BUZ mit vereinfachten Gesundheitsfragen?

4 Antworten

Versicherungsnehmer sollten beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung darauf achten, dass nachträgliche Vertragsänderungen ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich sind. Dies gilt insbesondere für eine Erhöhung der Versicherungssumme. So haben Versicherte die Möglichkeit die Versicherungssumme beispielsweise bei der Geburt eines Kindes an die neue Lebenssituation anzupassen. Wichtig dabei ist, dass der Verzicht auf eine erneute Gesundheitsprüfung ausdrücklich im Vertrag erwähnt wird. Ist dies nicht der Fall, kann die Versicherung eine erneute Prüfung verlangen, wodurch sich bei einer zwischenzeitlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes auch die Prämie erhöht.

Eine BU mit 750,00 EUR ist ja schonmal eine Basis über über H4. Dazu kommt im Notfall noch die staatliche Erwerbsminderungsrente, wobei Du dann bei knapp 1.000 rauskommen solltest, also eine lebbare Größe für den schlimmsten finanziellen Moment des Berufslebens. Das mit 60 sehe ich da schon eher als Problem an, da die BU mit 60 aufhört und Du frühestens mit 63 (zumindest heute noch) eine Altersrente beantragen kannst. Da wäre dann eine Ergänzungsrente über 750 EUR sinnvoll oder eine mit Leistung 60-65. Denn eine komplette BU mit allem bei dem Krankheitsbild könnte schwer werden. Da wie bereits vorgeschlagen eher mal die Erhöhungsoption nutzen. Die Rente mit 1.500 bis 67 ist für 8,52 im Monat auf keinen Fall eine monatliche Rente, solche Prämien habe ich am Markt noch nie gesehen !!! Entweder ist das jährliche Rente oder ein spezielles "schlechtes" Bedingungswerk. Stiftung Warentest ist bei BU hoffnungslos veraltet in den Prüfkriterien und in meinen Augen damit inkompetent.

Würde dir raten bei deiner Versicherung noch einmal genau nachzufragen. Wichtig ist auf jedenfall, dass du die BU unter keinen umständen kündigst. Wieso? Ganz einfach, würdest du erneut eine BU beantragen kann es sein, dass du abgelehnt wirst auf Grund neuer gesundheitlicher Beeinträchtigung, wenn du jedoch genommen wirst musst du mit weit aus höheren Beiträgen Rechnen.

  1. weil du älter geworden bist ( mit zunehmendem Lebensalter besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit zu erkranken etc.)
  2. deine neu aufgetretenen Erkrankungen
  3. du möchtest eine höhere BU Nettorente (je höher desto teurer, ist ja logisch!)

Behalt auf jedenfall deine BU Absicherung, die kann dir keiner mehr nehmen! Außer du kündigst sie, sodass du den BU Schutz verlierst

Leider würd ich jetzt gerne noch ausführlicher auf das Thema eingehen, muss jedoch aus zeitlichen gründen passen, werd aber morgen genauer auf deine Frage eingehen.

Schönen Gruß

Rentenversicherung mit buz

Hi zusammen, ich habe bei der debeka eine private Rentenversicherung tarif a2a, dieser hat eine buz, also wenn ich bu werde bezahlt die debeka die Beiträge weiter. Momentan bezahle ich in den Vertrag 50 euro, die buz kostet 12 Euro. Ich habe diese auch nur mitgemacht weil ich keine bu Versicherung im Moment bekomme, weil ich früher etwas Hypochonder mäßig veranlagt wa und die buz ohne Gesundheitsfragen war. Ich werde ab nächstes Jahr eine eu Versicherung bei der Generali ohne gesundheitsfragen abschließen. Frage1: Würdet ihr die buz bestehen lassen? Frage2: Was haltet ihr von der Generali eu Versicherung? Grüße:)

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Risiko-BU: Endalter 63 + Dynamik im Leistungsfall sinnvoll?

Hallo zusammen,

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Für das Endalter habe ich gedacht, dass 63 Jahre als Mittelweg gut ist. 65/67 ist zu teuer und 60 u.U. etwas kurz. Ist 63 sinnvoll?

Zudem habe ich gedacht, dass eine Dynamik im Leistungsfall Sinn macht, um zumindest einen Inflationsausgliech zu haben. Zwar kann über eine Dynamik während der Beitragszahlung die Rente immer wieder etwas steigen, aber wenn in einem Jahr BU eintritt, war es das und die Rente verliert über 30-40 Jahre jedes jahr 2% an Wert.

Ich habe ein Angebot vom Volkswohlbund, die ja sehr gute Bedingungen haben: Endalter 63 Jahre, 2,5% Dynamik im Leistungsfall, Dynamik während Beitragszahlung, 1.200 EUR Rente, weiblich, 28 Jahre alt, Berufsgruppe 1+, keine Zuschläge/Vorerkrankungen, 50 EUR/Monat für Risiko-BU mit Sofortrabatt als Überschussbeteiligung.

Ist das viel oder wenig? Ist der VWB empfehlenswert? Weitere Hinweise oder Tipps?

Vielen Dank und Gruß

ViperMaster

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Mal angenommen ich bin Mitte 30, habe studiert und bin seit 10 Jahren berufstätig (angestellt).

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Von daher wäre es echt dumm eine BU-Versicherung abzuschließen.

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