Bußgeld wegen Nichteinhaltung Umgangsrecht?

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11 Antworten

Leider ist diese Information in der Realität nicht korrekt.

Im BGB steht tatsächlich geschrieben, daß Eltern zum Umgang mit ihren Kindern verpflichtet sind. Und es ist tatsächlich so, daß das Familiengericht ein Ordnungsgeld verhängen kann, wenn sich jemand nicht an den Beschluß hält. Dies müßte allerdings im Beschluß schon ausdrücklich angedroht sein.

In der Praxis ist es aber so, daß vor 2(?) Jahren der BGH geurteilt hat, daß Eltern eben NICHT zum Umgang mit ihren Kindern verpflichtet werden können - obwohl es anders im Gesetz steht. Ein Ordnungsgeld wäre deshalb rechtswidrig. Man sorgt im Übrigen für die Verhängung eines Ordnungsgeldes, indem man den zuständigen richter auf den Verstoß gegen den Beschluß hinweist.

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Kommentar von Engelcheneins
28.03.2012, 10:04

Danke das Du mir so konkret geantwortet hast. Kannst Du mir ggf nähere Info´s zu dem Urteil geben? Ich möchte mich sehr gern belesen.

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Es hat doch keinen Sinn die Mutter zu Umgang mit ihrem Kind zu zwingen. Das kann dem Kind nur schaden mit einer Mutter zusammen zu sein die keinen Kontakt möchte. Warte ab bis sie es sich anders überlegt.

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Mit allem würde ich zum Anwalt gehen. Das ist immer Eure erste Anlaufstelle. Ihr könnt ja mal beim Jugendamt anrufen. Und jetzt sag ich mal was dazu aus meiner eigenen Erfahrung heraus. Ob Ihr die Kindsmutter überhaupt mit einem Bußgeld belegen lassen könnt oder nicht weiß ich gar nicht. Das kommt drauf an. Manche sagen wohl ja, andere nicht. Aber auf die Aussagen würde ich mich nicht unbedingt verlassen. Und die zweite Frage ist wozu Ihr das machen wollt. Im Grunde finde ich das lächerlich bis falsch. Wenn die Kindsmutter es ablehnt das Kind zu nehmen würde ich den Teufel tun und mein Kind dort überhaupt erst hinbringen wollen. Was erwartet Ihr davon? Das Kind möchte die Mutter auch ab und zu mal sehen? Alles klar. Aber wenn die Mutter die Besuche aufgezwungen bekommt wird da wohl kaum was Positives fürs Kind rauskommen. Am Ende wird es nur lieblos behandelt, ausgeschimpft oder sonstwas. Diese Erfahrung sollte man dem Kind ersparen. Nichts ist für ein Kind schlimmer als die Gewissheit, dass man von seinem Elternteil nicht geliebt wird und einfach nur stört. Am Ende wird noch geschlagen, und da ist dann erst mal niemand, der da eingreifen kann. Wo mein Kind nicht gewollt ist muss es auch nicht hin, Ende. Und da dann noch mit einem Bussgeld Zwang ausüben zu wollen würde ich überhaupt nicht. Wegen dem Bussgeld wird sich die Mutter nicht freudiger um das Kind kümmern.

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Ja das könnt ihr schon. Aber die Frage ist nun ob es sinnvoll ist, die Mutter zum Umgang mit ihrem Kind zu zwingen, wenn sie nicht will. Sie wird es das Kind spüren lassen, dass sie nicht wollte und im Endeffekt leidet es mehr als es davon hat. Es ist so traurig, ich verstehe das immer nicht, dass Mütter und auch Väter nichts mit ihren eigenen Kindern zu tun haben wollen, aber sie zu zwingen ist nur kurzfristig eine Lösung. Traurig für das Kind, aber es wird besser sein, wenn es sich auf längere Sicht damit abfindet, dass seine Mutter es nicht sehen will.

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ich würde, ehe es juristische Züge nimmt, eher einen Mediator konsultieren, der sich einmal der ganzen Sache neutral nähert.

Gerade Ex-PartnerINNEN (mit Betonung auf die grossgeschriebenen Buchstaben am Schluss) führen bei ihren Ex-Partnern erfahrungsgemäß gern einen Rosenkrieg. Das ist kein böser Wille, sondern basiert meist auf verletzten Gefühlen - also auf Wunden, die behandelt gehören. Nicht mit Pflaster, sondern eben mit etwas Psychologie und Gesprächen, wie sie eben durch und mit einem Mediator erfolgen.

der juristische Weg steht einem zwar auch offen - aber sowas hinterlässt nur noch größere Wunden. Sowas würde ich vermeiden, wenn es nur irgendwie geht. Denn das, was man da kaputt macht, bekommt man fast nicht mehr heile.

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Kommentar von Engelcheneins
28.03.2012, 10:05

Das mit dem Mediator ist eine gute Sache. Haben wir auch schon versucht. Leider ist die Mutter nicht dazu bereit.

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Eine Mutter (leiblich), die solch eine Einstellung zu ihrem eigenen Kind an den tag legt, sollte man nicht noch gezwungenener maßen auch noch das Kind aufzwängen (per Bußgeld u.s.w.), wer weis, wozu die sonst noch "fähig" ist? Solch eine "Mutter" ist ein verkommenes und assoziales Mitglied der Gesellschaft, mehr nicht.

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also vllt stößt das hier auf aber denkt mal jemand an die mutter?

warum sie nicht will? und es muss schon ne ganze menge dazugehören wenn eine mutter ihr kind nicht sehen will

und vllt ist es auch besser so wenn das kind nicht zur mutter geschickt wird das hinterlässt doch schäden, denn das kind merkt doch wenn es ungewollt ist

lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende

mfg und nimm es mir bitte nicht krumm aber manchmal braucht es nur ein bißchen zeit vllt meldet die mutter sich nach einer weile von allein

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Kommentar von Engelcheneins
28.03.2012, 10:09

Danke für Deine Antwort. das Kind hat schon beim Jugendamt angefragt ob es die Besuche bei der Mutter abwählen könnte, wenn diese sie eh nicht haben möchte. Dies ist von Seiten des Jugendamtes abgelehnt worden. Die Mutter hat auf das gerichtlich festgelegte Umgangsrecht bestanden. Das Kind wurde der Mutter weggenommen, da sie sich 2x straffällig mit Gerichtsurteil gegen das Kind verhalten hat.

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Das Jugendamt als offensichtlich zuständiger Ansprechpartner sollte doch in der Lage sein eine rechtsverbindliche Antwort zu geben. Es geht hier doch wohl kaum um Bußgeld sondern einzig und allein um das Kindeswohl.

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Kommentar von Engelcheneins
28.03.2012, 10:02

Da hast Du grundsätzlich Recht, aber das Jugendamt kommt zu keiner Entscheidung. Seit Juni 2011 kämpfen wir darum. Diue Bearbeiterin ist entweder krank oder wir bekommen die Info, dass es wichtigere Fälle gibt als den. Außerdem sei man unterbesetzt. Dafür müßten wir Verständnis haben. Es ist jetzt soweit mit dem Kind, dass es stationär in eine Kinder- und Jugendpsychatrie aufgenommen werden muss, da es mit den ständigen Ablehnungen der Mutter nicht klar kommt, denn das Jugendamt hat angeordnet, dass die Mutter wöchentlich anzurufen hat und dem Kind sagen muss, ob es dieses nun holt oder nicht. Das Kind flippt danach regelmäßig aus und ist mehr als verhaltensauffällig in der Schule, so dass diese der Behandlung ebenfalls mehr als positiv gegenüber steht wegen der Klinik.

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Es sieht so aus, daß diese leibliche Mutter kein Interresse mehr an ihrem Kind hat. Versuch es,vielleicht kommt diese desinterressierte Mutter dann zur Besinnung. Diese Frau, die sich Mutter schimpft ist es nicht wert, das Sie je ein Kind bekommen hat.

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Kommentar von Engelcheneins
28.03.2012, 10:10

Das stimmt, sie ist es nicht wert. Als der Richter sie gefragt hat warum sie das Kind überhaupt bekommen hat, zuckte sie mit den Schultern und sagte, dass weiß sie auch nicht. Sie wollte es gar nicht haben.

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hier http://www.gutefrage.net/frage/umgang-mit-dem-jugendamt behauptest Du noch, das Kind will garnicht zu seiner Mutter. Auch bemeinst Du, dass die Mutter "in der Gosse lebt", mehrfach straffällig geworden ist usw.

Was willst Du also erreichen?

Mir scheint das wiedermal ein Fall zu sein, wo mittels Kind Druck auf den Expartner ausgeübt werden soll.

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Kommentar von SophieMarie
28.03.2012, 10:15

Glaube ich nicht. Ich glaube eher die zukünftige Stiefmutter (oder so) hat keine Lust sich jedes Wochenende um das fremde Kind zu kümmern und sucht darum einen Weg, wie man es zur Mutter geben kann bzw. wie man sich an ihr rächen kann.

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Kommentar von Engelcheneins
28.03.2012, 10:17

Die Mutter ist und bleibt die Mutter für das Kind. Nachts wenn das Kind weint weint es nach der Mutter. Auch wenn die Mutter das Kind ablehnt, möchte das Kind trotzdem zu ihr. Zu mindestens in den Ferien. Druck übt die Mutter nur auf uns aus indem wir nun dastehen und nicht wissen wohin mit dem Kind in den Osterferien, denn laut Plan von Jugendamt und leiblichen Eltern hat die Mutter das Kind. Wir haben daraufhin das Kind nicht zur Ferienbetreuung angemeldet. Wir sind beide voll berufstätig. Und nun? Die Mutter ist ohne Job. Sag mir wie wir das Kind betreuen sollen nächste Woche. Großeltern fallen aus.

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ist echt bitter. armes Kind.......... aber ein Bußgeld wird ja nicht die Liebe zum Kind aktivieren, eher umgekehrt? echt traurig.... tut mir total leid für das Kind....

Alles Liebe & Gute*

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Kommentar von Engelcheneins
28.03.2012, 09:56

Du hast Recht die Liebe wird es nicht ersetzen, aber die Mutter hat auf dieses Umgangsrecht bestanden dann soll sie es auch einhalten. Wir stehen hier nun vor den Osterferien und die Kindsmutter wollte und sollte das Kind nehmen. Auf Grund dessen haben wir das Kind nicht für die Ferienbetreuung angemeldet. Nun stehen wir da. Wir sind beide berufstätig, beide Großeltern fallen aus und wir wissen nicht wohin mit dem Kind. Für die Anmeldung ist es zu spät.

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