BWL: Wo studieren, vorher Ausbildung, FH vs Uni?

4 Antworten

Moin,

ich habe auch ein Abi gemacht und dies mit 2,2 abgeschlossen. Danach habe ich ein Jahr in Australien verbracht (ja es machen recht viele, auch wenn ich das nicht schlimm finde). In Australien war ich aber nicht um Englisch zu lernen, auch wenn das natürlich ein netter Zusatzpunkt ist, sondern viel mehr um diese gewisse Erfahrungen zu sammeln.

Einfach etwas selber zu machen, die Welt zu sehen, zu reisen, seine eigenen Entscheidungen zu treffe, Fehler zu machen und daraus zu lernen und auch mal mit einfacher, harter Arbeit Geld zu verdienen. Ich kann sagen ich würde es auf jeden Fall wieder machen.

Momentdan studiere ich europäische BWL in Regensburg an der FH (https://www.oth-regensburg.de/?id=925) und kann das bis jetzt (2. Semester) nur empfehlen.

Ca. die hälfte von meinen Kommilitonen hat bereits eine Ausbildung gemacht. Klar hat das Vorteile wie z.B. die Arbeitswelt kennen zu lernen, die realen Betriebsabläufe kennen zu lernen und um zu sehen wo man wirklich hin will. Wenn man aber sowieso schon weiß, was man später machen will und keine Ausbildung als Qualifikation benötigt um an einer FH genommen zu werden, wie bei dir, sehe ich keinen Grund diese zu machen. Es sei denn einem ist die Arbeitserfahrung wichtig.

In diesem vier jährigen Studiengang verhält es sich so, dass man im ersten Jahr in Regensburg die Grundlagen lernt, das zweite Jahr im Ausland verbringt (England (Oxford Brook University, Finnland, Spanien, Frankreich, Australien (Sunshine Coast)), das dritte Jahr in zwei Auslandspraktika in zwei verschiedenen Unternehmen (das erste in einem Land der Sprache, wo man seine zwei Auslandssemester verbracht hat) geteilt ist und das vierte Jahr wieder in Regensburg mit einem gewählten Schwerpunkt (Finance wäre möglich) und der Bachelor-Arbeit verbracht wird.

Da bräuchtest du natürlich einen Master hinterher den ich nicht in Regensburg an der FH machen würde. Zumindest nicht stand jetzt mit deinen Zielen. Die internationale und praktische Grundausbildung empfinde ich aber als sehr positiv.

Was mir noch sehr gut gefällt ist die gute Vernetzung unter den Studenten obwohl immer die hälfte des Studiengangs im Ausland ist.

Falls du dazu also noch Fragen hast melde dich einfach in den Kommentaren.

Mit deinen eigentlichen Zielsetzungen habe ich mich bei meiner Studiengangswahl leider nicht befasst und kann dir da nicht genau weiterhelfen. Ich denke aber, dass man mit zwei internationalen Praktika in diesem Bereich durchaus Pluspunkte sammeln kann.

Wie hast du denn dein Jahr in Australien organisiert? Einfach hin auf gut Glück oder mit Freunden zusammen, einer Organisation,... ? Mein Schwerpunkt bei einem Auslandsaufenthalt wäre eben die Sprache. Und vielen Dank für deine sehr ausführliche Antwort :) Die vielen Auslandsaufenthalte scheinen ja sehr positiv zu sein. 

0

Ich war mit einem Kumpel da, hätte es aber auch alleine gemacht. Organisiert haben wir alles selber. Ich werde bald eine Internetseite zu diesem Thema starten. Falls du also noch Fragen zum Thema hast frag einfach hier oder schreib mir ne Nachricht bzw. füg mich als Freund hinzu oder so. Für mich sind im Moment die "typischen Fragen" über die ich gar nicht mehr so nachdenke ganz interessant und ich helfe da gerne weiter.

Eine Organisation ist aus meiner Sicht rausgeschmissenes Geld.

In Australien kann man auch sehr gut die Sprache lernen, wenn man sich nicht zu sehr mit anderen Deutschen rumtreibt. Aber andere Länder sind bestimmt auch schön und sehr gut geeignet um die Sprache zu lernen. Ich will dich also nicht in Australien rein quatschen oder dafür Werbung machen :'D  

0

Wenn du später mal in einem Top-Unternehmen angestellt sein willst, dann ist ein Studium auf jedenfall schon mal das Fundament deiner Vorhaben. Ich würde zu erstmal versuchen ein Praktikum bei diesen Top-Unternehmen zu bekommen. Da dich sehr stark das Themenfeld der Finanzen interessiert, solltest du auch vielleicht ein Auslandsaufenthalt in einem englischsprechenden Land in Erwägung ziehen, denn Selbstständigkeit ist dein Ziel, schätze ich mal. TOP-Manager müssen global denken und die entsprechende Ausbildung haben. Wenn du schon alle Register ziehen willst, ist ein Studium an einer Europäischen Uni mit dem Schwerpunkt Finanzen zu wählen. Dort ist Englisch die Lehrsprache.

Also du siehst, hier gibt es viele Konstellationen, die passende Ausbildung, für den passenden Beruf zu bekommen. Viel Glück.

Hi. Ich habe nach dem Abi (2,1) erstmal ein Jahr Pause gemacht. War Jobben und drei Monate in Kenia. Waren super Erfahrungen und sehr wertvoll.

Danach habe ich mein Dual-Studium angetreten. Habe mich etwa ein Jahr vorher beworben. Ist ein Chemieunternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Nach drei Jahren Studium und Bachelor wurde ich übernommen und habe jetzt eine tollen, herausfordernden Job.

Würde also auf jeden Fall auch ein Dual-Studium ins Auge fassen.

Abschluss in einem dualen Studium

Wenn ich ein duales Studium abschließe, habe ich dann einen gleichwertigen Bachelor Abschluss in BWL wie als wenn ich BWL normal an einer Uni studieren würde ?

...zur Frage

Wird das Management von Unternehemen in Zukunft Automatisiert/Digitalisiert (und Chirurgen durch Roboter ersetzt)?

...zur Frage

Ist eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann das richtige?

Guten Abend

Ich stehe zur Zeit vor einer ziemlich schwierigen Entscheidung, welche mir das Gefühl gibt, mein ganzes Leben zu beeinflussen. Es mag dramatisch klingen aber die gesamte Situation versetzt mich regelrecht in Panik, weshalb ich hoffe hier ein wenig Hilfe zu finden.

Ich möchte schon an diesem Punkt jedem danken, der sich die Mühe macht meinen Beitrag vollständig zu lesen und sich die Zeit nimmt, eine ausführliche Antwort zu geben. Wer allerdings nicht so viel Zeit oder Lust hat kann gerne bis zum letzten Absatz springen und dort meine Fragen finden.

In der Kurzfassung geht es um die Wahl meines Ausbildungsberufes und den damit verbundenen 5 Jahresplan bzw. meine gesamte Zukunft.

Kurze Vorgeschichte damit meine Situation leichter nachzuvollziehen ist. Nach einer sehr chaotischen Schullaufbahn, habe ich im Juli 2015 meine Fachoberschulreife im zweiten Bildungsweg nachgeholt und mit einem Durchschnitt von 3,0 bestanden. Im August 2015 habe ich die Fachhochschulreife im Bereich Wirtschaft und Verwaltung begonnen aber musste trotz sehr guten Noten leider nach einem halben Jahr wegen schwierigen sozialen Umständen wieder abbrechen.

Im April 2016 habe ich bei einem namhaften Uhrenhersteller eine Teilzeitstelle als Einzelhandelskaufmann besetzt und dort für 6 Monate gearbeitet. Anschließend bin ich in einen Elektronikfachhandel gewechselt und arbeite dort bis heute ebenfalls als Einzelhandelskaufmann in Teilzeit.

Vor knapp einer Woche habe ich mit meinem Chef über eine mögliche Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gesprochen und sofort eine Zusage erhalten. Meine Ausbildungsvergütung wird vergleichsweise hoch ausfallen und ich habe diverse andere Verdienstmöglichkeiten durch Prämien. Desweiteren werde ich mich um unser Social Media kümmern und erhalte dafür eine weitere Prämie. Eigentlich sollte ich mich also glücklich schätzen dass mir mit meinem Lebenslauf eine solche Möglichkeit geboten wird.

An diesem Punkt fangen aber sämtliche Bedenken an. Meine Kollegen erhalten zum Großteil, trotz mehreren Jahren Berufserfahrung ein lächerliches Bruttogehalt von 1800€. Und diese Gehälter sind im Einzelhandel leider normal. Nur unsere Teamleiter (normale Einzelhandelskaufleute mit etwas Personalverantwortung) erhalten Gehälter zwischen 2000€ - 2500€ Brutto je nach Berufserfahrung.

Ich bin aus meiner Familie jedoch weitaus höhere Gehälter gewohnt und möchte natürlich trotz meiner schlechten schulischen Laufbahn, mehr erreichen als meine Kollegen. Daher habe ich mir fest vorgenommen meine Ausbildung zu verkürzen und direkt im Anschluss meinen Fachwirt zu machen.

Ich stelle mir jetzt die Frage, welcher Fachwirt am meisten Zukunft hat. Lieber den breit gefächerten Wirtschaftsfachwirt IHK als Grundlage für ein BWL Studium / Betriebswirt IHK oder einen spezialisierten Fachwirt wie z.B. den Handelsfachwirt IHK?

Und wie schaffe ich mit dem Fachwirt, den Sprung aus dem Einzelhandel (Verkauf) in den Vertrieb oder andere Bereiche eines Unternehmens?

...zur Frage

Haben Absolventen des Wirtschafsrecht-Studium noch bessere Chancen arbeitslos zu werden als BWL Absolventen?

...zur Frage

Ist der Management-Bereich nur etwas für extrovertierte Menschen?

...zur Frage

Hält man im BWL Studium viele Referate?

Natürlich variiert das von Uni zu Uni oder FH zu FH. Ich fange demnächst ein BWL Studium an einer FH an und leider zählen Referate nicht zu meinen Stärken. Weiß einer vielleicht wie oft man ungefähr welche halten muss an einer FH? Und vor wievielen Leuten?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?