ch möchte gerne einen beruf, in dem man viel helfen muss?

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3 Antworten

Also was ich dir empfehle, weicht von dem ab, was du dir vorstellst, aber ich will dir nicht die Information vorenthalten:

Ein toller Beruf, in dem man mit Menschen kommunizieren und interagieren muss, ist "Reha-Fachberater" (inoffizieller Begriff; die Ausbildung ist Kauffrau im Einzelhandel)[am besten die Ausbildung direkt in einem Sanitätshaus anfangen]

In diesem Beruf hilft man hilfsbedürftigen Menschen. Sanitätshäuser stellen/verkaufen Rollstühle, Pflegebetten, Kompressionsstrümpfe,Bandagen (darunter auch viele Sportbandagen), Spezial-BHs, Badehilfen, Alltagshilfen, Massagegeräte, Druckschutzpflaster und unzähliges mehr.

Sobald ein Kunde in das Sanitätshaus kommt, muss man sich psychologisch auf ihn/sie einstellen, denn viele Menschen, die dort einhergehen, haben mindestens ein Leiden, das gelindert oder behoben werden muss.

Wenn man eine gute Menschenkenntnis hat, hat man schonmal Bonuspunkte gesichert. Denn es gehen jede Art von Menschen ein- und aus. Zwei krasse Gegensätze und nur Beispiele: 

- der junge, hochmotivierte Sportler, der sich das Knie verdreht hat und eine Kniebandage braucht,

- oder die traurige Tochter, die ein Pflegebett für ihren altersschwachen Vater bestellen muss

(Wie man in dem Beispiel die jeweilige Person begrüßt, mit welcher Mimik und Gestik, ist absolut gegensätzlich)

Dazwischen ist ein derart breites Spektrum an Individuen, die das Sanitätshaus aufsuchen, dass es verwunderbar ist, dass man kein Studium in Sachen Psychologie (bezüglich Menschenkenntnis) absolvieren muss.

Außerdem geht man mit vielen Kunden auf "Tuchfühlung", denn viele Produkte müssen direkt auf der Haut abgemessen und anprobiert oder angepasst werden. Ein bisschen ist das wie beim Haareschneiden - am besten ist es, wenn man sich gut versteht und sich unterhält. Damit schafft man eine lockere Atmosphäre.

Abgesehen davon, dass man menschlich sehr viel lernen kann, während der Zeit, die man in der Ausbildung im Sanitätshaus verbringt, kann man durch Besuche von Weiterbildungen (je nach Sanitätshaus und Einsatzbereich) einfache medizinische Kenntnisse erwerben (zum Beispiel, wie man Kompressionsstrümpfe korrekt abmisst, damit sie medizinisch genau sitzen; oder wie Bandagen angelegt werden müssen, damit sie die Durchblutung fördern und nicht ein-engen etc.)

Also alles in allem kann ich nur von meinem Beruf schwärmen. Denn in Sanitätshäusern hört man psychisch auch unzählig oft von Problemen, Liebes- und Lebensgeschichten und kann darauf eingehen - während man körperliche Beschwerden lindert.

Also wenn du mal überhaupt nicht weißt, was du machen willst - ich habe diesen Beruf lieben gelernt.

Ich weiß leider nicht was die Abkürzungen FaGe und KiBe bedeuten...

Such dir einen sozialen Beruf und verändere die Welt zum Guten... Hilf den Leuten wo und wann immer du helfen kannst - aber vor allem Hilfe zur Selbsthilfe... denn wenn du den Leuten dabei hilfst unselbstständig zu bleiben oder zu werden, dann tust du ihnen langfristig nichts Gutes damit. 

Wie hilft man bei Mobbing? Stelle ich mir gar nicht so einfach vor... Zumindest kann man den Leuten mal zuhören - offen für Gespräche sein... und dann kann man sich mal alles von der Seele reden... das könnte schon mal viel bringen...

Liebesprobleme - man könnte vielleicht ein paar Tipps geben, wenn einem welche einfallen... 

Hmm

Vielleicht Psychologin? ^^

denk ich gerade auch:)

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