ca. 265 kw Strom pro Monat, wie spare ich?

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14 Antworten

Es ist relativ schwer aufgrund der wenigen Angaben den bösen "Stromklauer" zu finden.

Ich finde jetzt auf den ersten Blickd as 260kw durchaus in Ordnung sind, der Kühlschrank ist hier das größte Übel, lasst beim Kühlschrank z.B. die Tür nie länger auf, als ihr wirklich braucht. Wenn man da auch nur kurz den Schluck Milch rausholt, zwischendrin einfach die Tür zu machen. Auch sollte alles, was nicht gebraucht wird bzw. nicht unbedingt eine Kühlung braucht aus dem Kühlschrank raus, das verbraucht alles nur unnötig Energie. Das Gefrierfach sollte dann auch zwei mal im Jahr abgetaut werdne, desto vereister das ist, desto mehr Strom braucht der Schrank...

http://www.amazon.de/Technoline-Cost-Control-Energiekostenmessger%C3%A4t-wei%C3%9F/dp/B000NINVAK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1352982188&sr=8-1

Hier sit ein Energiekostenmesser, den kannst du zwischen jedes Gerät stecken und rausfinden, wer hier wieviel kostet und dir das hochrechnen.

Generell kannst du alle Glühbirnen gegen LED-Birnen wechseln. Die sind zwar etwas teurer, halten aber auch wesentlich länger und sparen viel Strom. Die gibts übrigens auch in Warmweiß, nicht nur das bekannte kaltweiß. Im Vergleich zu herkömmlichen Energiesparlampen sind die sofort hell und müssen nicht erst "aufladen".

Übrigens, ein alter Fernseher kann auch ein Stromschlucker sein oder die alte Waschmaschine, verwende einfach mal den Messer dann wirst es rausfinden :)

Hey, wir haben einen neuen Fernseher, erst von diesem Jahr. Gut, die Waschmaschine ist älter, aber sollte eigentlich die auch energieklasse a+ haben.

DIe LED-Birnen sind ne gute Idee. Darum werde ich mich mal kümmern.

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Manche Stadtwerke haben auch Ihrer Seite einen "Stromcheck"; da wird alles abgefragt, was wie oft an ist, wie lange etc. Fängt bei der Kaffee-Maschine an (Pad- oder Vollautomat), Microwelle (wie oft am Tag) bis zu Maschmaschine + Trockner (Baujahr, Nutzung pro Tag/Woche). Staubsauger und Föhn brauchen auch eine Menge Strom. Auch die "falschen" Leuchtmittel brauchen viel, selbst der Toaster oder Wasserkocher....das läppert sich. Es sind oft die Kleinigkeiten...

schalte einen mobilen Stromzähler zwischen die Verbraucher. Ich glaube man kann sich so Geräte auch leihen, wo man dann gleich mehrere Geräte dran anschließen kann. Wenn mich nicht alles täuscht, können einem da die Verbraucherzentralen weitere Tips geben. Du könntest auch im Baumarkt für einen ersten Check von verdächtigen Stromverbrauchern einen Steckdosen-Stromzähler für ein paar Euro kaufen.

Du kannst bei der Verbraucherberatung eine Energieberatung buchen, die kommem ins Haus und checken alles vorort. Ausserdem kannst du einzelne Geräte auf den Verbrauch testen lassen. Die Teile dazu gibt es auch in der Energieberatung.

Du kannst dir Steckerleisten mit Schaltern holen und die bei nichtgebrauch ausmachen. Aber da du schon die Sicherungen runter machst wird as nicht dein Problem sein. Vielleicht ist der Boiler der Stromfresser, da er möglicherweise verkalkt ist. Du kannst die bei deinem Stromanbieter so ein Gerät leihen welches zwischen Verbraucher und Steckdose geklemmt wird. Daran kannst du dann balesen wieviel Strom verbraucht wird. 260 kW/h finde ich auch viel.

Aber den Boiler mach ich ja auch aus, außer wenn wir duschen. Im August sind wir eingezogen, da haben wir den entkalkt. So ein Gerät sollte ich mir mal holen.

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@karibikblume

Schau mal wie schnell sich dein Stromzähler dreht wenn du fast alle Verbraucher aus hast.
Dann schalte den Boiler an und schau umwieviel schneller sich das ganze dreht. Wie groß ist denn dein Kühlschrank? Kühl-Gefrier Kombi? Ist er vereist? Tau ihn mal ab..

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@porp1

Ok das mach ich wenn ich zuhause bin.

Der Kühlschrank ist nicht so groß, ist aber Kühl und Gefrierkombi. Er ist nicht vereist, wir haben ihn ja erst seit August.

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Heißwasser ist sauteuer und wird beim Duschen häufig unterschätzt!!!

Wenn du jeden Tag 20 Minuten duschst, sind das im Monat 600 Minuten, also 10 Stunden, was bei einem Durchlauferhitzer (z.B. 24 kW) jeden Monat 240 kWh wären! Bei einem Boiler ist das nicht viel anders. Es kommt halt darauf an, wie schnell das warme Wasser bei euch durchläuft.

Meine dringende Empfehlung: Beim Duschen 2 Minuten nass machen, Wasser abdrehen, gründlich alles einseifen, 3 Minuten abspülen. Je kürzer desto besser. Jede Minute zählt.

Das Abschalten des Boilers kannst du dir dagegen sparen. Das ist nur im Urlaub zweckmäßig. Stell die Speichertemperatur so niedrig, dass Ihr gerade mit der Warmwassermenge hinkommt, so kann man gegebenenfalls noch ein paar Kilowattstunden im Monat einsparen.

Der Rest (Licht, Computer, Kühlschrank) macht nicht so viel aus. Elektrisch Heizen (Heizlüfter, Radiator) ist natürlich tabu. Ui, was ist mit Haare fönen? Die Kochgewohnheiten könnten auch noch ein wenig beitragen.

Ich grüble gerade noch über das Abschalten des Boilers nach. Wenn, dann sollte er unmittelbar vor dem Duschen abgeschaltet werden, damit er nicht gleich das nachlaufende Kaltwasser unnötig erhitzt. Die Warmwassermenge sollte so gerade zum Duschen (beider Bewohner) reichen. Für den nächsten Morgen sollte er erst dann wieder eingeschaltet werden, dass er gerade rechtzeitig zum Duschen genug Warmwasser erzeugt hat. Bei 6.000 Watt kann eine halbe Stunde aufheizen für zwei zügige Duscher reichen. So könntest du je nach Einstellung durchaus 10 bis 19 kWh monatlich sparen, keinesfalls mehr. Damit verzichtest du auf den Komfort, den ganzen Tag Warmwasser vorrätig zu haben, etwa für Händewaschen.

Ups, ein anderes Problem: Wenn der Warmwasserspeicher keine 65°C mehr erreicht, steigt möglicherweise das Risiko der Verkeimung (z.B. Legionellen), was beim Einatmen feinster Tröpfchen beim Duschen zum Tod führen kann. Daher den Boiler z.B. einmal in der Woche eine Stunde früher einschalten.

Aber das wichtigste bleibt: Bei Warmwasser zählt jede Minute, gerade beim täglichen Duschen.

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Kauf dir das Buch "co2 sparen - geld sparen". Das ist billig zu haben und da stehen ne menge tipps. Oder du besorgst dir ein Stromzählergerät. Solch eine Investition zahlt sich am ende total aus.

man kannsich eine energieberatung holen z.T kostenlos bei Stadtwerken.Ansonsten kann man sich für 30 euro einen fehlerstromaufspürer leihen.beim BUND oder so was. kan man goglen. 4000kw,zwie personen, statt boiler viellicht durchlauferhitzer die bekommt man teilweise umsonst. Gr0ßverbraucher kann man testen , fehlerstroom vor dem Zählr kann mna messen . hauptishceruing aus am zähler gucken ob sich was dreht ca. 20:00 Uhr wegen abendproramm .

260 kw pro Monat ist extrem wenig!!!! die 90 EUR reichen da übrig! Ein Elektroboiler braucht natürlich sehr viel Strom. Der Rest sind Kühlschrank, Herd, Fernseher und PC, alles andere kann man vernachlässigen

Prüfe erst einmal, wenn alle Sicherungen auf Aus sind, ob dann der Zähler sich noch dreht, wenn ja, dann ist da schon mal ein Stromklauer dran. Desweiteren muß jeder einzelne Stromkreis geprüft wwerden, was da dranhängt und dann wird alles abgesteckt und wieder der Zähler beobachtet, Stromklauer sind nicht so dumm, wie man sie einschätzt. Es kann sein, daß die sich auch in einer Verteilerdose eingeklinkt haben!

den Boiler abzustellen ist schon der grösste Fehler. wenn dem Boiler kein Wasser etzogen wird heizt er nur kurz auf . wenn aber der Boiler ausgeschaltet war braucht er Stunden um wieder auf seine Temberatur zu kommen . die Beleuchtung musst Du auf LED umstellen da spart man sehr viel.

Es gibt so genannte Energiekostenmessgeräte, die werden einfach zwischen Steckdose und Verbrauchen gesteckt. Kostenpunkt ab 10 € im Baumarkt.

Hallo karibikblume,

mich stört das mit dem Boiler ausschalten.

Wieviel Liter fasst der denn; und welche Leistung hat das Gerät? Steht beides auf dem Typenschild.

Gruß Yorgos

Also er umfasst 80 liter und die Leistung, meinst du das: maximale Heizleistung: 6.000 Watt Wir haben ihn auch noch auf energiesparend eingestellt.

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@karibikblume

ah moment hier noch von der Bedienungsanleitung: Bereitschaftsstromverbrauch bei 65 Grad C/24h: 0,66 kWh

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@karibikblume

Damit kann man doch was anfangen! Gehen wir davon aus, du schaltest den aufgeheizten Boiler nicht aus, dann hast du einen Energieaufwand von 0,66 kWh pro Tag um das Wasser auf 65°C zu halten. Multipliziert mit der Anzahl Tage bis zum nächsten Badeereignis (ich nehme einfach mal 5 an),ergibt das 3,3 kWh.

Zweiter Fall: Angenommen der Boilerinhalt kühlt auf 20°C ab und wird zum Baden wieder erhitzt, dann ergibt das einen Energieeinsatz von etwa 4,2 kWh. Das ist in diesem Fall ein Mehr von 27%!

Ausschalten lohnt sich also erst ab etwa dem 6ten Tag.


Zu deinem Gesamtverbrauch:

Der wird sich auf 3000-3500 kWh/a einpendeln. Da ist also noch Einsparpotenzial drin. Der nächste Schritt wäre, das eigene Verhalten zu analysieren. Im Laufe der Zeit haben sich nach meiner Erfahrung viele kleine Selbstverständlichkeiten eingebürgert; wie z.B. Licht brennen lassen, wenn man für 15 Min. den Raum verlässt. Oder die Geschichte mit dem standby.

Nach und nach die Leuchtmittel austauschen! Auf einen Schlag überall LED's einsetzen, halte ich für übertrieben. Ausserdem ist diese Lösung als vollständiger Ersatz für Glüh- und Halogenlampen (noch) zu teuer und auch nicht immer geeignet. Des Weiteren gilt es die Gewohnheiten zu checken und dort wo es passt, andere Leuchtmittel einzusetzen. So kann z.B. die indirekte Beleuchtung hinter dem TV-Gerät durchaus mit einer Energiesparleuchte bestückt werden, da diese erfahrungsgemäß eingeschaltet wird und dieses auch ein paar Stunden bleibt; die etwas längere Wartezeit bis zum Erreichen der vollen Helligkeit spielt hier also keine große Rolle.

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@Yorgos

Deine Rechnung ("ab dem 6ten Tag") hat einen riesigen Fehler: Wenn der Boiler durchläuft, muss dennoch die entnommene Wassermenge erstmal erhitzt werden. Die 0,66 kWh/d sind die Kosten, wenn GAR KEIN Wasser entnommen wird. Zu deinen 3,3 kWh kommt also noch der Energieaufwand hinzu, um z.B. 60 Liter Wasser von z.B. 14°C auf 65°C zu erhitzen.

Ich sehe keinen Grund, warum beim Abschalten kein Strom gespart werden sollte, selbst bei täglichem Duschen. Siehe auch meine Antwort.

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