Busführerscheinentzug?

2 Antworten

Zu schnell mit dem BUS dann sind alle Scheine weg und das auch gerechtfertigt . 

Ist man nur zu schnell mit dem PKW  kann der BUS Schein erhalten bleiben aber so nicht den es ist das Tatfahrzeug  und der Schein ist dann auch betroffen . 

Wer seine Fahrberechtigung im Zuge einer Geschwindigkeitsüberschreitung verliert, verliert lediglich die Erlaubnis mit der Klasse, mit welcher er die Tat begangen hat .

Das bedeutet, dass beispielsweise ein Fahrer, welcher mit einem Pkw zu schnell gefahren ist, nur seine Berechtigung zum Führen der Klasse B für Pkw zu verlieren. 
Ist er Berufskraftfahrer, kann er seinen Beruf weiter ausüben, da ihm diese Klasse erhalten bleibt.  Diese Regelung ist nicht bei einem Führerscheinentzug wegen Alkohol oder Drogen möglich.

Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung

Ein Führerscheinverlust im eigentlichen Sinne ist bei der Geschwindigkeitsüberschreitung nicht üblich. 

Hier werden in der Regel „nur“ Fahrverbote ausgesprochen. 

Umgangssprachlich wird aber auch bei dieser Maßnahme vom Führerscheinentzug wegen zu hoher Geschwindigkeit gesprochen. 

Besonders hart trifft es Wiederholungstäter.Laut § 69a Strafgesetzbuch kann die Sperrfrist mindestens 6 Monate und höchstens 5 Jahre betragen.

Die lebenslange Sperrfrist

In manchen Fällen kann die Sperrfrist lebenslang andauern. 

Dies ist jedoch sehr selten und wird in Folge von diesen Straftaten verhängt:

regelmäßige Trunkenheitsfahrten

das Auto wird als Waffe für Straftaten wie zum Beispiel 

Überfälle genutzt

Fahren trotz mehrerer Führerscheinsperrfristen

Fahrer ist notorischer Straftäter wie beispielsweise Drängler oder Raser

Fahrer reagiert aggressiv auf andere Verkehrsteilnehmer wie beispielsweise Schläger

Nach Paragraph 69a Strafgesetzbuch kann die lebenslange Sperrfrist immer dann verhängt werden, „wenn zu erwarten ist, daß die gesetzliche Höchstfrist zur Abwehr der von dem Täter drohenden Gefahr nicht ausreicht“.

Über 8 Punkte: Führerscheinentzug

Ergeben sich acht oder mehr Punkte, gilt der Inhaber einer Fahrberechtigung als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen und die Fahrerlaubnis ist zu entziehen. (§ 4 Absatz 5 Straßenverkehrsgesetz)

Infolge der Änderung der Gesamtpunktzahl für das Fahreignungs-Bewertungssystem kann ein Fahrzeugführer nun insgesamt 8 Punkte erhalten, bis der Fahrausweis und die Fahrberechtigung entzogen werden. 

Diese Maßnahme der Punkteerlangung soll der Verkehrserziehung dienen und zielt auf Verhaltens- und Einstellungsänderungen der Fahrer ab. 

Studien einiger europäischer Länder zeigten, dass die Punktesysteme erst dann wirksam sind, wenn den Fahrern am Ende die Fahrberechtigung entzogen werden kann.

Bevor es zum Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte kommt, muss die zuständige Behörde eine Ermahnung (bei 5 Punkten) und eine Verwarnung (bei 7 Punkten) verschicken. 

Wird nach der Verwarnung dann ein weiterer Punkt im Fahreignungsregister erlangt, ist die Entziehung der Fahrerlaubnis die Folge. 

Hier bei spielt das Tattagprinzip eine entscheidende Rolle.

https://www.bussgeldkatalog.org/fuehrerscheinentzug/

Entscheidend ist doch immer, um wieviel du überzogen hast. wenn du diesen Busführerschein gemacht hast, mußt du es doch wissen, wie die das handhaben. aber angenommen, du erhältst Fahrverbot - also sagen wir 50 kmh zu schnell - dann hast du auch PKW Fahrverbot.


Ich fahre seit 10 Jahren Bus, deshalb ist mir die Praxis nicht geläufig. Und seit der Reform 2014 ist ja sowieso alles anders.

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Ja ich weiß, dass es von dem Ausmaß der Überschreitung abhängt. Das ist
jetzt nicht die Frage. wenn ich z.B. demnächst 5 Punkte in Flensburg
habe, hat das dann mehr konsequenzen als dass ich eine Mitteilung
bekomme?

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@Schlipstrucker

ich glaube 4 Punkte ist das maximum, was man auf einmal kriegen kann. - ne das hat dann keine weiteren konsequenzen, solang du nicht die 8 erreichst. natürlich mußt du noch bußgeld bezahlen.

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