Cannabis im straßenverkehrr?

9 Antworten

Bin evtl. nicht ganz auf dem neuesten Stand, aber der reine Konsum ist meines Wissens nach in den Bundesländern weitgehend straffrei gestellt, vielleicht musst du ein paar € zahlen, sonst passiert dir nichts. Du hast nicht aktiv am Straßenverkehr teilgenommen, da kann also bezüglich Führerschein eigentlich nichts kommen.

Wenn noch nichtmal ein Drogentest gemacht wurde, kann dir eh niemand nachweisen, dass du was genommen hast. Du warst halt einfach nur gut drauf. Selbst wenn du angegeben hast, dass du gekifft hast, dann war das halt "irgendwie passiv" und jeder Anwalt wird das als Fliegenschiss an der Wand zerdrücken. Die Gerichte haben besseres zu tun, als sonst unbescholtene kleine Kiffer zu verfolgen.

Scheinbar hatten die Polizisten auch gar kein Interesse an dir. Würde halt im Bericht erwähnt, aber das interessiert ehrlich gesagt keinen Staatsanwalt, da bist du eher Zeuge als Beschuldigter.

Meine Prognose: Da passiert nix (aber natürlich ohne Gewähr).

Das eine ist die Strafanzeige wegen BTM-Besitz. Wie das ausgeht ist fraglich. Grundsätzlich gibt es mittlerweile für den Richter die Möglichkeit, bei jeder Straftat (unabhängig von der Begehung im Straßenverkehr) als Nebenstrafe ein Fahrverbot von bis zu 6 Monaten zu verhängen. Voraussetzung dafür ist eine Verurteilung zu einer Geld- oder Haftstrafe in der gleichen Sache (§ 44 StGB).

Das andere können Maßnahmen der Führerscheinstelle sein. Regelmäßiger Cannabiskonsum schließt die Eignung zum Fahrerlaubnisbesitz aus. Gelegentlicher Konsum nur dann, wenn kein Trennvermögen vorliegt. Das bedeutet, dass du ab und zu mal Cannabis konsumieren darfst, aber nie bekifft Auto fahren darfst.

Es kommt jetzt darauf an, welche Feststellungen die Polizei genau getroffen hat und ob sie das auch an die Führerscheinstelle weitergeleitet hat.

Also wegen Geringfügigkeit eingestellt wird die Sache vermutlich nicht, weil ihr euch im Auto Einen druchgezogen habt. Denn das Auto macht hier den Unterschied. Jeder darf hier zu Recht davon ausgehen, dass du oder jemand anders später unter Drogeneinfluß gefahren wäret. Und deshalb werdet ihr wohl vor einem Richter erscheinen müssen, damit er euch einen Schuss vor den Bug gibt.

Dein Führerschein ist nicht in Gefahr.

Niemand darf hier zu Recht davon ausgehen, dass jemand fahren wollte. Und keiner wird vor den Richter zitiert um denjenigen zu sagen wie böse er ist.

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@melman86c

Lass mal Luft ab, du Hitzkopf. Solange Jugendstrafrecht zur Anwendung und Sanktionen mit erzieherischem Hintergrund in Betracht kommen können, hat ein Richter selbstverständlich das Recht so zu verfahren. Und das tut er auch. Mit rechtssicherer Grundlage!

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@vierfarbeimer

Deine Aussage war doch nur, dass er vor Gericht soll, damit der Richter ihm sagen kann wie schlimm sein "Verbrechen" doch war, oder?

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@melman86c

Nein. Das würde ja nur der Selbstbefriedigung des Richters dienen.

Der Richter verwahrt sich das Recht vor, ihn zu verwarnen oder zu verknacken. Das ist der Unterschied. Dafür muss er vor Gericht erscheinen. Das ist der Sinn von Verhandlungen. Der persönliche Eindruck. Nicht der, der ihm zugetragen wird.

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@melman86c

Er spricht von seinem Auto ("war allerdings nicht meins"). Da vermute ich mal, dass er hinterm Steuer gesessen hat (wenngleich auch niemand fuhr). Für das Konsumieren kann er nicht verknackt werden - OK! Aber sonst: Mitgehangen - Mitgefangen.

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@vierfarbeimer

Dafür müsste ja erstmal eine Straftat begangen worden sein. Sollte wegen des Btm. nichts nachkommen passiert sowas auch nicht.

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@melman86c

Im Auto wurden 7-8 g Shit gefunden. Das ist ein Verstoß gegen das BTM Gesetz. Deswegen wird ermittelt und voraussichtlich verhandelt.

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@vierfarbeimer

Ja, aber da ihm der Besitz wohl nicht nachgewiesen werden kann, da sein Kumpel diesen schon gestanden hat hat sich das auch erledigt.

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