Burnout vom Freund?

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4 Antworten

Ich nehme mal an, dass er krank geschrieben ist für längere Zeit. Ich hatte vor etwa 6 Jahren ein burnout und es war echt übel. Nichts von wegen Simulanten, welche zu faul sind arbeiten zu gehen, sondern voll am Boden. Meine damalige Freundin hat mich andauernd mit Stellenangeboten, Aktivitäten, Vorschlägen blabla genervt, und sie meinte noch ernstlich, sie würde mich damit unterstützen! Dabei hat sie mir damit den Rest gegeben! Geholfen hätte sie mir, wenn sie ganz einfach akzeptiert hätte, dass es mir jetzt halt so ging und mir ihre Zuneigung mit kleinen freundlichen Zeichen ihrer Liebe gezeigt hätte. Es dauerte etwa 6 Monate bis ich wieder auf den Beinen war, was diese damalige Freundin als viel zu lang empfand und mich nonstop deswegen mit Vorwürfen: Du must halt endlich was machen! Etc Sonst! überhäufte. Es war schlimm! Zuletzt hat sie mich verlassen, "weil ich nicht mehr der alte Mensch sei, in den sie sich verliebt habe!" - Super! - Die hat rein gar nichts kappiert! - Danach ging es ständig aufwärts mit mir und ich wurde wieder gesund und lebensfreudig. Ich musste mein Leben grundsätzlich sehr verändern, und bin enorm froh über diese Veränderungen! Seit etwa 5 Jahren bin ich körperlich gesund und freue mich meines Lebens wie selten zuvor! 

das mache ich ja auch... ich kaufe ihm kleinigkeiten. höre ihm sehr gerne zu. aber mein fehler ist zu sagen, dasd ich jetzt dad gemacht habe und das gemacht have und ihn noch frage ob das ok ist und er noch einen wunsch hat. am besten ich mache diese kleinen und auch grossrn sachen für ihn ohne grosse worte und ihm meine liebe nicht immer in worte sage sondetn ihm auch seinen freiraum lasse und in nicht bedtänge. klingt einfach aber stelke mir das extrem schwierig vor wril ich dann dad gefühl habe ich lasse ihn ein bisschen im stich. aber deine antwort hat mur wirklich einen neuen positiven blick ihm zu helfen gegeben. denn ich versuche mich manchmal mich in ihn hineinzuversetzen aber das ist unrealistisch. denn wenn man es nicht persönlich kennt hilft alle theorie nichts...

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@neni7777

Ja, das ist wohl so! Ich ging damals natürlich zu einem guten Psychiater, zuerst nur deshalb, damit er mich krank schreibt und ich Geld zum Leben bekahm. Daraus entwickelte sich eine ambulante Therapie, welche mir enorm geholfen hat! Ich wäre jedoch wohl nie zum Arzt gegangen, wenn ich nicht zwingend dieses ärztliche Attest benötigt hätte! Menschen mit Burnout sind oft extrem hartnäckig im sich selber belügen. Es ist aber nicht deine Aufgabe seine Lügen zu entlarven und aufzudecken! Das bringt rein gar nichts! Tue dir blos dies nicht an! Ich wünsche dir nur das Beste, viel Weisheit und Geduld! Patrickson

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Hallo!

So pauschal kann man die Frage nicht beantworten.

Weshalb hat er einen Burnout? Meist hat so jemand mehrere Baustellen am laufen.

Was genau hast du bisher unternommen um ihn zu entlasten? Vielleicht war der Ansatz falsch - zumindest für ihn.

Frage ihn, was er wirklich von dir erwartet und was ihm, seiner Meinung nach, gut tun würde.

Er sollte einen Psychologen hinzu ziehen. Das entschärft die Situation ungemein.

ich untetstütze ihn mehr im haushalt. gehe einkaufen. sage ihm immer wieder wie wertvoll er ist und habe ihm eine wohlfühlkiste gebastelt mit positiven glaubenssätze aber er bräuche das alles nicht. er meint, er sei mir egal und dass er alles alleine machen muss... hilfe holen fällt ihm schwer. ich wäre auch beteit mitzukommen aber das will er auch nicht. was für strategien gibt es denn noch. hast du erfahrungen damit? danke für deine hilfe...

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@neni7777

Wie kommt er auf die Idee, dass er dir egal sein könnte?

Hat er Probleme in Schule / Job, mit Angehörigen, Freunden?

Meine Frage von vorhin hast du mir leider nicht wirklich schlüssig beantwortet.

Haushalt und Einkaufen sind O.K. Das macht man auch so, wenn man lange zusammen ist - sollte zumindest so sein, dass man das Leben gemeinsam anpackt.

Das Problem ist: Wo liegt der Hase tatsächlich im Pfeffer?

Es kann nicht sein und darf nicht sein, dass er sich mit "Ich bin dir egal!" auf die faule Haut legt. Es muss ein Geben und Nehmen bleiben.

Männer sind  - was Hilfe annehmen betrifft, v.a. von Profis - oft etwas sehr zögerlich. Ich nehme an, das liegt an dem "Ein Mann muss stark sein, darf keine Schwäche zeigen" ebenso, wie daran, dass sie es oft nicht gewohnt sind über Gefühle wirklich zu sprechen.

Du weisst schon: Ein Mann ein Wort - eine Frau ein Wörterbuch!

Das solltest du ihm unmissverständlich klar machen: Eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn auch über Gefühle gesprochen wird und dass das wichtiger ist als Gespräche über Urlaub und Tagesplanung.

Es ist absolut ausgeschlossen ihm helfen zu können, wenn du gar nicht weisst, was eigentlich los ist.

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doch, ich weiss schon was los ist. dieses burnout ist nicht erst seit gestern. es hsz sich jahrelang aufgestaut und er redet nur mit mir über seine tragische vergangengeit. und es ist da sicher auch noch viel mehr. er muss immer stark sein. bringt dies auch über aber innerlich ist er am ende und es tut mir so weh und das ich ihm zuhöre und ihm kraft geve indem ich mit ihm fühle ist vielkeicht auch nzr eine illusion. vielleicht wäre eine traumatherapie was. aber das ihm vorzuschlagen wäre eine eskalation zu folge von weiss nicht wie grossem ausmass. und wenn er wüsste, dass ich hier um hilfe bitte. darf ich mich nicht einmißchen. dad geht mich nichts an und ist nicht mein problem und hsnkerum bin ich zu wenug da. das ist doch paradix und wiedersprechlich. ich luebe ihn über alles und bin für alle opfer bereit

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@neni7777

Es tut mir leid, dir das sagen zu müssen. In dem Fall wirst du ihm nicht weiter helfen können - schon gar nicht, wenn sich das bereits Jahre lang hinzieht.

Versuchs doch mal anders zu sehen:

In dem momentanen Zustand ist es nicht möglich eine langfristige Beziehung aufrecht zu erhalten.

Er ist derzeit derart egozentrisch, dass er auch an einer konstruktiven Zukunftsgestaltung gar nicht teilnehmen kann.

Und mal zu heiraten und Kinder zu bekommen, würde er so noch weniger verkraften.

Ich hab 2 Kids - frag nicht was in so einem Haus manchmal los ist! Da braucht man gute Nerven!!!

Wenn er sich keine Hilfe sucht, dann gibt es für euch so oder so keine zufriedenstellende Zukunft.

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis du krank bist?

Du hilfst ihm ausschließlich, wenn du ihn darin bestärkst, seine Vergangenheit und die anderen Baustellen endlich auf Vordermann zu bringen. Und dir und allen Anderen hilfst du damit auch.

Versuche über seine Eltern und Freunde Verstärkung für dein Vorhaben zu erhalten.

Wenn er nicht darauf eingeht, dann droh im damit, ihn zu verlassen.

Vielleicht besinnt er sich dann und will dich nicht verlieren. Wenn er es nicht tut, dann geh! Er ist es dann nicht wert.

Auch er muss auf dich zugehen. Du hast ihm lange genug deine Zeit, deine Gesundheit und deine Zukunft geopfert. Er ist am Zug!!!

Du verbaust dir sonst die Möglichkeit einen "Besseren" kennen zu lernen.

Und noch etwas: manchmal bedeutet lieben, loslassen zu können. Und zwar immer dann, wenn man dem Anderen damit hilft.

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Das tut mir wirklich total leid, zu lesen. Lasse Dich nicht von der vermeintlichen Ablehnung Deines Freundes irritieren und versuche unbedingt weiter, ihm zu helfen. Achte dabei aber natürlich auch auf Dich und suche Dir einen Ausgleich zu der sehr kräftezehrenden Aufgabe. Du kannst nur dann wirklich gut helfen, wenn Du selbst genug Kraft hast. Reibst Du Dich auf, geht es vielleicht Euch beiden eines Tages so.

Schaue doch einmal im Internet, ob es in Deiner Region vielleicht Selbsthilfegruppen gibt und versuche das Thema dort zu schildern. Lasse Dir unbedingt dabei helfen!

Alternativ könntest Du auch versuchen, selbst mit einem Psychotherapeuten zu sprechen.

Natürlich wäre auch einer der ersten Schritte, dass Dein Freund selbst zu der Erkenntnis kommt, dass er eigentlich Hilfe benötigt, das ist nicht immer einfach.

Eine Therapie (ruhig mehrere Therapeuten ausprobieren, ganz wichtig!) kann hier wirklich helfen. Schon das erste Gespräch führt häufig dazu, dass man mal wieder durchatmen kann.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute und viel Kraft für diese Aufgabe!

Egal wie sehr du es versuchst, du kannst ihn nicht stützen und dich selbst auch noch! Das hat auch nichts mit "weglaufen" oder "verdrängen" zu tun. Du bist ein Mensch und es ist selbstverständlich, dass du auch in dieser Situation überfordert und hilflos bist.

Leider befindet sich dein Freund in einer Phase, in der er dies nicht verstehen kann. Aber sobald es ihm besser geht, wird er es sehr wohl tun. 

Du solltest trotz seines Zustandes ehrlich mit ihm sein, ihm aber keine Vorwürfe machen. Sage ihm wie du fühlst und dass du alles in deiner Macht stehende tun wirst um ihn zu unterstützen, aber du auch deine Grenzen hast. 

danke für deine antwort. vorher ist er ins zimmer gegangen und wollte alleine sein. er scheint aus irgendeinem gründ verärgert zu sein und ich weiss nicht was ich falsch gemacht habe. ich lasse ihn jetzt mal eine zeit aber es fällt mir extrem schwer. ich habe dad gefühl, dass ich ihn jetzt im stich lasse... ist burnout heilbar? muss man da am besten in eine stationäre thetapie gehen? aber auf das würde er sich nie einlassen. ich bi n völlig ratlos...

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@neni7777

Es ist immer schwer zu sagen, dass psychische Krankheiten heilbar sind. Die Psyche bleibt ein Leben lang verletzlich, wenn man mal einer solchen gravierenden Krankheit ausgesetzt war. Wie Schizophrenie und Depression. 

Aber man kann Burnout überwinden! Wenn man ihn in all seinen komplexen Ursachen analysiert, ihn vollständig ganzheitlich angeht und die anschließende Prophylaxe als zur Therapie dazu gehörig betrachtet. 

Dazu muss man sich aber häufig in stationäre Behandlung geben und selbst wollen, dass man sie überwindet. Man darf sich nicht der Krankheit ergeben, auch wenn es schwer und anstrengend ist. 

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aber wenn ich in einfühlsam und untetstützend anspreche auf eine therapie geht er die wände hoch und gibt mir an allem die schuld. er ist so ein wundervoller mensch und hat das nicht verdient... es zerreist mir das herz das mitzusehen und seinen schmerz zu spüren. aber das ist nichts dagegen zu dem was er durchmacht. wie könnte ich ihn den kurzfristig aus diesem teufelskreis ziehen. nur für einen kurzen moment, damit er nicht nonstoo so leiden muss.

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@neni7777

Eventuell solltest du dir Unterstützung bei Familie und Freunden suchen. Ohne Therapie werdet ihr beide das nicht meisten können letztendlich. Vielleicht wird es sogar noch schlimmer und mündet in eine Depression. 

Mach ihm klar, dass du ihm nur helfen willst! Und hole dir dabei unbedingt Unterstützung, das entlastet dich auch. 

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