Canon eos 700d Objektiv 75-300mm nötig?

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4 Antworten

Ich kann allen nur zustimmen. Achte vor allem auf die Blendenangabe je kleiner die Zahl (die Blende wird dadurch größer, was anfangs etwas verwirrend ist!), desto besser kannst du bei schwächerem Licht fotografieren.

Das heißt nicht, dass es dann dunkel sein muss! Ein bewölkter Tag reicht hier schon aus. Bei dem benannten Tele wärst du da schnell bei einem sehr hohen ISO-Wert, die Bilder würden rauschen.

Bei Natur würde ich ein Weitwinkel empfehlen oder eine Festbrennweite. Hier wäre das 50mm STM super, das bis zu einer Blende von 1,8 geöffnet werden kann. Oder auch das 85mm. Wenn du lieber zoomen willst, dann eher ein anderes Objektiv.

Und falls es ein gutes Tele sein soll, dann schau nach dem 70-200mm f2,8 (mit Bildstabi oder ohne) oder das 4L.

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55mm am Crop wirken wie ~85mm bei Kleinbild, also eine typische Portraitbrennweite, 18mm (~28mm KB) sind noch einigermaßen weitwinklig. Die Bereiche Menschen und Natur kannst du damit halbwegs abdecken, aber das Fotografieren mit einer Offenblende von f/5.6 wird auf Dauer keinen Spaß machen, damit verschenkst du nur das Potential der Kamera.

Das 75-300 wäre dann interessant, wenn du weiter entfernte Motive groß abbilden willst, beispielsweise Tiere im Zoo.

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Problemloser 18.09.2016, 21:51

Mersi:) Ich habe mich über Youtube schon einwenig informiert und sah, dass sie teilweise auch Objektive mit höheren Brennweiten für zB. Portraits verwendete, weil da der Hintergrund unschärfer wird. Ist dies so?

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migebuff 18.09.2016, 22:10
@Problemloser

Ja, das ist tatsächlich der Fall. Bei einer höheren Brennweite hast du einen kleineren Teil des Hintergrunds auf dem Bild, statt einem kompletten Wald also beispielsweise nur einzelne Blätter, wodurch der Hintergrund viel gleichmäßiger wirkt, gleichzeitig wird die Schärfeebene kleiner, wodurch das Motiv noch deutlicher vom Hintergrund freigestellt wird. Beispiel:

300mm, Blende 2.8:
https://abload.de/img/altsrd.jpg

35mm, Blende 1.4:
https://abload.de/img/bg8sur.jpg

Das erste Bild ist deutlich besser freigestellt, und das obwohl beim zweiten ein viermal lichtstärkeres Objektiv verwendet wurde.


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nextreme 18.09.2016, 22:14
@migebuff

Man sollte vielleicht noch darauf hinweisen, dass die Tiefenwirkung bei höheren Brennweiten flöten geht. Irgendwann sind Gesichter zB einfach nur noch Flach und haben keinerlei Kontur mehr.

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Nein aber ein 17-50F2,8 wäre besser um Natur und Menschen aufzunehmen. Wer viel zoomen will sollte sich eine Superzoomkamera kaufen, der Rest schaut auf die Lichtstärke des Objektivs, um am Ende nicht zweimal zu kaufen.  https://www.fotokoch.de/Canon-EOS-700D-Sigma-17-50-EX-DC-OS-HSM_59955.html

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Problemloser 18.09.2016, 21:42

Danke viel mals. Nun noch eine Frage wegen des Objektives. Was kann das Zoomobjekt genau besser als das oben erwähnte? Die Brennweite ist ja ziemlich ähnlich.

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nextreme 18.09.2016, 21:49
@Problemloser

das 18-55mm hat eine Lichtstärke von 3,5 bei 18mm, bei 55mm hat es nurnoch eine Lichstärke von 5,6.

das 17-50mm schafft egal bei welcher Brennweite immer 2,8. (Kleinerer Wert ist hier besser.)

Die Zahl 2,8 wirst Du bei besseren Zoomobjektiven auch immer wieder entdecken. Sie steht meißt neben/nach der Brennweitenangabe.

Beim Fotografieren geht es immer ums Licht und den Unterschied zwischen den Werten siehst Du hier an der Größe des Lochs (Blende) wo das Licht durch muss:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fotografische_Blende#/media/File:Lenses_with_different_apetures.jpg

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Problemloser 18.09.2016, 21:53
@nextreme

Ist dies auch bei normalem Tageslicht brauchbar oder macht dies nur bei Dunkelheit einen sichtbaren Unterschied?

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nextreme 18.09.2016, 22:05
@Problemloser

Den Unterschied von F2,8 zu F5,6 bei 50mm Brennweite siehst Du schon sobald du drinnen fotografierst.

Und, die offenere Blende ab 50mm Brennweite ist mitunter auch dafür verantwortlich, dass du bei Portraits zB nur die Person hervorheben kannst und der Hintergrund verschwimmt, so das dein Motiv sich deutlich von ihm abhebt. https://farm4.staticflickr.com/3122/5807688833_91c60411f2_z.jpg natürlich können das Portraitlinsen wie das günstige 50mmF1,8 oder die teueren 50mmF1,4, 85mmF1,2 noch besser, aber so für den Anfang....

Zum Fotografieren bei Dunkelheit hilft allerdings nur ein Stativ. Wenns zu Dunkel wird allerdings auch garnichts mehr. Wo kein Licht da auch kein Bild.

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Bitte nicht das EF 75-300mm! Das ist nicht nur recht lichtschwach sondern auch einfach nur mies in den sonstigen optischen Qualitaeten. Es gibt reihenweise andere Objektive, die deutlich empfehlenswert sind.

Mach die aber erst mal etwas schlau: www.fotolehrgang.de

 

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Problemloser 19.09.2016, 23:03

Welches würdest du empfehlen? Es sollte nicht allzu teuer sein und muss nicht profimässig sein.

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