Bußgeldbescheid wegen 4km/h zu schnell, 43,50€ zahlen?

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Hallo Amy,

da braucht wohl eine Verwaltungsbehörde dringend Geld .

Normalerweise werden 4 Km/h Überschreitung  mit einem Verwarnungsgeld im vereinfachten verfahren abgewickelt . Das heißt du bekommst ein Verwarnungsgeldangebot zugeschickt und kannst dies durch bezahlen annehmen .

Bezahlst du es nicht wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet , daher die 25€ Bearbeitung und Gebühren und die 3,50 € fürs zustellen .

Leider hat man auf ein  Verwarnungsgeldangebot keinen Rechtlichen Anspruch .

Die Behörde wird sagen das die Verwarnung automatisch rausgegangen ist . Sie muss nicht nachvollziehen können ob dir diese Verwarnung auch zugegangen ist .

Das es im vereinfachten verfahren zu keiner Zahlung deinerseits kam ( wie auch ) wurde ein Bußgeldverfahren eröffnet . Da du Verursacher dieses Verfahrens bist trägst du auch die Kosten .

Du könntest jetzt Einspruch gegen die verfahrenskosten einlegen , aber wahrscheinlich ohne Aussicht auf Erfolg.

Denn wenn eine Behörde schon mit 4 km/h Überschreitung blitzt hat sie das Geld sehr nötig .

 

Ist doch einfach.....

lege gegen den Bescheid Widerspruch ein und begründe damit, daß Du keine Zahlungsaufforderung, Mahnung... für die ursprünglichen 15€ bekommen hast.

Wenn Du Deinen Verstoß einräumst und Dich bereit erklärst, die 15€ zu zahlen. hast sogar gute Chancen.

Ein Foto kann man ggf anfordern, wenn nicht wirklich klar ist, wer gefahren ist. Manche Ordnungsbehörden senden die schon automatisch mit.

Was dir da angehängt wird, ist schon mehr als krass. Aber ich glaube, da kannst du nichts dagegen machen, selbst mit einem Einspruch-Schreiben mit Begründung an die Zentrale Bußgeld-Verwaltung wirst du keinen Erfolg haben.

Damit mir eine unzulässige Geschwindigkeits-Überschreitung aus Unachtsamkeit nicht passiert, habe ich in meinem Navi das Alarmsignal aktiviert, das nach dem örtlich erfassten GPS-Signal eine Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit um mehr als 3 km/h meldet. 

So werde ich immer rechtzeitig gewarnt, weil es schon hin und wieder mal vorkommt, daß man im Moment zu schnell fährt.

Damit soein Vorfall ausgeschlossen ist, würde ich dir raten, nach Möglichkeit das Gleiche vorzunehmen.

Liebe Grüße von dfllothar !

Hilft aber leider nicht in jedem Tunnel.........ist mir in der Schweiz passiert. Tunnel, bergab und zack 8 km/h zu viel........80 Euro :(

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@furbina

...und neue/veränderte Geschwindigkeitsbegrenzungen kennt das Navi auch oft nicht.

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2. Blitzer (Baustelle Autobahn)

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Strafe nach Recherche: kein Fahrverbot, 1 Punkt, 120 EUR

Feststellung:

Nun gibt es ja die Regelung, dass ich als Ersttäter mein Fahrverbot um 4 Monate verschieben und mir dadurch quasi aussuchen kann, wann ich mein Fahrverbot antrete.

Allerdings gibt es auch die Regel: Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein in jedem Fall einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Sieht der Katalog aufgrund der Höhe der Übertretung sowieso ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat.

Somit käme ich auf eine Gesamtstrafe von: 2 Monate Fahrverbot, 3 Punkte, 280 EUR

Schon hart genug. Aber nun zur eigentlichen Frage:

Darf ich dann noch um 4 Monate verschieben und mir aussuchen wann ich abgeben will oder zählt nun schon der Zeitpunkt ab Wirksamkeit des Bußbescheides?

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