigung zu Fall gekommen und sich dabei verletzt hätte.

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martinica55 08.11.2015, 21:36

Ist echt machmal krass, fast schon lustig, in welche Richtung solche Fragen gehen können. Welche Emotionen freigesetzt werden...von Leuten, die gar nicht dabei waren... Fakt ist, die moralische Schuld hat sicher meine Mutter, dass sie dem Kleinen die Leine gegeben hat. Aber es war nie von einem Angriff auf den Schäferhund die Rede. Lediglich auf eine Näherung in den Leinenradius, weswegen auch immer ( auch guterzogene Hunde haben manchmal blackouts) , und der andere hat mit Tötungsabsicht zugebissen und das nicht das erste Mal. Da denke ich, auch der Fusstrittbefürworter wäre wahrscheinlich  zunächst dafür gewesen, seinen Hund zu kontrollieren wenn dieser nicht angegriffen wird, bzw wenn es doch so schnell geht, dass es zu einem Biss kommt ( was sicher niemand dann hätte verhindern können ) zu versuchen seinen Hund AN DER LEINE dazu zu bewegen den anderen loszulassen und nicht zu argumentieren, seine Hand wäre ihm dafür zu schaden ( schriftlich festgehalten von einer Zeugin ). Der Schäferhund kann sicher nichts dafür, aber es ist abzuwarten, ob so ein Halter geeignet ist einen grossen Hund zu führen.

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Worin genau soll die Schuld des anderen Hundehalters bestehen?

Er ist weder für das grob fahrlässige Verhalten deiner Mutter noch für den 5 jährigen verantwortlich. Auch nicht dafür dass der Hund seinen Hund angegangen ist.

Im Gegenteil, sollte er oder sein Hund Schaden genommen haben, seit ihr wohl zum Ersatz verpflichtet.

TerhorstAgentur 06.11.2015, 17:02

Die Haftpflicht und nicht die Schuld ist in diesem Fall relevant. Die Haftpflicht ergibt sich aus dem Besitz des Hundes der einen Schaden angerichtet hat. Selbst wenn der kleine Hund über einen Zaun in ein eingefriedetes Grundstück eingedrungen wäre, und eben da von dem anderen Hand verletzt worden wäre, wäre der Halter des Revierverteidigenden Hundes haftpflichtig.

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Wer wirklich im Recht ist, das werden am besten die klären, deren Beruf dies ist.

Also: mach eine Meldung beim zuständigen Ordnungsamt, dann nimmt alles seinen vorgeschriebenen Lauf. Mir sind ähnliche Fälle bekannt, wo dann beide Parteien mit ihren Hunden zum Wesenstest (Verhaltensüberprüfung)  antreten durften. Nicht gemeinsam natürlich. Dort hat man dann, neben dem Verhalten der Hunde in unterschiedlichen Stress-Situationen die Eignung der Hundehalter auf Zuverlässigkeit geprüft.... 

martinica55 08.11.2015, 21:48

Darauf wird es herauslaufen.

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Wenn du einen guten Draht zu deiner Haftpflichtversicherung hast, frag dort nach,ob sie im umgekehrten Fall zahlen würden. Bei Schäden durch Hunde gehts nicht um eine Verschuldenshaftung, sondern um eine Gefährdungshaftung.

Ich würde auch nix meiner Versicherung melden.

Was hätte er denn tun sollen? Seinen Schäferhund auf den arm nehmen? 

Die Schuld liegt alleine bei deiner Mutter, die Versicherung wird nicht zahlen.

Wo ist der Hund bekannt? Bei Nachbarn? Bei der Stadt?

Leute erzählen viel wenn der Tag lang ist.. Solang der Hund keine Auflagen bekommen hat muss er auch kein Maulkorb tragen

wotan0000 06.11.2015, 13:15

**Was hätte er denn tun sollen? Seinen Schäferhund auf den arm nehmen?**

Tja, muss er wohl, wenn Leine alleine  nicht reicht. :-))

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Ich kenne mich nicht so aus mit Versicherungen aber so rein vom Gerechtigkeitsgefühl meine ich das der andere Hundehalter recht hat.

Einem 5jährigen die Hundeleine zu überlassen war von Deiner Mutter keine kluge Entscheidung aber das wird ihr inzwischen klar sein und jeder macht mal Fehler.

LG

TerhorstAgentur 06.11.2015, 00:54

falsch.... Es gibt kein Mindestalter zum führen eines Hundes. Aber ein Hund darf in keiner Situation beißen, so wie er auch keine anderen Schäden anrichten darf.... Da ein Tier aber manchmal unberechenbar ist, ist man als Halter für jeden Schaden haftpflichtig den der Hund anrichtet.

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MiraAnui 06.11.2015, 09:50
@TerhorstAgentur

Doch gibt es.

Ein Hund muss so geführt werden, dass keine Gefahr für die Umwelt besteht und ein 5jähriger ist dazu nicht in der Lage..

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brandon 07.11.2015, 02:30
@TerhorstAgentur

@TerhorstAgentur

Was ist falsch???

Habe ich irgendwas von einem Mindestalter geschrieben und habe es nicht mitbekommen? 😕

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TerhorstAgentur 06.11.2015, 00:57

Es ist darüber hinaus unerheblich ob der Halter des bissigen Hundes fahrlässig gehandelt hat, oder ob er schuldlos ist. Von einem Hund geht grundsätzlich eine Eigengefahr aus, für die der Halter uneingeschränkt haftpflichtig ist.

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ItsMilkakuh 06.11.2015, 09:08

Aus Sicht der meisten Versicherungen gibt es sehr wohl ein Mindestalter was das führen von Hunden betrifft, nämlich 14. Die Versucherung wird eben aus dem Grund nicht zahlen weil der Hund von einer körperlich sowie geistig nicht qualifizierten Person geführt wurde. Ein weiterer Grund ist, dass der verletzte Hund 'unangeleint' zu dem angeleinten Hund gelaufen ist, somit trägt der Halter des angeleinten Hundes Schuld. Ob der andere Hund aggressiv war oder sonstiges wird die Versicherung herzlich wenig interessieren.

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icebear375 07.11.2015, 00:13
@ItsMilkakuh

Also ich hab glaub ich auch was von 14jahren mit "normalen" hunden ab 16 die sogenannten 20/40 und fuer sogenannte "Kampf oder listenhunde" muss ma glaub ich sogar 18 sein wobei ich manchem 18 jährigen bestimmt keinen amstaff oder so anvertrauen wuerde gg

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Der Hundehalter ist im Recht. Sein Hund war angeleint, deiner nicht.  Dazu kommt noch, dass ein 5 jähriger keinen Hund führen sollte, auch nicht im Beisein eines Erwachsenen. Schuld ist im Versicherungsfall nicht der Hund, sondern der Halter, egal wie es abgelaufen ist. Frag mal bei deiner Haftpflichtversicherung nach ob die den Schaden übernehmen.

Bitterkraut 06.11.2015, 00:16

Der Hundehalter ist nicht automatisch im Recht, weil sein Hund angeleint war. Die eigene Versicherung übernimmt den Schaden garantiert nicht, kann aber vielleicht eine Einschäzung geben, wie weit die Gefährdunghaftung in dem Fall reicht.  Bei der Haftung für Haustiere gehts nicht darum, wer schuld ist. Da gilt die Gefährungshaftung.

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rosale 06.11.2015, 00:39
@Bitterkraut

Hundehaftpflicht zahlen normal den Schaden ohne Schuldzuweisungen, wenn kein Mensch verletzt wurde und auch dann wird meistens bezahlt. Dafür müsste der HH aber seine Versicherung kontaktieren und eine Schadensmeldung machen, was er nicht will. Der Hund kann sich ja schlecht selber gebissen haben. So kann man den Schaden nur zivil einklagen, falls man den HH kennt. Ob das was bringt ohne Beweise ist eine andere Geschichte, wahrscheinlich nicht.

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TerhorstAgentur 06.11.2015, 01:01

Die Verletzung des Hundes ist allein schon Beweis genug, zudem gibt es mehrere Zeugen

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rosale 06.11.2015, 10:49
@TerhorstAgentur

Nicht so ganz. Man müsste auch beweisen können, dass es genau der Hund war der gebissen hat. Sowas macht man gleich und nicht irgendwann. Hatten auch mal in Wien so einen Fall, da wurde die Polizei gerufen und der HH des beißenden Hundes musste zahlen. Da hat dann keiner mehr nach Leine oder Versicherung gefragt, obwohl der Hund nicht an der Leine war. Leider ist der gebissene Hund trotzdem gestorben..

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Euer Hund war unkontrollierbar, der andere mit seinem Halter verbunden und Du willst jetzt abkassieren?

Was hatte die Hundeleine vorher in der Hand eines Kindes zu suchen.

Einafets2808 würde es der Versicherung nicht melden. Ich schon, aber mit ganz dickem Hinweis auf versuchte Abzocke.

martinica55 08.11.2015, 21:45

Abkassieren ist sich selber bereichern, was in diesem Fall ja sicher nicht passiert. Frage ist WARUM meldet es der Halter nicht, jede Versicherung kann das doch sebst beurteilen ob Abzocke erfolgt?! Eher aus Angst, dass wenn es schon öfters vorgekommen ist, die Versicherung hellhörig wird, oder?

Wenn mein Hund einen Schaden verursacht, stehe ich auch dafür gerade. Kein Hund ist 100% kontrollierbar.

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wotan0000 08.11.2015, 21:54
@martinica55

Ihr spart die OP Kosten.

Dein Hund hat mit Unterstützung Deiner Mutter den Schaden verursacht, denn er war der Ausgangspunkt für das Beissen.

Ist doch nicht so schwer:

Dein Hund ist einfach hingerannt.

Wäre Dein Hund anstatt zum Hund auf eine Strasse gelaufen und hätte es dadurch einen Auffahrunfall gegeben, hätte dann auch der Autofahrer Schuld oder Deine Mutter?

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Der Hundehalter des angeleinten Hundes kann für die Situation doch wirklich nichts. Wer einem 5 Jährigen eine Leine in die Hand gibt und nicht aufpasst, das Tier dazu scheinbar noch ungehorsam ist, der muss dafür selbst grade stehen.

Margotier 06.11.2015, 16:58

Der Hundehalter des angeleinten Hundes kann für die Situation doch wirklich nichts.

Darum geht es bei der Verschuldensunabhängigen Haftung (Gefährdungshaftung) nicht.

Wenn Dir jemand vors Auto rennt, bist Du auch haftpflichtig. Auch wenn Du gar nichts dafür kannst.

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Certainty 06.11.2015, 17:11
@Margotier

Kann ich nix zu sagen, finde ich aber auch bescheuert, vor Allem,wenn es Zeugen gibt, die sagen, derjenige ist dahin gerannt, wurde nicht geschubst und gab dir keine Möglichkeit zu reagieren.

Ein 5 Jähriger hat kein Tier zu halten, das nicht hört. Fertig. ich würde niemals auf die Idee kommen, einem wegen meiner Unfähigkeit Probleme zu machen.  Das ist doch allein moralisch schon unter jeder Würde.

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TerhorstAgentur 06.11.2015, 17:16

Wenn der Postbote auf einem uneben verlegten Pflasterstein stolpert, kann der Grundbesitzer auch nichts dafür, trotzdem ist er haftpflichtig weil auch von einem Grundstück eine Eigengefahr ausgeht. Seine Haftpflicht ergibt sich allein aus der Tatsache, daß er der Besitzer ist und nicht weil er eine schuld an der Verletzung trägt.

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Certainty 06.11.2015, 17:28
@TerhorstAgentur

Das ist ja wohl ein Unterschied, ob man fahrlässig handelt oder nicht. Und einem 5 Jährigen einen Hund in die Hand zu geben ist dann ähnlich wie Stolperfallen zu isntallieren.

Das diese "Der-Tut-Nix" Fraktion immer ohne Schaden davon kommt verstehe ich nicht.

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martinica55 08.11.2015, 19:00

Wenn ich WEISS, dass ich einen bissigen Hund habe ( es war nicht der einzige Vorfall) , sein Hund wurde ja nicht angegriffen, sondern die Hündin ist HINGELAUFEN. Dann denke ich schon, dass mein seinen Hund ( gerade an der Leine !) so kontrollieren sollte, dass er nicht beisst. Der Tod der Hündin wurde in Kauf genommen, mit der Aussage sie ist selber schuld, wenn sie sich in Gefahr begibt und seine Hand ist ihm zu schade um Einzugreifen( das wurde schriftlich dokumentiert von der Zeugin, die die Hündin gerettet hat ).Ich denke, so ein Hundehalter ist unabhängig vom Schaden an der Hündin eine Gefahr und das nächste Mal kann auch ein Kind vorbeilaufen!

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Certainty 08.11.2015, 19:11
@martinica55

Jetzt auf einmal ist der Hund tot?

Fakt ist und bleibt für mich, wenn ich MEINEN HUND NICHT UNTER KONTROLLE halten kann, gerade in Situationen in denen eine Gefahr durch Auto, bissigen Hund, Jäger oder sonst was droht, muss ICH MIR SELBST DIE SCHULD geben. Da es ja nicht der erste Vorfall war, wisst ihr ja auch, dass etwas hätte passieren können.

Hast du schon mal versucht einen Hund, der frei läuft und nicht weggehen mag, von dem eigenen an der Leine fernzuhalten? Weißt du wie verdammt schwierig das ist, vor allem wenn der eigene Hund bereits ein gebranntes Kind ist und andere Hundenicht leiden kann? Es gibt Hunde, die einfach nicht mit Artgenossen klar kommen, die führt man an der Leine, damit sie nicht zu anderen Hunden hingehen. Hat er sicher nicht ohne Grund gemacht. Ich halte meine auch bei mir, wenn andere Hunde da sind, weil sie nicht sonderlich sozial ist. Sie beißt zwar nicht, aber nett ist auch anders. Wenn ein Hund zu mir kommt, der sich nicht durch starkes Auftreten und ggf. Schreien weg geht, dann hast du gerade bei einem großen Hund keine Möglichkeit dazwischen zu gehen. Soll er etwa seinen Hund auf den Arm nehmen, damit er deinen treudoofen Hund nicht angreift, der in SEINE PRIVATE ZONE rücksichtslos eingedrungen ist?

Wenn meine irgendwo hin rennt und pöbelt (was ich mit allen Mitteln vermeide), muss ich damit rechnen, dass sie auch an einen Hund geraten kann, der nicht mit Artgenossen kann, aus welchen Gründen auch immer. DESWEGEN gibt man einen ungehorsamen Hund NICHT an einen 5 JÄHRIGEN!

Klar muss man hier auch noch differenzieren, ob er den Hund scharf gemacht hat oder ob der Hund einfach eine schwierige Vergangenheit, vllt beim Vorbesitzer, hatte. Ein Maulkorb wäre eine sinnvolle Anschaffung. Eine Hundeschule sinnvoll.

Aber ihr könnt euch nicht darauf verlassen, dass jeder Hundekontakt klimpflich abläuft. Ihr habt immer noch unverantwortlich gehandelt und nur deshalb ist diese Situation überhaupt entstanden, das sollte euch klar sein.

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martinica55 08.11.2015, 22:11
@Certainty

Natürlich ist das klar und auch nicht Grundlage dieser Frage. Schuld an dem Vorfall ist meine Mutter! Nicht wegzudiskutieren.

Allerdings ist es nicht möglich immer alle Gefahrensituation zu vermeiden, in diesem Falle war der Schäferhund nicht sichtbar, bzw um eine Ecke, natürlich Pech. Das passiert ja innerhalb von Sekunden.

Aber dafür ist ja die Hundhaftpflicht da, um zu entscheiden ob es ein Versicherungsfall ist oder nicht, das war die Frage und wurde auch zum Glück von einigen beantwortet, die sich nicht persönlich angegriffen fühlten.

Dein Hund beisst ja auch nicht innerhalb von Sekunden und DU versuchst ähnliche Situationen zu verhindern mit Schreien o.ä, was ja vielleicht die Sekunden Aufschub gebracht hätten um die Hündin zurückzupfeiffen. Aber das ist alles Hypothese, Fakt ist, dass sich der Halter über die Gefährlichkeit seines Hundes bewusst ist, vielleicht auch darauf stolz und dass das einfach gefährlich ist.

Und zu Deiner Beruhigung, meine Mutter, die normalerweise immer übervorsichtig ist, wird sicher nie mehr die Leine aus der Hand geben.

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Certainty 09.11.2015, 06:20
@martinica55

Ich frag mich trotzdem noch, wie sich der Schäferhund gefühlt haben muss, als die niciht sichtbare GEfahr eures Hundes auf einmal um die Ecke geprescht ist. Fänd ich nicht so toll. Sagen wir es mal so, diese Gefahrensituation war vermeidbar ;-) dementsprechend würde icha ls Versicherung nicht zahlen.

Ich hab mich NICHT persönlich angegriffen gefühlt, wie auch, wird mir nicht passieren, dass mein Hund beißt. Aber ich halte es für fahrlässig und da zahlt im Regelfall keine Versicherung. Das ist meine Erfahrung.

Die Zeugenaussage und einige Details wurden in der Ursprungsfrage nicht genannt, also kann man schlecht davon ausgehen, dass es so war.

Ich würde versuchen, den HAlter mal prüfen zu lassen. So dass entweder der Hudn in fähige Hände kommt, oder zumindest eine Maulkorbpflicht bekommt. Armer Hund, der wieder unter der Unfähigkeit des HAlters leiden muss.

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