Bußgeld wegen falschen Personalien?

6 Antworten

Es ist eine Sache von ein paar Mausklicks, Eure falschen Angaben herauszufinden. Und zum Rest siehe im Ordnungsidrigkeitengesetz:

"§ 111

Falsche Namensangabe

(1) Ordnungswidrig handelt, wer einer zuständigen Behörde, einem zuständigen Amtsträger oder einem zuständigen Soldaten der Bundeswehr über seinen Vor-, Familien- oder Geburtsnamen, den Ort oder Tag seiner Geburt, seinen Familienstand, seinen Beruf, seinen Wohnort, seine Wohnung oder seine Staatsangehörigkeit eine unrichtige Angabe macht oder die Angabe verweigert.

(2) Ordnungswidrig handelt auch der Täter, der fahrlässig nicht erkennt, daß die Behörde, der Amtsträger oder der Soldat zuständig ist.

(3) Die Ordnungswidrigkeit kann, wenn die Handlung nicht nach anderen Vorschriften geahndet werden kann, in den Fällen des Absatzes 1 mit einer Geldbuße bis zu eintausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu fünfhundert Euro geahndet werden.

Oh man. Hättet ihr wenigstens nen komplett falschen Namen gesagt 😂 nachprüfen werden die es leider, wurde so damals beim Schwarzfahren mit einem Kindertcket erwischt und war schon etwas älter

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Ich bezweifle, dass der Tipp nützlich ist. Man kann in kürzester Zeit per Datenbank die Angaben überprüfen, und wenn nicht nur das Geburtsdatum, sondern komplett alles falsch angegeben wird, werden die richtigen Angaben möglicherweise herausgefunden, indem man die Kandidaten mitnimmt die Sache klärt.

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Gemäß § 17 OWiG liegt die Höhe einer Geldbuße in der Regel zwischen 5,- € und 1.000,- €, wobei sie aufgrund von Spezialgesetzen auch höher ausfallen kann. In welcher Höhe eine Geldbuße individuell ausfällt, ist abhängig von der Schwere des Vergehens.

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