Cannabis Konsum den Eltern sagen

7 Antworten

Ich glaube nicht, dass du denen das sagen solltest... Solche Eltern sind ein typischer Fall. Verachten alle Drogen, ohne eine Ahnung von Wirkung und Nebenwirkung zu haben. Illegal ist illegal. Und wenn du denen jetzt gestehst, dass du praktisch täglich Gras konsumiert hast, werden die dich bloß für nen kranken Junkie halten und womöglich gleich in eine Entzugsklinik schicken... Ich würd dir raten, mit dem Kiffen ne Zeit lang aufzuhören und zu schauen, wie sich die Sache weiter entwickelt mit deinen Eltern.

Also erstmal, Cannabis ist ja jetzt eher eine harmlose Droge, wenn man mal überlegt was Alkohol, Koks und Heroin anrichten kann. Jeden Tag ein Joint ist aber nicht die Lösung um von der Realität abzuschalten, rauche 3 bis 4 Joints in der Woche, das ist im Rahmen und da kann dir auch nicht viel passieren. Aber 7 Joints in der Woche, da würde ich drei,vier Tage auf einen Joint verzichten und deine Probleme mit deiner Familie und deinen Freunden lösen wir nicht mit Kiffen sondern mit Gesprächen, Kiffen ist ganz gut, so nebenbei um abzuschalten, ist aber keine Lösung auf Dauer, da du dann immer wieder zum Joint greifst, weil es dir hilft. Es besteht die Gefahr körperlich abhängig zu werden und nicht weil Cannabis körperlich abhängig macht, sondern weil das Denken "Das hilft mir, ich nehme es nochmal" abhängig macht. Sag deinen Eltern nicht dass du kiffst, du musst dich ja auch nicht rechtfertigen wenn du 5 Zigaretten geraucht hast oder 3 Pinnchen Schnaps getrunken hast.

Bedenke das Kiffen auf Dauer gleichgültig macht und Gleichgültigkeit verschafft neue Probleme und löst erst recht nicht die alten.

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Ohne dich angreifen zu wollen, es gibt keine harmlosen Drogen ! !

Und ich muss widersprechen, dass Canabis nicht körperlich abhängig machen würde. Ich habe junge Menschen in der Entgiftung erlebt die sich elend gequält haben und das durch den körperlichen Entzug.

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@Olivero68

Du musst meinen Satz ganz lesen, abgesehen davon dass sie als weiche Droge und nicht als Harte gilt, habe ich gesagt, dass sie im Gegensatz zu Alkohol, Koks und Heroin harmlos ist. Im Gegensatz. Es gibt keinen registrierten Cannabistoten, aber 40.000 Menschen sterben wegen zu viel Alkoholkonsum und 1500 jährlich durch andere illegale Drogen.

Dass Cannabis nicht süchtig macht sieht man anhand dieser Studie. http://archiv.hanflobby.de/recht/studie/cannabis-macht-nicht-suechtig.html

Cannabis macht höchstens genauso süchtig wie Schokolade und Internet, aber gezielt und zwingend süchtig wird man von dieser Droge nicht.

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@freezyderfrosch

@Olivero68: Cannabiskonsumenten müssen nicht "entgiftet" werden, da eine körperliche Abhängigkeitsentwicklung nicht gegeben ist. Aus Wikipedia: "Bei langjährigen Konsumenten kann es im Falle eines Absetzens der Droge zu Schlafstörungen kommen. Dies kann sich in einzelnen Fällen über einen Zeitraum von bis zu 21 Tagen hinziehen."

Unter Schlaftsörungen leidet man ebenso, wenn man Kaffee oder Nikotin absetzt. Dennoch würde niemand von "Entgiftung" sprechen.

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Naja wenn du aufhören wollen würdest, wäre es sinnvoll es ihnen zu erzählen, da du dann die Einsicht hast und sie dir beim Aufhören eventuell helfen würden. Ist natürlich schwierig das zu entscheiden, weil du nicht weißt, wie sie reagieren, aber wenn sie dich drauf ansprechen kannst du ihnen ja erzählen, dass du es öfters machst, dann haben sie auch das Gefühl, dass du ihnen gegenüber ehrlich bist und es kann ja auch sein, dass du nochmal eine Anzeige bekommst...

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