CFD-Anbieter mit eigener Kursstellung - Besteht da die Gefahr der Kursmanipulation?

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2 Antworten

Das ist das gleiche Problem wie mit allen Anleihen, also Zertifikaten und Optionsscheinen, die im Endeffekt nichts anderes als Anleihen sind, die nur vom jeweilgen Emittenten zurückgekauft werden können. Es besteht immer eine Manipulationsgefahr, wenn man nicht wie bei Aktien, z. B. an der Frankfurter Börse kaufen und bei XETRA verkaufen kann und nicht wie bei Optionen an der EUREX ohne Market Maker handeln kann. Man ist dann auch immer von der Liquiditätsschwankung aufgrund von auf- und abnehmender Anzahl von Handelsteilnehmern abhängig, die bei dem jeweilgen Emittenten kaufen wollen oder eben nicht. Die Liquidität ist an der XETRA natürlich höher als bei irgendwelchen Emittenten wie GS oder CBK, die Optionsscheine anbieten. Immer wenn die Liquidität nachlässt, wird z. B. die gesunkene Volatilität oder andere Faktoren als Grund vorgeschoben, um eine Neubewertung oder zumindest eine Spreadausweitung zu rechtfertigen. Und wenn dann ein KO-Call weit unter seinem inneren Wert notiert, dann ist die K a c k e am dampfen. Würde mich wundern, wenn das bei CFDs anders wäre.

Am Kurs wird sicher nichts geändert, allerdings sind die CFD - Broker ja nicht unbedingt an bestimmte Spreads gebunden.

Außerdem ist ein CFD ja quasi so etwas wie ein Mini - Future mit hohem Hebel. - daher ja auch die Einschuß und Nachschußpflichten.

Selbst an der EUREX können die Margins und Spreads bei hoher Volatilität erhöht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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