CANON EOS 1000D? 1100D? 550D? ...? Hilfe bitte!

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7 Antworten

Für dich als Einsteiger sollte die 1000D auf jeden Fall genügen. Schiess dich aber bitte nicht zu sehr auf Canon ein, auch andere Hersteller produzieren sehr gute Kameras. Der einzige wirkliche Vorteil, den ich hier noch sehe, den Canon und Nikon gegenüber der anderen Hersteller haben ist der deutlich größere Zubehörmarkt. Ich selbst fotografiere seit ungefähr drei Jahren mit Nikon. Meine aktuelle Kamera liegt aber etwas oberhalb der von dir genannten Preisklasse.

Für den Anfang solltest du mit der 1000D oder einem vergleichbaren Modell auf jeden Fall erst mal glücklich werden. Recht schnell austauschen solltest du aber das beigelegte Kit-Objektiv, sofern du überhaupt vor hast, die Kit-Version zu kaufen. Mit diesen Dingern lassen sich nur wenig spannende Ergebnisse erzielen. Weißt du denn schon, was du schwerpunktmäßig fotografieren möchtest? Entsprechend solltest du auch die weiteren Investitionen planen. Möchtest du bspw. Landschaften fotografieren, brauchst du ein Weitwinkelobjektiv. Bist du eher auf Portraitfotografie scharf, wäre eine Festbrennweite mit 50 oder 85 mm empfehlenswert. Das Kit-Objektiv deckt zwar beides ab, macht das aber eher schlecht als recht. Etwas lichtstarkes sollte aus meiner Sicht die erste Anschaffung nach dem Kauf eines Objektivs sein. Wenn du Portraits machen möchtest, wäre ein Aufsteckblitz noch eine schöne Sache.

Wie auch immer: spar am Anfang lieber etwas beim Body und kauf dir dafür recht zeitnah ein schönes, für deinen Anwendungszweck angepasstes Objektiv. Einen neuen Body kann man sich später immer noch kaufen. Genau so habe ich es seinerzeit auch gemacht und denke immer noch, dass es die richtige Entscheidung war. Bis man nämlich erst mal so weit ist, dass man die Grenzen des Erstbodys ausgereizt hat, vergeht im Allgemeinen eine Weile.

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Also für eine 15-jährige ohne regelmäßiges Einkommen kann das schnell zu einem Fehlkauf werden. Zwangsweise führt das Kaufen einer DSLR auch dazu, dass man sich eine gewisse Grundlage an Objektiven zulegen muss. Aber selbst preiswerte Objektive die etwas taugen, kosten gut und gerne über 100 Euro. Und schnell sind dann 1000 Euro weg.

Es gibt zwar auch einige Angebote mit einem vernünftigen Objektiv inklusive, aber man will dann doch meist mehr... entweder größerer Brennweite oder eines für Makrofotografie.

Es sei auch gesagt, dass nicht allein die Megapixel-Zahl entscheidend ist - ihr würde ich sogar eher eine untergeordnete Rolle zuteilen - es sei denn, man will unbedingt Fotos auf A1 oder A0 ausdrucken.

Viel wichtige finde ich die Rauschfreiheit - auch jenseits von ISO 100 oder 400. Was bringen z.B. 20 Megapixel, wenn der Sensor ein extremes Rauschen besitzt oder die Automatik für die Rauschentfernung das Bild zu sehr glättet?

Ich würde auch keine Kamera im Discounter kaufen, eher sollte man in ein Fotogeschäft gehen. Die können dich wesentlich besser beraten. Und über weitere Kosten aufklären.

Aber mal ganz anders: Hast Du schonmal über eine Bridgekamera nachgedacht? Die sind preiswerter, bieten aber meist fast genau die gleiche Anzahl an Einstellmöglichkeiten, sprich Fotografieren ohne Automatik mit vollkommen manuellen Einstellungen sowie noch viele Automatik-Modi mit haufenweise speziellen Programmen.

Einziger Nachteil ist eben, dass man das Objektiv nicht wechseln kann. Aber in deinem Alter trotzdem sinnvoller. Verkaufen kann man die Kamera später immernoch und sich dann eine DSLR holen - wenn man alles ausgereizt hat. Aber wer kompletter junger Neueinsteiger sollte man zweimal über eine DSLR nachdenken.

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Also primär: klar reicht die!!!

Du musst dir zuallererst einmal überlegen, dass der Fotograf das Bild macht und nicht die Kamera. Du wirst mit einer Hasselblad auch keine Bilder machen wie Helmut Newton, denn Bilder wie Helmut Newton kann nunmal nur Helmut Newton machen.

Das nächste ist, wenn der Fotograf ein tolles Motiv gefunden hat und weiß, wie er es Fotografiert haben will, dann ist es das Objektiv, dass das Licht zum Sensor lenkt. An einer EOS 1D werden bilder mit einer billigen Scherbe auch nur aus sehen, wie mit einer billig-Knipse geknipst...

Letzlich zeichnet die SLR lediglich das Bild auf, das Du ausgesucht und das Objektiv ihr geliefert hat. Punkt.

Heutige DSLRs sind so gut, dass Du die Unterschiede in der Bildqualität ruhig vernachlässigen kannst - außer Du bist eben Profi und speziallisierst dich auf irgendwas wie z.B. Beauty, Portrait, Sport, Akt, Tiere, Sterne, Stilleben, Konzerte... Dann haben die Kameras auch gewisse Vorzüge, die sie für das eine oder andere Thema geeigneter erscheinen lassen. Die eine Rauscht weniger, aber der andere Fotograf findet eben genau dieses Rauschen ansprechneder. Die eine knipst schneller Serienbildfolgen womit ein Beauty-Fotograf selten was anfangen kann...

Videos mit einer DSLR sind ein niedliches Feature, aber dafür sollte man schon eine EOS 5D MKII nehmen, ansonsten ist das eher "suboptimal". Hauotunterschied zwischen den 3 Kameras sind einfach der, dass die 550d eben auch eine Spot-Belichtungsmessung beherrscht. Aber wenn Du die nicht beherrscht, wirst Du damit eher fehlbelichtete Bilder erzielen als irgend eine verbesserung ;-) - außerdem ist sie schneller. Die Auflösung - hm... nett, aber kein Must-Have - außer dir reicht dein Zoom nicht aus und Du willst eine Ausschnittsvergrößerung machen.

Also, wenn Du einfach nur dein Hobby ausbauen willst, nimm die 1000er und spar dir das restliche Geld. Und irgendwann merkst Du, dass Du gut bist und hast in der zwischenzeit noch etwas zur Seite gelegt und dann kaufst eben die EOS 5D MK III /oder IV ;-) - Also ich habe mit meiner EOS 300D 5 Jahre Fotografiert ohne etwas zu vermissen. Und dann, irgendwann einmal wollte ich eine schnellere Serienbildfolge und habe mir dann eben die 50er gekauft. Würde die nicht über 6 Bilder in der Sekunde schießen würde ich immernoch mit der 300er fotografieren. Mach dich von irgendwelchen technischen Daten nicht verrückt, denn entweder Du kannst fotografieren, dann ist die Kamera egal, oder Du kannst nicht fotografieren, dann hilft dir auch die beste Kamera nichts. Also immer mit der ruhe, es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Nicht jedes Feature ist eine Verbesserung!!!

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heey ich bin auch erst 13 und habe mir eine spiegelreflexkamera gekauft nich von canon un au net von nikon habe mir eine sony gekauft da sie einigermaßen^billig war und auch in tests gut abgeschitten hat. Bevor ich mir eine spiegelreflexkamera geholt habe, hab ich mir ein bridgecam gekauft war au net schlecht also wenn du noch so unerfahren bist mit spiegelrflexkameras würde ich eher zu einer bridgecam tendieren. PS:Ich habe die sony alpha 390

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Ich würde mir in deinem Fall die 1100D kaufen, da sie nur unwesentlich teurer als die 1000D ist, aber dafür einfach die modernere Version in diesem Preissegment darstellt. Wenn du mehr über Ausrüstung besonders zur Makrofotografie wissen willst google mal Ausrüstung + Makrofotografie.

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also ich fotografiere auch gern und ich wollte mir auch eigentlich ne canon EOS holen,allerdings auch 1000D aber die war mir im media markt zu teuer, und damit kann man keine videos machen. und dann dachte ich mir,ich hol mir ne 1100D weil die auch gut im preis ist (gehäuse um die 450 euro) und damit man videos machen kann,und weil wenn ich probleme hätte,mir meine freundin helfen können,weil sie die gleiche gehabt hätte.aber jetzt hol ich mir bald ne nikon 3100D ,das is auch eine spiegelreflex, als kit also mit objektiv dazu kostet sie 399 euro ich find das sehr gut weil es 14,2 megapixel hat und man damit auch videos machen kann also ich würd dir mal empfehlen auch bei nikon vorbeizuschauen.

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Kommentar von hummel120101997
09.10.2011, 22:34

wenn ich mal fragen darf wie alt bist du??

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Stell zunächst mal einen ehrlichen Anforderungskatalog auf. An Hand der wichtigen Punkte prüfe die bereits vorgeschlagenen Kameras daraufhin ab, ob sie Deinen Vorstellungen entspricht. Dabei spielt es keine Rolle ob Du eine SLR oder eine Bridge-Kamera nimmst. Ein präziser Sucher ist wichtig, um auch bei hellem Sonnenschein das Objekt sicher auswählen zu können.

Ich würde dann die preisgünstigste auswählen. Gründe hierfür:

  1. Der Appetit kommt bekanntlich beim Essen. Will heißen: Wenn Du bei diesem Hobby bleibst, werden Deine Ansprüche wachsen. In zwei bis drei Jahren stehst Du erneut vor der Frage, ob Du, und wenn ja, welche Kamera Du kaufen sollst.

  2. Im Digicam-Segment findet immer noch eine stürmische Entwicklung statt. Wenn in 2 oder 3 Jahren eine neue Kamera auf den Markt kommt, die Deine dann bestehenden Anforderungen besser erfüllt, ärgerst Du Dich daß Du heut so viel Geld ausgegeben hast.

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