BWR- Kostenträgerzeitrechnung?

1 Antwort

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An den von Dir gemachten Angaben verwirrt mich etwas.
Den BAB Teil II, den ich noch kenne, ist wie folgt aufgebaut:
.
Fertigungsmaterial
+ MGK lt. BAB
= MK
Fertigungslöhne
+ FGK lt. BAB
= FK
HK d. Erzeugnisses (Summe MK+FK)
+ Minderbestand
- Mehrbestand
HK des Umsatzes
+ VwGK lt. BAB
+ VtGK lt. BAB
Selbstkosten des Umsatzes


Die Nettoumsatzerlöse müssten eigentlich bekannt sein.
Das Betriebsergebnis rechnest Du wie folgt aus:
.
Nettoumsatzerlöse - Selbstkosten des Umsatzes = Betriebsergebnis


Dies alles findest Du in der Spalte Istkosten Deines BAB II senkrecht untereinander.
Waagerecht sind die Kostenträger aufgeführt (hier Produkt A und B).


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Mmmh, o.a. Beispiel ist das Kostenträgerblatt auf Istkostenbasis.
Das Kostenträgerzeitblatt ist auf Wikipedia mit einem Beispiel ganz anschaulich erklärt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kostentr%C3%A4gerzeitrechnung
.
Deiner Beschreibung nach, handelt es sich bei den aufgeführten Selbstkosten als auch bei den Zuschlägen um Beträge, die in die Spalte Normalkosten einzutragen sind.

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@MojitoTom

Wie kann ich denn die Istselbstkosten berechnen? Ich habe ja sonst keinerlei Werte..?

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Ja, die Nettoumsatzerlöse kann ich ausrechnen, indem ich den Preis/St. mal die verkaufte Menge rechne, oder? Wie gesagt, so bin ich dann auch auf das Betriebsergebnis gekommen, aber weiter...?

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@NanaBanana

Auf das Betriebsergebnis bin ich auch zuerst gekommen.
Zu berücksichtigen wären jedoch noch die 500 Stück an Erzeugnissen als Minderbestand, die ja aus dem Vorjahr stammen.
Daher ist das Ergebnis um die 500 Stück zu reduzieren.
Siehe hierzu einen weiteren Link, der Dir vielleicht helfen kann.
http://www.bilbuch.de/Skript/10Skript.html

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@MojitoTom

Zur Berechnung der Istkosten gehst Du wie folgt vor.


Du berechnest zunächst die Kosten auf Normalkostenbasis und rechnest rückwärts:
2.200.000 Euro = Selbstkosten = 110% (denn der VwVtGK sind dort ja enthalten).
Ergebnis = 2.200.000 x 100 / 110 = 2.000.000 Euro.
Das sind jetzt die Herstellkosten des Umsatzes (Normalkosten).
So rechnest Du weiter rückwärts.

Im Endeffekt erhälst Du dann die Kosten für Materialeinsatz und Fertigungslöhne. Die sind bei Ist- und Normalkostenrechnung gleich.

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@MojitoTom

Das macht zwar Sinn, aber wenn ich des dann weiterrechne müsste ich das ja dann so machen:

358 % = 2000000 8 % = x

und dann

x = 8% FM = 100%

irre ich mich? da kommen dann bei mir total falsche zahlen denn wenn ich fm,mgk,fl und fgk zusammenrechnekomme ich nicht auf 2000000.

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@NanaBanana

Ich antworte erst, wenn ich endlich mal ein Däumchen bekomme! ;-)
.
Von den 200.000 Euro musst Du jetzt die BV abziehen.
Ergebnis: Herstellkosten der Produktion.
Diese setzt Du nun als 350%
Das neue Ergebnis wären dann die Fertigungslöhne.
Diese wiederum mal 100 / 108 ergeben die Kosten für Fertigungsmaterial.
Siehe hierzu nochmals meinen Link zu Wikipedia. Dort findest Du das Kalkulationsschema.

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@MojitoTom

ein Däumchen? Sry ich bin doch neu hier ;-) meinst du ein Kompliment?? Also DANKE nochmal für's Erklären :-) Ich hoffe ich verstehe es... ;-)

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@NanaBanana

Vielen Dank für das Kompliment lächel!
Mit Däumchen meinte ich, dass man Antworten eines Users bewerten kann.

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