Cannabis legalisierung. Ja/Nein/Mir egal?

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11 Antworten

Cannabis sollte legalisiert werden.

Der Staat braucht gute Gründe, um in die Freiheitsrechte einzugreifen. Und die sind hier meiner Meinung nach nicht vorhanden. Das Landgericht Lübeck hatte meines Erachtens mit der Begründung des Normenkontrollantrags damals recht.

Weder handelt es sich um eine Einstiegsdroge, noch führt eine Legalisierung zu höherem Konsum.

Selbst wenn der Konsum zu Gesundheitsschäden führt (in Einzelfällen), kann es nicht Aufgabe des Staats sein, den Bürger mit Mitteln des Strafrechts vor sich selbst zu schützen. Aus diesem Grund ist der Konsum ja bereits jetzt legal, lediglich der Besitz ist strafbar, da die Möglichkeit besteht, dass Drogen an andere abgegeben werden.

Leider ist das Bundesverfassungsgericht anderer Meinung gewesen, jedoch immerhin mit mindestens einer abweichenden Meinung.

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Hallo,
das ist natürlich ein komplexes Thema.
Also ich finde aus vielen Gründen sollte es legalisiert werden. 
(1) Viele Jugendliche konsumieren Cannabis und das oft nur weil es verboten ist. Was man nicht darf, will man um so mehr. Es ist "cool" etwas illegales zu machen, das Gesetz zu brechen. Wenn es also legalisiert wird, gibt es diesen Grund für Jugendliche nicht mehr. Ich weiß, dass das vielleicht 1-2% der jugendlichen Konsumenten betrifft, also weiß Gott nicht jeden, aber jeder einzelne der davon abgehalten wird vor seiner Volljährigkeit Rauschmittel zu konsumieren, ist doch ein Fortschritt oder? 
(2) Wer wirklich an Cannabis kommen will, schafft das ohne Probleme. Es kennt doch wirklich jeder einen Dealer oder kenn jemanden, der einen kennt. Wenn ich jetzt also sage "Ich will jetzt einen rauchen!", dann hält mich so ein Verbot auch nicht ab. Und, da lehne ich mich jetzt mal weit aus dem Fenster, das dürfte wohl den meisten so gehen!
Damit komme ich auch direkt zu (3). Wenn jeder, der konsumieren will, auch konsumieren kann, dann macht das einen großen Gewinn für die Dealer, Gewinn, der sich in Form von Steuern in die deutsche Staatskasse befördern lassen könnte, denn wenn ich dafür keine Freiheits- oder Geldstrafe in Kauf nehmen muss, bin ich auch bereit 5€ mehr für das Cannabis auszugeben, Steuern eben. Ich denke das geht vielen ähnlich. 
(4) Auch wenn das vielleicht kein richtiger Grund ist, aber Cannabis ist auch nicht gefährlicher als Alkohol oder Zigaretten. Er steht im Verdacht Lungen-, sowie Hirnschäden zu verursachen, Folgen, die Alkohol und Zigaretten auch haben. (Alkohol Hirn- und Zigaretten Leberschäden) Man muss jedoch sagen, dass ein bis zwei Joints am Tag natürlich nicht die selben Lungenschäden, wie 20 Zigaretten (~eine Packung) haben können, schon rein von der Menge her. Und wenn man mal drüber nachdenkt, wie viel manche Personen an einem Wochenende "saufen", dann wollen wir das mit den Hirnschäden doch mal hintenanstellen. Damit will ich sagen, dass das mit Alkohol auch passieren kann. Meiner Meinung nach zumindest.
Ich bin der Meinung man sollte Cannabis in einem regulierten Markt erlauben. Das bedeutet, dass nur eine gewisse Menge des Rauschmittels pro Monat oder pro Woche erlaubt sind. Wenn man weiß, dass man in einer Woche wieder etwas kaufen darf, dann überlegt man sich nämlich doch zwei mal, ob man heute noch was illegal holen muss. Das führt, unter der Prämisse, dass das Ganze gut geregelt ist und akzeptiert wird, dass Cannabis in "gesundem" Maße, als Genussmittel, genutzt werden kann.
Ich hoffe, man kann meinen Überlegungen folgen.
LG Dr Blex

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Ich bin definitiv für die Legalisierung von Cannbisprodukten. Ebenfalls auch für die legalisierung vieler anderer psychoaktiven  Substanzen. Falls es dich interessiert guck dir mal diese Studie an:http://www.pnas.org/content/113/17/4853.full (LSD wirkung auf das Gehirn)
einfacher zusammengefasst: 

Es würde nicht nur die verunreinigungen entfernen (Wenn die Produkte getestet werden müssten, per gesetzgeber ) sondern auch zusätzlich mehrere studien ermöglichen, für DEUTLICH bessere aufklärung sorgen, missverständnisse vorbeugen etc

ebenfalls interesannt zu sagen ist, das viele Cannabis produkte dadurch verteufelt werden, da sie ein gewisses Schadenspotential auf den verkauf der sogenannten allgemein zugänglichen Medikamente ausüben würden ( Wie solll man auf Cannabis ein Patent anlegen)

das sind deutlich zu viele Faktoren um sie alle auf zu zählen , wollte dir nur eine kleine ansammlung an fakten geben , die mich interessieren

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Kommentar von Friendness
28.08.2016, 18:13

Ich kenne seinen Kanal seitdem er 10000 abos hat :)

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Für die Legalisierung, 

Es wird endlich Zeit . Damit wären Probleme gelöst , Kontrollierte Abgabe ,Kinder kämen nicht mehr so superleicht dran 

Gerade die USA ist  Vorbild, in einigen Staaten ist Cannabis mittlerweile legal erhältlich. Die Kriminalitäts Rate ist erheblich gesunken , die Steuereinnamen sind erheblich gestiegen

Bei und in Deutschland wollte Bremen die Legalisierung nach USA Vorbild ist aber in Berlin gescheitert . Über kurz oder lang ist die Legalisierung wichtig und wird kommen.

Wenn Cannabis legal ist , werden deshalb nicht plötzlich Menschen , die es ohnehin ablehnen , dazu greifen .

Wer kifft, der kifft, ob legal, illegal - total egal 

Es ist bewiesen das es keine Einstiegs Droge ist .Es liegt einzig daran das , durch Kontakt zu den Dealer zu harten Drogen gegriffen  wird .

Der illegale Markt kommt zu erliegen , Deutschland hätte höher Steuereinnahmen. Kinder kämen nicht so leicht daran . Es gäbe keine Gesundheitlichen Schäden durch gesteckter Gras.

Die Polizei könnte wieder die wichtigen Aufgaben  erfüllen und wäre nicht 

An Alkohol sterben jährlich zigtausende Menschen , an Cannabis ist noch keiner gestorben

Für Kranke wäre es billiget, sie müssen Dronabinol für mehrer hundert Euro kaufen



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Kommentar von umpalumbba
28.08.2016, 18:24

Nur dass Alkoholkonsum in Deutschland akzeptiert ist, heisst nicht, dass man noch mehr negatives einführen sollte.

Cannabis zu legalisieren um angeblich die Folgen von Drogenkonsum zu reduzieren heisst quasi einen Alkoholabhängigen mit Heroin kurrieren zu wollen.

Um etwas schlimmes zu verhindern mache ich es also noch schlimmer. So etwas können nur träumende Jugendliche vorschlagen, die nichts, aber auch nichts, von dem wissen, was Drogenkonsum anrichtet, und zwar zwangsläufig bei längerem Konsum!

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JA (habe es schon so oft erklärt, deshalb reicht das an dieser Stelle)

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Contra: 1.viele die nicht Drogen zu sich nehmen, würden auch damit anfangen
2. Dadurch, dass es so einfach ist an sie ranzukommen, würden Menschen nur noch mehr Geld ausgeben. ..Stell dir mal vor wie viel eine süchtige Familie ausgeben würde.
3. Würde warscheinlich die kriminalitätsrate steigen,da nun mehr Menschen in Besitz gekommen sind....

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Kommentar von mairse
28.08.2016, 18:16

1. Warum sollte jemand plötzlich Lust darauf bekommen wenn er jetzt keine hat?

2. Ach bitte, heute kommt doch auch schon jedes KIND an Cannabis. In jedem Dorf gibt es jemandem der verkauft, von großen Städten mal ganz zu schweigen.

3. Die Kriminalitätsrate soll steigen weil es ERLAUBT wird? Logik?

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Kommentar von vitus64
28.08.2016, 18:19

Zu 1.
Da ist klar das Gegenteil erwiesen (Niederlande, USA)

Zu 2.
"Süchtige" geben ihr Geld ohnehin für Dogen aus.

Zu 3.
Das ist schon deshalb falsch, weil der Besitz von Cannabis nicht mehr strafbar wäre.
Wie kommt man eigentlich darauf zu unterstellen, das der Besitz von Cannabis dazu führt, dass Straftaten begangen werden.
Die Logik erschließt sich mir nun überhaupt nicht, selbst wenn ich mich in das Denken eines Gegners der Liberalisierung versetze.

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legalisierung nur für den medizienischen bereich. ansonsten nein. 

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Ganz klar ja!

Ein Verbot bringt einfach nichts! Wer es haben möchte bekommt es irgendwo an einer Straßenecke. Nur macht man sich dabei Strafbar und bekommt vielleicht gestrecktes Zeug verkauft. Warum wollen das viele nicht kapieren?

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Cannabis ist keineswegs weniger schädlich als Alkohol, die Menge macht's. Als Medikament unter ärztlicher Kontrolle JA - sonst NEIN.

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Kommentar von Friendness
28.08.2016, 18:12

Google mal.

Cannabis schädlicher als Aklohol ?

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Kommentar von atze3011
28.08.2016, 20:14

Alkohol ist ein Gift das Zellen zerstört und zum Tod führen kann.

Cannabinoide docken lediglich am den Rezeptoren des Endocannabinoidsystems an und zerstören keine Zellen, ebensowenig ist der bloße Cannabiskonsum tödlich.

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Kommentar von Friendness
28.08.2016, 18:17

Es gibt nicht einen toten durch Cannabis.

Das mit dem Herztod ist weil er eine schwere Herzkrankheit hatte (auch sex hätte ihn töten können.)

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