Bußgeld für nicht gezahlte Hundesteuer in Niedersachsen?

4 Antworten

Es ist stets von der Einzelfallentscheidung abhängig. Bis 10.000,- ist die Obergrenze, die selten angewandt wird bei entsprechend glaubwürdigen Erklärungen und wirtschaftlichen Verhältnissen. 

Die Hundesteuer ist eine stark umstrittene Steuer, die früher als Luxussteuer eingeführt und bereits in vielen EU Ländern wieder abgeschafft wurde.  

Die Abgabesatzungen der jeweiligen Gemeinden ist indiskutabel, wohl aber der Sinn über Hundesteuer. Das wissen die Steuereintreiber und erweisen sich meist gnädig bei erfolgter Nachzahlung. Vermutlich wird der geringst mögliche Bußgeldbetrag als "Denkzettel" folgen oder eine Verwarnung.

http://www.schure.de/2031001/nkag.htm

§ 18 Niedersächsisches Kommunalabgabengesetz (NKAG)

Leichtfertige Abgabenverkürzung und Abgabengefährdung

(1) 1Ordnungswidrig handelt, wer als Abgabepflichtiger oder
bei Wahrnehmung der Angelegenheiten eines Abgabepflichtigen eine der in §
16 Abs. 1 bezeichneten Taten leichtfertig begeht (leichtfertige
Abgabenverkürzung). 2§ 370 Abs. 4 der Abgabenordnung in
der jeweils geltenden Fassung gilt entsprechend.

.....

(3) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 10 000
Euro geahndet werden.

Die Bußgeldzumessung erfolgt unter Berücksichtigung des Einzelfalls. Es kommt an auf:

Die Höhe der nichtgezahlten Steuer

Die Dauer

Wie es bekannt wurde

Verhalten nach der Tat (Nachzahlung)

Stellungnahme (geständige Einlassung)

finanzielle Verhältnisse des Täters

1

Auch die Hundesteuer ist eine Steuer und keine Abgabe. Also gelten die steuerrechtlichen Vorschriften. Du wirst die entsprechenden Jahre nachzahlen müssen und alle Forderungen die älter als 15 Monate sind ggf. verzinsen müssen. Das wird es dann wohl gewesen sein.

Wichtig ist jetzt: Alles aufdecken, was aufzudecken ist.

Unter welchen Bedingungen darf ich einen Pitbull halten?

Ich habe endlich meinen Vater überreden können einen Hund zu halten. Ich hab sehr viel nach gedacht und bin letztendlich auf den Entschluss gekommen einen Pitbull zu halten. Ich habe gehört das es sehr schöne Familienhunde sein sollen, die dazu noch sehr loyal sind... Ich würde den Hund auf meinen Vater "anmelden", weil ich erst 16 bin. Nun mach ich mir aber Sorgen... Wegen der Hundesteuer und vielleicht auch Kampfhundsteuer (Ich wohn in M-V). Dazu habe ich noch Angst das der Hund irgendwelche Leute angreift oder der artig an Knurrt das sie Angst bekommen und vielleicht auch noch die Polizei rufen und die mir den Hund wegnehmen... also, was muss ich alles beachten und was muss der Pitbull haben (also gechipt usw.) damit ich ihn halten darf.? Dazu kommen noch die Frage ob es wirklich So schlimme Kapfhunde sind? Nicht das ich Angst vor meinem eigenen Hund bekommen muss.

Es brauchen jetzt auch keine Leute hier unter schreiben das die Hunde nicht Gezüchtet werden dürfen und somit ich meinen Hund nur Illegal bekomme... Das ist falsch.. man darf Züchten allerdings nur mit einem Pass...

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