Cannabis bei Krebspatienten geegn Appetitlosigkeit und Übelkeit sinvoll?

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6 Antworten

  • Cannabis ist in Deutschland nicht legal erhältlich.
  • Die Verwendung illegaler Drogen ist nicht anzuraten, schon weil deren Qualität niemals abgeschätzt werden kann und man sich beliebigen Gefahren aussetzen, medizinischen wie rechtlichen.
  • Sinnvoller wäre es, sich an einen Palliativmediziner zu wenden, der auf Schmerztherapie spezialisiert ist und gewiss Schmerzfreiheit im Endstadium erreichen kann. Hier muss einfach ein guter Arzt her. Es gibt mehr als genug wirksame Medikamente, als dass es illegale Drogen brauchen würde.
  • Cannabis ist in Deutschland legal erhältlich (mittels passendem rezelt)
  • Die qualität kann man mitunter abschätzen sobald man den erzeuger kennt oder über die apotheke bezohe
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Das ist nicht richtig!

In der Palliativmedizin ist der Einsatz von Cannabis mittlerweile Gang und Gäbe. Das Cannabis wird auf BTM-Rezept verschrieben und man muß ebenso wie bei Morphium einen Nachweis darüber führen!

Wenn man sich nicht mit der Materie auskennt, sollte man keine verunsichernden Kommentare schreiben!

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Ich kann euch nur raten, euch an einen Palliativmediziner zu wenden. Evtl. gibt es in eurer Gegend auch schon ein SAPV Team (=spezialisierte ambulante Palliativversorgung), das euch beraten kann. In solchen Teams arbeiten speziell ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte.

Cannabis kann helfen, aber es gibt auch verschiedene andere Medikamente, die helfen und leichter verschrieben werden. http://www1.wdr.de/studio/dortmund/lokalzeit/serien/lokalzeitklinik/lokalzeitklinikcannabisaufrezept100.html

ja klar hilft das. hier ist auch ein artikel drüber:
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Neue therapeutische Möglichkeiten Für viele schwerkranke Patienten mit chronischen Schmerzen ist die Neufassung des Betäubungsmittelgesetzes (BTM) ein echter Fortschritt. Seit einigen Jahren weisen evidenzbasierte Studien auf den medizinischen Nutzen des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) hin. Wissenschafliche Studien hatten eine Linderung spastischer und krampfender Schmerzen bei Multipler Sklerose nachgewiesen. Andere Studien berichten von der vorteilhaften Appetitsteigerung bei Krebspatienten. In den meisten Fällen führt eine Krebserkrankung und die sich anschließende Therapie zu einer klassifikatorischen Appetitlosigkeit.
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„Die Freigabe von Medikamenten mit dem Cannabis Wirkstoff ist ein bedeutender Schritt, schwerkranke Menschen erhalten hierdurch eine weitere Therapieoption

https://www.google.com/url?q=http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/cannabis-medikamente-in-deutschland-erlaubt-39133.php&sa=U&ei=iUwcU42eFIvf4wT27oDgDQ&ved=0CAYQFjAA&client=internal-uds-cse&usg=AFQjCNFK8Yf5l-fHZ7pe7cbDvIo92gg7vg

die ärzte stellen sich alledings sehr an.. das sei mit viel papierkram verbunden -.- meine mutter wollte auch, als sie darmkrebs im endstadium hatte - aber wie gesagt, der arzt stellte sich quer. unfassbar eigentlich. ich wünsche ihm alles gute!

Bevor die Frage gelöscht wird...

Ja, sehr sinnvoll. Überzeuge den Hausarzt, anständige und vernünftiege Pallitavmedizin zu betreiben und auch daran zu denken!

Vor allem ist es wie bei allen anderen Menschen auch Stimmungshellend. Der CA-Patient ist oft depressiv und dagegen hilft es ganz sicher! Gegen die Schmerzen gibt es auch andere Mittel, die besser an die Rezeptoren andocken.

Warum sollte sie gelöscht werden ?

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@boyaz

Leider hat diese Art von Frage in der letzten Zeit keine allzulange Überlebenszeit hier gehabt....Frag mich nicht warum...muß am Thema liegen...

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