Cannabis Entzugserscheinungen

3 Antworten

Alle Hippies die ich kenne Preisen an dem Zeug, dass es keine physische Abhängigkeit erzeugt. Psychisch kann da aber schon was kommen. Ersetz es halt durch eine andere Alltagsdroge: Kaffee, Tee, Schokolade, etc. cc.

Darum geht es mir ja nicht. Mir fällt es nicht schwer es sein zu lassen nachdem es mir jetzt so geht. Ich habe einfach eine innere Unruhe in mir drin. Wie wenn ich eine dauerhafte Prüfungsangst hätte und das den ganzen Tag.

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Koffein ist da eine ganz schlechte Idee!

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Cannabis verursacht keine Entzugserscheinungen im klassischen Sinn, so wie man sie von Alkohol oder Opiaten kennt. Etwas Unruhe und Nervosität so wie Ein- und Durchschlafschwierigkeiten sind bei jungen und unerfahrenen Dauerkonsumenten allerdings oft verbreitet.

Deine Panikattacken werden m.E. nicht durch Cannabis hervorgerufen, da der psychoaktive Inhaltsstoff des Cannabis (THC) bereits wenige Stunden nach Konsum abgebaut ist und nur nicht-psychoaktive Abbauprodukte länger brauchen, um per Urin aus dem Körper gespült zu werden.

Es erkranken auch Personen an diversen (mentalen) Symptomen, die kein Cannabis konsumieren; deshalb denke ich, dass es falsch ist, rückschauend dem Cannabisgebrauch quasi eine "Schuld" für Deine (während der Pubertät ohnehin verstärkten) Auffälligkeiten wie Panik, Angst und partielle "Leere" anzasten zu wollen.

Man sollte sich beim Absetzen von Cannabis grundsätzlich darauf einstellen, dass einem plötzlich "etwas fehlt", an das man sich (gern) gewöhnt hatte. So wie der Kafee am Morgen oder die Kippe nach dem Essen. Es ist natürlich, dass diese plötzlich fehlende Handlung nachwirkt und beschäftigt.

Das hört sich logisch für mich an. Danke für deine Antwort ! Hat mir geholfen mich ein bisschen zu fassen.

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