Cannabis rauchen trotz Verbot, wie gehen Kiffer damit um?

8 Antworten

Man muss sich da nicht viele Sorgen machen - die Polizei greift in den seltensten Fällen überhaupt kleine Dealer auf - und die Konsumenten noch ne Ecke seltener. Schlichtweg, weil sie's auf die Versorger abgesehen haben - die großen Köpfe hinter dem ganzen System.

Und jeden kleinen Dealer, den man heute aufgreift, sieht man morgen durch den nächsten Hanswurst ersetzt.

Daraus folgt, dass man als Käufer zwar nicht völlig sicher ist, aber sich verhältnismäßig wenige Sorgen machen muss - sofern nicht explizit eine Anzeige gegen einen besteht und so weiter und so fort.
Direkt neben einer Streife etwas zu kaufen, ist etwas, das wohl kein halbwegs vernünftiger Mensch je tun würde - da müssen und werden die Polizisten eingreifen. Deshalb gibt's aber auch in jeder Stadt diese Hotspots - die sich auch immer wieder mal ändern.

In Wien war's jahrelang der Karlsplatz - seit's dort genau deshalb ein irres Polizeiaufgebot gibt, ist's woanders.

Ich persönlich kiffe maximal 1-2 Mal im Jahr und halte von dem Ganzen relativ wenig, aber ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, sehr viele Kiffer kennen zu lernen und durchaus meine Infos in solchen Sachen zu kriegen.

Man muss nicht ständig Paranoia haben, weil's in Wahrheit die wenigsten kümmert.
Vor einer Bar, in der ich früher gerne war, wurde prinzipiell gekifft. Auf offener Straße, direkt vorm Eingang - da gingen manchmal sogar Polizisten vorbei und haben nicht mit der Wimper gezuckt. Der Konsum an sich ist ja nicht strafbar - sie müssten einen also wenn dann beim Kauf erwischen.

@TheAllisons Ja und weil du so ein Experte auf diesem Gebiet bist, stimmt diese Aussage natürlich. Cannabis ist ja schließlich verboten, weil es eine illegale Droge ist... Erkundige dich vorher mal, bevor du hier mit unbegründetem Bauchipedia-wissen um dich wirfst. Oder hattest du schon so schlimme Erfahrungen mit Cannabis, dass du deine Aussage damit begründest? Natürlich ist es nicht das Gesündeste, was man seinem Körper antun kann, aber so schlimm, wie immer dargestellt, ist es nicht.  Ich will das ganze nicht verharmlosen. Es ist ein Rauschmittel und man sollte es nur konsumieren, wenn man körperlich und psychisch fit ist und verantwortungsvoll damit umgeht. 
Das gefährlichste an Cannabis ist die Kriminalisierung der Konsumenten.

Und um auf die eigentliche Frage zu antworten:
Es ist absolut kein Stress. Die meisten Polizisten interessiert es nicht, wenn man eine kleinen Menge Gras dabei hat. Die wissen genau, dass das Verfahren sowieso eingestellt wird und es nur ein unnötiger Arbeitsaufwand wäre, einen Kiffer zu verhaften und eine Anzeige zu schreiben. Trotzdem besteht das Risiko natürlich, nicht an einen der enspannteren Beamten zu geraten. Man darf sich einfach nicht doof anstellen, dann sinkt das Risiko erwischt zu werden sehr stark. :D Wer sich wie ein "Kiffer" verhält, wird auch erwischt. 

Als Kiffer brauchst du eigentlich nichts zu befürchten.Der Konsum von cannabis ist nicht illegal und der Besitz bis zu 6 Gramm(Berlin:10g) wird nicht verfolgt.Trotzdem habe ich manchmal schiss wenn ein Polizei-Auto vorbeifährt.Ich habe so gut wie mein ganzes Vertrauen in die Polizei verloren...

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