burnout....krankengeld zu wenig....wie kann ich es umgehen?

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10 Antworten

Nein das stimmt nicht. Du musst mindestens sechs Monate nach Wiederaufnahme der Arbeit nicht wegen derselben Krankheit krank gewesen sein oder es muß zwischen Beginn der Krankheit und erneuter Krankschreibung ein Zeitraum von 12 Monaten sein (Entgeltfortzahlungsgesetz § 3 Ziffer 1, Abs. 1 und 2)

Du meinst die Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber im Krankheitsfall - das ist was anderes als Krankengeld von der Krankenkasse. Dazu gibt es das Entgeltfortzahlungsgesetz, danach zahlt der AG für die Dauer von maximal 6 Wochen den Lohn weiter, wenn du krank wirst und zwar in Höhe von 80%. Anders ist es nur, wenn es einen Tarifvertrag gibt, der die Entgeltfortzahlung auf 100% festlegt.

"Wenn ein Arbeitnehmer innerhalb von zwölf Monaten (ab dem Beginn der ersten Erkrankung gerechnet) immer wieder an derselben Krankheit erkrankt, dann werden diese Krankheitstage aufsummiert, bis die vorgenannten sechs Wochen erreicht sind. Falls der Arbeitnehmer jedoch zwischen zwei einzelnen Erkrankungen länger als sechs Monate wieder gearbeitet hat, dann beginnt der sechswöchige Entgeltfortzahlungsanspruch erneut." Zitat: wikipedia

Meines Wissens wird nach einer Arbeitzeit de 6 Wochen von vorne gezählt, allerdings bei der gleichen Krankheit denke ich nicht. Sprich nach 6 Wochen gehst ne Woche arbeiten und zu einen anderen Arzt mit ner anderen Diagnose. Allerdings kann da, was durchaus berechtigt ist, dein AG dir quer kommen.

das wäre mir neu..ich kenne es so..mit der " gleichen" krankheit ist nach 6 wochen schluss mit lohnfortzahlung und der arbeitgeber ist raus aus der nr. dann bekommst du automatisch krankengeld für 1 jahr. allerdings muss man dann auch zum vertrauensarzt der das attestieren muss. nach meiner meinung reicht es nicht wieder arbeiten zu gehen..und dann viell nach 2 wochen wieder burnout vom arzt bescheinigt zu bekommen..dann wird nicht neu gezählt sondern es wird weiter gezählt heisst in deinem fall nach 5 wochen das du noch 1 woche das kompl geld bekommst. helfen könnte nur eine ganz andere krankheit..die nichts mit burnout zu tun hat..z.b. bandscheibenvorfall..dann würden die 6 wochen neu beginnnen. was ich damit sagen will...wenn du irgendwann deinen termin beim therapeuthen bekommst denke ich geht es zwangsweise in krankengeld über. warum fragst du nicht einfach deinen hausarzt danach??

Wenn es sich um dieselbe Erkrankung handelt, wird nichts neu berechnet!

Nein.

Wenn Du aufgrund der gleichen Krankheit wieder krankgeschrieben wirst, bekommst Du Krankengeld. Egal wie viele Tage Du zwischendurch arbeiten gehst. Zwischen der alten und neuen Krankheit müssen mindestens sechs Monate liegen, um einen erneuten Anspruch auf Entgeltfortzahlung zu bekommen.

Nur wenn Du aufgrund einer anderen Krankheit krankgeschrieben würdest, bekämst Du wieder Entgeltfortzahlung. Aber auch nur, wenn Du zwíschendurch gearbeitet hast. Wenn sich die neue Krankheit sofort an die alte anschließt, erwirbst Du keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

Aber Dein erstes Bestreben sollte sein, wieder gesund zu werden - für Dich und Deinen Sohn. Und nicht illegale Handlungen anzusteuern. Dieser Schuss kann nach hinten losgehen.

Es ist zwar traurig, dass Du mit dem Geld nicht reichst. Aber es wird sicher Mittel und Wege geben, wie Du ohne finazielle Sorgen wieder genesen kannst.

Hier findest Du alles, was Du brauchst zm Thema Entgeltfortzahlung.

Kurzum innerhalb 12 Monaten werden bei gleicher Erkrankung die Zeiten zusammengezähltt.

Ausnahmen sind dort geshcildert.

http://www.arbeitsratgeber.com/entgeltfortzahlung_0072.htm

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq l

ist es wahr, das wenn man in den 6 wochen bevor man krankengeld bekommt, einmal arbeiten gehen kann und die 6 wochen von neu berechent werden?

Um was geht es dir, um die Gesundheit oder ums Geld. Deine Wunschvorstellung kannste vergessen.

sannybaby87 20.11.2011, 20:01

darum geht es hier nicht, Kommentar ist Unnötig

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Nachtflug 20.11.2011, 20:05
@sannybaby87

Diese Antwort hättest Du von mir auch haben können. Willst Du Deinen Arbeitgeber abzocken?

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Nasdaq14 20.11.2011, 20:14
@Nachtflug

Velleicht geht es auch schlicht um die Existenz.

Nicht alle liegen über dem immer noch als Utopie herumgeisternden Lohn von EUR 7,50 / Stunde = 800 EUR netto / monatlich

Unverständlich auch der Support - Kommentar: Der Fragestellerin geht es darum alle legalen Möglichkeiten auszuschöpfen.

Aber gib einem ein wenig Macht, und der Rest ergibt sich von selbst.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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ist es wahr, das wenn man in den 6 wochen bevor man krankengeld bekommt, einmal arbeiten gehen kann und die 6 wochen von neu berechent werden?

Nein, die beginnen nicht von neuem.

Ich glaube, nur bei anderer Krankheit, aber wenn Dich Deine Ärztin nicht mehr krank schreibt, zahlt auch niemand.

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