Campen in Australien?

6 Antworten

Bin die Ostküste in Australien mit einem Auto hochgereist. Wir hatten die App WikiCamps zur Hilfe. Die App beinhaltet eine Karte von Australien mit fast allen Campingplätzen und Sehenswürdigkeiten. Die App bietet außerdem einen Filter an, mit den Möglichkeiten: kostenlose oder zahlpflichtige Campingmöglichkeiten, Zelten erlaubt oder nicht, Trinkwasserversorgung, Duschen, Toiletten, Stromquellen, zufahrt mit/ohne Allrad möglich, uvm. Wenn du dich für diese App entscheidest, solltest du bei der Wahl der Campingplätze unbedingt die Kommentare von anderen Nutzern durchlesen. Diese sind oft mit Fotos ausgestattet und können sehr Hilfreich bei der Auswahl eines Schlafplatzes sein. Manche Campingmöglichkeiten sind nur Rastplätze am Highway (Autogeräusche die ganze Nacht) oder Wiesen irgendwo im Nirgendwo (teilweise Kilometerlange Anfahrt über Schotterpisten und manchmal nur Zugängig mit Geländewagen). Aber egal wo du schläfst, es ist ein großes Abenteuer und du wirst auf dem Trip viele Leute kennen lernen, die dir gerne Tips und Erfahrungen mitteilen.

Ich wünsche dir viel Spaß und wenn du weitere Tips brauchst, kannst du mir gerne schreiben.

Zelten ist kein Problem in Australien. Aber:

In vielen Nationalparks ist zelten verboten oder sauber geregelt: auf die Schilder achten.

In Städten und Ortschaften ist wildes Zelten offiziell verboten, aber wenn man bei privat nach einem Platz fragt, zeigen die Locals einem oft einen geeigneten Platz. Manchmal sind auch die Orts-internen Sportplätze eine gute Adresse: dort gibt es sanitäre Anlagen, Wasser und oft auch Elektrizität. Einfach fragen.

Außerhalb der Ortschaften ist Zelten erlaubt, aber in der Wildnis ist besonders in der warmen Zeit des Jahres mit Schlangen zu rechnen. Und einige sind sehr giftig. Den Boden immer gut absuchen und am besten Rastplätze und Biwakplätze abseits der Straße suchen.

Vielleicht interessant für Dich: es gibt private Übernachtungs-Netzwerke für Reisende: Couchsurfing und Warmshowers (speziell für Reiseradler). Vielleicht findest Du dort jemanden, bei dem Du längere Zeit bleiben kannst. Oder Du erhälst weiterführende Tipps für Deine Suche.

Wenn Du work&travel machst, richtet sich Deine Übernachtung nach dem Job. Und da bietet sich ein Hostel in der Nähe eben besser an. Außerdem trifft man dort andere w&t-ler und kann von denen auch Infos bekommen.

Bei einem Zelt brauchst Du auch ein Auto, was sonst nicht nötig ist. Bei manchen Jobs bekommt man auch einen Schlafplatz gestellt. Es erschließt sich mir nicht irgendein Vorteil oder Sinn fürs Campen mit Zelt. Zumal Du dann das ganze Gerümpel auch immer mit Dir transportieren musst. Es schränkt Dich in der Beweglichkeit ein. Und es ist nicht empfehlenswert alleine irgendwo zu zelten. Gründe sind hier schon genannt worden. Ich kann nicht erkennen, dass Zelten eine supergünstige Option ist. Zumindest nicht, wenn man working holiday macht.

Wenn man nur travelt ohne work, sieht das anders aus. Da bin ich der gleichen Meinung wie travelbibi.

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