Canon EOS 600D im Winter?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das darf für eine Kamera überhaupt kein Problem sein. Es gibt jedoch einige Punkte die man beachten sollte:

  • Die Akkulaufzeit kann sich auf Grund der tiefen Temperaturen verkürzen. Aber im schlimmsten Fall kannst du ja auch noch einen zweiten Akku kaufen, obwohl du den kaum brauchen wirst.

  • Temperaturschwankungen vermeinten. Heisst, die Kamera solltest du nicht aus dem Warmen Zimmer direkt nach draussen in die Kälte -10° oder so nehmen. Hier würde ich die Kamera einfach in eine Kameratasche stecken und dann so mit der Tasche nach draussen gehen. Vielleicht noch etwas warten bis sich die Kamera in der Tasche langsam abkühlen konnte.

  • Das Gleiche gilt auch, wen du die Kamera von draussen nach innen nimmst. Da würde ich sie ab Besten noch draussen in die Tasche tun und dann drinnen vielleicht noch so ein bis zwei Stunden stehe lassen. Aber auch wen du das mal nicht so machst, sollte die Kamera es überstehen.

  • Etwas gibt es jedoch was du nie machen solltest, nämlich die Kamera direkt von draussen nach drinnen nehmen und das Objektiv wechseln. Durch den hohen Temperaturunterschied bildet sich ansonsten Kondenswasser im Gehäuse und das kann die Kamera über den Jordan schicken.

Mit diesen Punkten bin ich bis jetzt immer ganz gut gefahren. All diese Kamera-Kondome usw. bringen meiner Meinung ehrlich gesagt nicht viel, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, wie so eine dünne Gummihülle vor Kälte schützen soll.

PS: Falls es mal schneien sollte, kannst du auch einfach eine Plastiktüte über die Kamera ziehen und ein Loch für das Objektiv reinschneiden. Durch dieses Loch steckst du dann das Objektiv mit der Sonnenblende drauf und klebst die Ränder des Loches einfach an der Sonnenblende fest, so sollte auch kein Schnee auf Kamera oder Objektiv kommen.

Wow bin begeistert vielen vielen Dank für diese tolle Antwort! Freut mich total das ich auf das Fotografieren im Wintern nicht verzichten muss :) Und der Trick mit der Plastiktüte ist echt genial! Auch danke dafür!

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Kritisch wird die Lage vor allem mit Batterie oder Akku. Kälte verringert die Stromabgabe, bei längerem Aufenthalt in der Kälte ist unbedingt Reserve nötig, nach Batterie/Akkuwechsel die "schlechten" Teile am Körper tragen, nach Erwärmen meist wieder normaler Betrieb möglich.

Eine Kamera muss anstandslos auch noch bei -30° oder tiefer funktionieren, allerdings wird die Akku- Kapazität reduziert. Was ein Problem sein kann, ist Kondenswasser, das sich bildet, wenn die eiskalte Kamera in einen warmen Raum gebracht wird.

Da hilft es, die Kamera in die Tasche zu packen und langsam im Warmen zu akklimatisieren. Und wenn keine ordentlich schließende Tasche vorhanden ist, tut es auch ein Gefrierbeutel mit ZipLock.

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@Zyogen

Ich würde die Kamera draußen lassen, wenn´s irgendwie geht, z.B. im kalten Auto. Für weitere Aufnahmen im warmen Haus wäre dann eine 2. Kamera sinnvoll.

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Vielen Dank, das mit dem Akku sollte aber kein Problem darstellen, da ich einen Batteriegriff besitze. Hätte echt nicht gedacht, das der Akku durch Kälte an Leistung verliert o.o

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eine Kühlbox ist da immer recht hilfreich wen es von Kalt zu Warm geht da die Kühlbox sich nur langsam aufheizt und Silica Gel ist auch nützlich (gibt es in verschiedenen Mengen für 10/15€ bei Amazon)

Das Blöde an diesen Schutzhüllen ist das sie meist nur für ein Objektiv zugeschnittenen sind. gegen kälte Hilft es nicht aber bei Schneeflocken ist es schon hilfreich wen diese nicht in die Tasten kommen und griffiger ist die Kamera dan auch.

Also ich hatte bis jetzt keine Probleme und habe sie schon ohne Schutz bei deutlich geringeren Temperaturen benutzt! Und bei nässe hast du dann ja den Schutz ;)

Ok das freut mich :) Dann werden meine Models wohl nun frieren müssen :D

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