"Cancel Culture" und animierte Kinderpornographie?

3 Antworten

Wie sieht das bei euch aus, wenn sich jemand positiv im Bezug auf den Konsum/die Erstellung von gezeichneter oder animierter Kinder- oder Jugendpronographie äußert, oder gar zugeben würde solche zu konsumieren. Sollte eine solche Person "gecancelled" werden? Wenn ja, wieso?

Wenn eine Meinung niemanden schadet, niemanden angreift, sollte sie nie "gecancelled" werden finde ich. Wenn einem eine Meinung nicht passt, kann man das natürlich sagen, aber gesellschaftlich eine Person für ihre Meinung quasi zu Mobben finde ich persönlich unter aller Sau.

Ich selber, finde den Standpunkt völlig legitim, den manche Seiten bzgl. des Themas vertreten. Ich selber kann das überhaupt nicht einschätzen, habe aber einige gefragt, die es einschätzen können ob das eher nutzt oder eher schadet, solche Pornographie zu gestatten - ich denke daher, es wird mehr Nutzen haben - aber auf jeden Fall sollte das diskutiert werden dürfen, ohne befürchten zu müssen, dass direkt nur wegen der reinen Diskussion ein Shitstorm losgeht!

Nach einem Zitat, das ich sehr schätze:

Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.

Menschen müssen lernen andere Meinungen zu tolerieren. Sie müssen sie aber nicht akzeptieren. Cancel Culture greift die Toleranz an.

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@verreisterNutzer

Demnach gibt es keine Meinungen, die nicht toleriert werden müssen? Es müsste etwa toleriert werden, wenn Leute mit Schildern rumlaufen, auf denen sie legalen Sex mit Fünfjährigen fordern und sich dementsprechend begründen?

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@verreisterNutzer

Deswegen existiert eine möglicherweise übertriebene Cancel Culture - weil diese Grenzen der Toleranz nicht genormt sind.

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@Silicium58

Ich finde, die Toleranz darf erst da aufhören, wo es um Angriffe auf andere Menschen geht, oder sie ihnen schadet.

Ich finde also, es sollte toleriert werden, wenn Leute mit Schildern rumlaufen, auf denen sie legalen Sex mit Kindern fordern, aber man sollte diesen Menschen - wohlgemerkt: tolerieren, akzeptieren, würde ich das nicht.

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@guitschee

Wie sähe deine Meinung aus, wenn sich nachweisbar im Umkreis dieser Schilderträger die Missbrauchsrate an Kindern erhöht? Und auch außerhalb dieses Kreises die Duldungsbereitschaft steigt, da diese Leute ja argumentieren?

Kann man da bereits von einem entstandenen Schaden sprechen, und würdest du diesen als hinnehmbar werten?

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@Silicium58
Wie sähe deine Meinung aus, wenn sich nachweisbar im Umkreis dieser Schilderträger die Missbrauchsrate an Kindern erhöht? 

Dann müsste man erstmal nachweisen, ob und falls: was das damit zu tun hat.

Ich zum Beispiel finde es bescheuert, wenn jemand auf "Killerspielen" rumhackt, weil ein paar Durchgeknallte sowas gespielt haben, bevor sie irgendwas durchgeknalltes getan haben. So würde ich da hier dann auch rangehen.

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@guitschee

Propaganda unter Gleichgesinnten fördert die Bereitschaft, etwas zu tun.

Statistisch ist das an gruppenbezogenen Straftaten nachweisbar.

In meinem Beispiel war es eine Prämisse, dass sich nach diesem Prinzip auch einschlägige Taten entwickelt hätten. Dass es naheliegt, ist ein kriminalistischer Erfahrungswert.

Die Argumentation mit den Shootern verstehe ich nicht. Da fehlt der Nachweis (bzw. er wurde methodisch analysiert und für falsch befunden), dass das Spielen die Bereitschaft zu Gewaltaten erhöht.

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@Silicium58

Auch @guitschee

Was aggressives Verhalten in Medien(auch Videospielen) angeht gibt es Studien, die sowohl kurzzeitig aggressiveres Verhalten nachweisen, als auch verändere kognitive Schemata plausibel machen (dass man in einer Problemsituationen womöglich zuerst an Gewalt denkt, statt an andere Lösungsansätze).

Was ersteres angeht trifft das definitiv zu. Die genauen Ursachen sind aber offen, könnte auch schlicht an damit verbundener Frustration liegen.

Was letzteres angeht kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich selbst, als langjähriger Konsument von Medien mit stegiger Gewaltpräsentation, zumindest den Eindruck habe, beim durchgehen von potentiellen (meist sehr unwahrscheinlichen) Gefahrensituationen durchaus häufiger auch solche Lösungsansätze miteinzubeziehen, die Gewalt beinhalten. Allerdings kann ich da nicht sagen, inwieweit das am Medienkonsum liegt.

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is nich gut. ob nun gezeichnet oder echt. ich war als Junge selber jahrelnag für pornographische Aufnahmn mit anderen Kindern dabei.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Kindesmissbrauch ist eine Straftat und gehört verurteilt, nicht gecancelt...

Nun ja, soweit bei "gezeichneter oder animierter Kinder- oder Jugendpronographie" kein real existierendes Kind dargestellt wird, kann man hier schlecht von konkretem Missbrauch sprechen.

Kann man natürlich dennoch verurteilen und unter Strafe stellen, aber der eigentliche Missbrauch fällt hier weg.

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@IanGaepit

Es ist und bleibt aber eine sexistische Darstellung von Schutzbefohlenen!

Irgendwo gibt es eine Grenze des guten Geschmacks und die wird genau bei den Menschen massiv verletzt und überschritten, die Kinder noch als Kinder sehen!

Und genau diesen Menschen sollte man sowas ständig zumuten dürfen?

Sorry, aber irgendwas stimmt doch hier nicht 🤮

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@auchmama

Ist das eine indirekte Antwort auf meine Ausgangsfrage, oder willst du mit mir über das Für und Wieder von "gezeichneter oder animierter Kinder- oder Jugendpronographie" diskutieren?

In erstem Fall, können wir gern darüber Debattieren dass sich ein solches Argument ja im Kern auch auf andere Aspekte wie "rassistische Äußerungen" anwenden lässt.

In zweitem Fall, bin ich nicht wirklich an einer Diskussion interessiert, da ich keine tieferes Wissen über die negativen oder positiven Auswirkungen solcher Pornographie habe. Ich wollte lediglich anmerken, dass der Vorwurf des Missbrauchs hier fehl am Platz ist.

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@IanGaepit
In erstem Fall, können wir gern darüber Debattieren dass sich ein solches Argument ja im Kern auch auf andere Aspekte wie "rassistische Äußerungen" anwenden lässt.

Danach hast Du aber nicht gefragt!

In zweitem Fall, bin ich nicht wirklich an einer Diskussion interessiert, da ich keine tieferes Wissen über die negativen oder positiven Auswirkungen solcher Pornographie habe. Ich wollte lediglich anmerken, dass der Vorwurf des Missbrauchs hier fehl am Platz ist.

An einer Diskussion bin ich auch nicht interessiert und wer genau wirft denn hier wem und wo Missbrauch vor?

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@auchmama
Danach hast Du aber nicht gefragt!

In meiner Fragestellung:

"Cancel Culture" und animierte Kinderpornographie?

geht es darum geht es darum, ob eine Person die sich positiv zu animierter Kinderpronographie äußert oder diese selbst konsumiert "gecancelled", sprich quasi aus dem Gesellschaftsleben ausgeschlossen werden sollten.

wer genau wirft denn hier wem und wo Missbrauch vor?

Ich hab MichaelK89s Antwort:

Kindesmissbrauch ist eine Straftat und gehört verurteilt, nicht gecancelt...

aufgefasst, als würde er damit Konsumenten von genannter Poronopraphie als Kindesmissbrauchende vorwerfen. Da ich der Meinung bin es besteht durchaus ein Unterschied zwischen dem Konsum von animierter Kinderpronographie, die Opferlos ist und dem Konsum von Realkinderpronographie bei dem ein Opfer existiert und damit zumindest ein indirekter Kindesmissbrauch stattfindet, habe ich darauf hingewiesen, dass hier eben kein Missbrauch stattfindet. Zumindest nicht der von Kindern.

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@IanGaepit

Dann hättest Du den Antwortgeber kommentieren müssen und nicht mich!

Meinem 1. Kommentar habe ich nichts hinzuzufügen und eine Diskussion möchtest Du ja auch nicht.

Also, alles Gute 🙏

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@auchmama

Ok, dann war das ganze wohl ein Missverständnis.

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