Burnout Was kann der Arbeitgeber machen und wie soll ich reagieren?

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4 Antworten

Hallo,
auf jeden Fall geht deinen Arbeitgeber der Grund für die Krankmeldung im Prinzip nichts an!
Deswegen steht auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den Arbeitgeber auch kein Diagnoseschlüssel, der steht nur auf der Durchschrift für die Krankenkasse.

Ich weiß aber, dass das in der Realität manchmal leicht gesagt ist, meine Chefin fragt auch immer, was die Leute haben.
Ich persönlich bin meistens sehr für Offenheit, und irgendwann wird dein Arbeitgeber es wahrscheinlich sowieso erfahren, aber ich würde vielleicht nicht unbedingt "Burnout" sagen, eher allgemein "Nervenzusammenbruch" oder Depression, wenn du offen sein willst.

Aber wie gesagt, im Prinzip geht deinen Arbeitgeber deine Krankheit nichts an! Und er kann gar nichts machen, wenn du sagst, der Grund ist deine Privatangelegenheit!

Ich selbst nehme übrigens auch seit 2,5 Jahren wieder einen "Selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmer" SSRI, weil ich schon mal kurz vor dem Zusammenbruch wegen Stress bei der Arbeit war, seit dem nehme ich alles gelassener (war vor 10 Jahren mal wegen verschiedenem in stationärerer Psychotherapie).
Wünsche dir also auf jeden Fall viel Kraft, egal wie du dich entscheidest.

Denag geht den Grund der krankmeldung gar nix an, deswegen steht auch nie ein Grund auf den krankmeldungen .

"Gegen Ihren Willen hat der Arbeitgeber keinen Anspruch darauf zu
erfahren, welche Krankheit Sie haben. Deshalb ist auf dem für den
Arbeitgeber bestimmten Teil der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung keine
Diagnose angegeben. Wenn Sie Ihrem Arbeitgeber mitteilen, an welcher
Krankheit Sie leiden, sollten Sie bedenken, dass Ihr Arbeitgeber diese
Information auch zu Ihrem Nachteil nutzen kann." ( quelle:http://www.dgbrechtsschutz.de/recht/arbeitsrecht/krankheit/krankheit-und-arbeitsunfaehigkeit/)

also ich würde ihm es nciht mitteilen udn wenn dein Chef deswegen shclehcte Laune hatist es das Problem desChefs.

Genau das sind ja die Bedenken die ich habe...

Und es ist echt nicht toll wenn man von der Arbeitgeberseite jetzt Druck bekommt... Fühlt sich schon wenn es einem gut geht schlecht  an und jetzt erst recht.

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Hallo kiwirosi, wenn du Nachteile befürchten musst, würde ich nicht sagen, wieso du krank bist. Bei Nachfrage sag einfach, dass es etwas sehr privates ist und du nicht drüber reden möchtest. Die meisten Menschen akzeptieren diese Abgrenzung. Rechtlich wurde hier ja schon gesagt, bist du eh nicht verpflichtet. Alles gute!

Solange du regelmäßig deine AU abgibst, braucht es den Arbeitgeber nicht zu interessieren, was du hast. Ich bin mir auch sehr sicher, dass es den Arbeitgeber nicht interessiert, sondern nur deine Kollegen. 

Sollte der Arbeitgeber aber Zweifel an deinem Kranksein hegen, weil du z. B. regelmäßig in der Disco gesehen wirst oder Ähnliches, kann er dich zu einem Vertrauensarzt/Amtsarzt schicken. Bei dem musst du dann die Karten auf den Tisch legen. 

Leider kommt das schon von der Chefin und dem Regionalverkaufsleiter. Die Chefin versucht sogar infos aus meinen Kindern heraus zu bekommen wenn sie sie zufällig beim einkaufen trifft. Wohne leider in dem Dorf in dem ich auch arbeite.  Gehe gar nicht mehr vor die Tür aus Angst gesehen zu werden. Fühle mich mittlerweile wie im Gefängnis.  

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