Ist eine Cannabis-Panik durch Hypnose behandelbar?

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5 Antworten

Hallo

Ich hatte sowas ähnliches. Hatte lange Canabis geraucht ohne gross eine Wirkung zu spüren und musste immer sehr vil zu mir nehmen. Auf einmal nach wenigen Zügen schon fings mir an die sich zu nehmen einen Wechsel zwischen schwarz und kurz verschwommen sehen, und das im sekundentakt hin und her, total das gleichgewicht verloren, plötzlich angefangen zu hypervebtilieren konnte nicht mehr richtig atmen, hatte Krämpfe und eine riesen Panik. Irgendwann war ich weg und kam im Krankenhaus zu mir. Ich wurde gewarnt, das dies sozusagen der anfang einer psychose sein kann. Ich war noch fast 1 woche benommen in einer eigenen welt, ich dachte ich könne mein körper nicht mehr steuern. Ich führte bewegungen aus und gab erst sozusagen viel später den befeh für diese bewegung. Ich wurde fremdgesteuert, dachte ich zumindest. Ich hatte angst das dieses böse irgendwas mich in gefahr steuert vor ein auto zug oder so.. ich konnte nichts mehr selber entscheiden. Das zeug wurde übrprüft und es war definitiv weder gestreckt noch übertrieben viel thc enthalten. 4monate liess ich die finger davon hatte so eine panik das nochmals erleben zu müssen dan wieder selten angefangenund 3 wochen später erneute panikatakke. Diesmal getraute ich mich nicht ins krankenhaus und legte mich hin, übte die atmung, später unter die dusche, doch ich wurd dieses blinken und schwar dan wiedrr verschwommen alles schwarz hin und her nicht los. 4 tage lamg lag ich im bett und konnte nicht essen nicht schlafen nicht sprechen nichts. Nur mal ein glas wasser holen auf dem boden kriechend da ich die beine nicht bewegen konnte. Danach gings wieder hatte jedoch über 2monate das gefühl mich nicht steuern zu können, verfolgungswahn, panikausbrüche, nicht fahrtauglich. Und die ersten 3 wochen dachte ich jede minute ich müsse sterben. Ich habs wieder losbekommen und seither das zeugs niemehr angerührt. Ich weis es ist nur "Gras" aber so eine psychose ist ecvt nicht witzig vorallem bleibt die oft für immer. Ich will dir nicht deine kifferabende versauen aber lies bitte 1x darüber nach was mit den menschen passiert. Und vorallem wie erstaunlich viele es betrifft. Den das was du beschreibst sind ei deutige symtome für eine Psychose, kiffst du weiter wirst du den panikzustand dein lebenlang beibehalten. Und das ist kein flash der welt wert.

mfg

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Welcher verantwortungsbewusste Therapeut würde Dich in der gewünschten Richtung therapieren? So, dass Du nach monatelanger Abstinenz wieder konsumieren kannst? Also ich nicht.

Nichtsdestotrotz könnte ein Erstgespräch beim Psychotherapeuten nicht schaden. Vielleicht findet man gemeinsam ja ein anderes, intellligentes Therapieziel?!

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Dazu solltest Du Dich am besten von einem Psychotherapeuten beraten lassen. Viele von denen sind heutzutage für Hypnose zusatz qualifiziert.

am idealsten wäre es, du wendest Dich von Anfang an  gezielt an Sucht-Spezialisten,  denn die dürften (sollte Hypnose kein indiziertes Verfahren sein für Dich..)  wohl auch die meisten alternativen  Möglichkeiten kennen,   welche bei deinem Problem zur Lösung beitragen könnten. 

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Ob das möglich ist kann ich nicht sagen, würde aber sagen das dies nicht der Weg sein sollte. Das du Cannabis gerade nicht besonders Verträgst hat wohl seine Gründe. Es wird hier wieder (leider typisch für den Suchtbereich) die einfache Lösung gesucht, ich geh mal zum Hypnotisör und alles ist wieder gut, braucht man dann auch selber nix für tun.

Soll nicht böse gemeint sein, aber ist leider oft so, bloss nicht mit seinen Problemen konfrontiert werden und sich dann noch selber damit auseinander setzen.

Studien deuten darauf hin das besonders Cannabis mit hohem THC Gehalt und mit wenig anderen Cannabinoiden (besonders CBD) wesentlich häufiger zu psychischen Problemen führen als Cannabissorten welche einen erhöhten Anteil anderer Cannabinoide enthalten. Wenn man dann noch synthetische Cannabinoide konsumiert (Legal Highs), wo man nicht weiß was drin ist und welche wesentlich stärker wirken können, so kann es vorkommen das sich psychische Störungen zeigen. Aber auch diese werden nicht allein durch Cannabis verursacht, es besteht in gewissen Sinne auch eine Veranlagung dazu.

Wahrscheinlich wird die geschilderte Problematik mit der Zeit wieder verschwinden, der Körper reguliert viele Dinge mit der Zeit wieder. Ansonsten würde ich mal zu einem Psychiater/Psychotherapeuten gehen. Ich kann schon verstehen das du das Kiffen nicht für immer aufgeben willst, aber wenns gar nicht besser wird wirst du es wohl von selber lassen wenn man dann nur negative Gefühle bekommt, dann würde ich mir denken soll wohl so sein und Abstand davon nehmen.

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Cannabis ist nichts für psychisch angeschlagene Leute. Wer z.B. latent psychotisch ist, muß damit rechnen, dass diese manifest dann wird.

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