Can Corso Mix richtig erziehen

6 Antworten

Hallöchen :) Erstmal Hut ab, schön das es noch so Menschen gibt :)

  1. Beim Gassigehen wenn er zieht, Richtung wechseln und woanders lang gehen, er muss lernen das ihr den Weg bestimmt. Ist zwar am Anfang echt nerivg, aber man sieht nach ein paar Tagen auch schon die ersten Fortschritte. Wenn er in die Leine beisst ( was für eine Bulldogge schon logisch ist, sie sind ja auch dazu gezüchtet worden einmal zuzubeissen und möglichst nicht mehr loszulassen) ein strenges Nein, wenn er davon ablässt, am Besten den Futterbeutel mal vorstellen ;) Da am Besten um den Hund drauf zu konditionieren ihm sein Futter darüber anbieten und immer ganz dolle loben, bis er sich freut den Beutel zu sehen. Den kann man dann als positive Bestärkung nutzten wenn er die Leine in Ruhe lässt.

  2. Er wird Verlustängst haben, da er ja schon die Erafhrung gemacht hat einfach verlassen zu werden. Zumal er mit 5 Monaten auch noch sehr jung ist und ohne euch schutzlos wäre. Zeig ihm in der Wohnung wo er Schutz findet, zb im Körbchen und führe ihn konsequent dahin, wenn er dich verfolgt. Wenn er das verinnerlicht hat am Besten ein paar Tage durch die Wohnung planlos laufen, am Anfang nur viel die Räume wechseln bis er nicht mehr hinterherkommt und sich in sein Korb legt, Später kann man damit anfangen die Türen zu schließen. Wichtig am Anfang nach ein paar Sekunden sofort wieder reinkommen und so tun als wäre nix gewesen.

  3. Ich würde es mal versuchen mit Übertreibung. Beisst er dich dann schrei richtig wie es ein Welpe auch tun würde. Weiß ja nicht ob ihr schonmal beim Tierarzt ward wegen Impfung etc. aber mein Welpe hat damals nach der Impfung geschrien als wenn er abgestochen werden würde. SChau mal bei Youtube dir mal schreiende Welpen an und versuch es imitieren ;) wirst sehen wie erschrocken der Kleine dich dann anschaut ;)

Wie sieht der Pass denn aus?? Ist es ein Papier aus einen Zuchtverband oder nur der Europäische Impfausweis?? Hat er keine Papiere vom Zuchtverband, kann es sein das du nachweisen musst das es kein Mix aus Listenhunden ist. Wegen den runden Kopf würde ich mir allerdings weniger Sorgen machen die Olde Englisch Bulldog enstand ja aus: American Bulldog, Bullmastiff und Pitbull da ist ein großer runder Kopf völlig normal ;)

Bei der Stubenreinheit musst du schon so ca 1-2 Monate einplanen, grad wenn die Vorbesitzer darauf keinen Wert legten. Wohnung ist eigentlich egal, solange der Hund beschäftigt wird und seinen Auslauf bekommt. Wegen der Rassenproblematik würde ich einfach mal bei der Stadt anrufen und sagen das man evlt so einen Hund halten möchte und was man dafür alles braucht. Die helfen einen dann schon weiter ;)

LG JWW

Ich versuche den kleinen auch so viel wie möglich zu beschäftigen. Mal eine Dose mit Tempos wo unten sein Futter liegt. Mal ein Kong. Leckerchen Ball. Futter verstecken auch draußen. Etc.

Bin schon umgestigen sein normales Futter verwende ich nun. Sonst wird er ja noch zu dick :)

Bei uns gibts in der Wohnung gar kein Futter bzw. es gibt keine festen Mahlzeiten, ich verfüttert das normale Futter immer draussen beim Training, so brauch ich mir keine Sorgen ums zu dick werden machen ;-)

Wenn die Hundeschule top Qualifikationen hat, dann finde ich das super und dann freut mich das auch!!! ;-)

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Also für mich hört sich das nach reinster Stressproblematik an!

Ihr müßt bedenken, der Kleine ist nun erst 1 Woche bei Euch, ein Umzug zu neuen Besitzern/in eine neue Familie ist für einen Hund mit viel viel Stress verbunden und es dauert so seine Zeit bis ein Hund in seiner neuen Familie ankommt.

Alle 3 Problematiken die Du hier nennst, weisen auf Stress hin.

Ich würde Dir dieses E-Book empfehlen wollen:

http://www.amazon.de/Ruheprotokoll-agitierte-reaktive-Hunde-Hilfe-ebook/dp/B008WDA27I/ref=sr_1_2?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1395664254&sr=1-2&keywords=bina+lunzer

Das in die Leine beissen oder "zu machen" sind oftmals Übersprunghandlungen und resultieren aus Überforderung und dadurch entstehendem Stress. Auch das in die Wohnung machen deutet darauf hin, denn da spielt das vegetative Nervensystem eine große Rolle.

Somit denke ich sollte hier an aller erste Stelle an dem Stresspegel gearbeitet werden, es könnte sein, dass sich dadurch schon einige Problematiken in Luft auflösen.

Was die Leinenführigkeit betrifft, so übt man das kleinschrittig! Ständige Richtungswechsel ohne vorherige Ankündigung würde ich Dir nicht empfehlen, denn auch diese setzen ihn weiter unter Stress und genau den gilt es m.M.n. jetzt hauptsächlich zu vermeiden. Man könnte die Leinenführigkeit mit vielen Dingen trainieren, wie ich finde aber ist es für einen Hund sehr anstrengend, ständig bei Fuß zu laufen, somit würde ich da eine längere Leine bevorzugen, d.h. z.B. eine 3m Leine, kurz vor dem Ende wird "gemarkert" und das wird zu einem Automatismus beim Hund, er hat nach einer Zeit die Leinenlänge inne und stoppt schon kurz vorher ab. Kennst Du Dich mit Markersignalen aus? Diese sind sehr gut für das Leinenführigkeitstraining und überhaupt fürs Training geeignet.

Beim spielen würde ich ruhigere Spiele bevorzugen, ergo weniger hektische Dinge, eher Leckerchensuchspiele oder aber Intelligenzspielzeug besorgen und ihn damit auslasten, dass bringt runter, putsht Deinen Hund nicht weiter hoch und lastet eben auch gut aus.

Auch ich würde Dir kein Julius K9 empfehlen, maßgeschneiderte Geschirre bekommt man mittlerweile auch relativ günstig im Vergleich aber zu einem teurem K9 sparst Du direkt an mehreren Enden. Einerseits schneiden maßgeschneiderte Geschirre nicht ein, somit wird die Gesundheit Deines Hundes geschont und andererseits sind sie im Vergleich teurer als ein maßgeschneidertes, welches aber eben noch den 1. Punkt mit einbezieht. ;-)

Der Platz einer Wohnung ist nicht ausschlaggebend für eine gute oder schlechte Hundehaltung, sondern die Beschäftigung/Auslastung die Du Deinem Hund bietest.

Man kann auch eine 200qm große Wohnung haben, macht man den ganzen Tag lang nichts mit dem Hund, so halte ich das für sehr bedenklich, hat man eine kleine Wohnung aber geht lange genug raus mit dem Hund und beschäftigt ihn anderweitig gut, so heißt es nicht, dass ein Hund in einer kleinen Wohnung schlecht gehalten wird. ;-)

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