Burnout mit 18 Jahren?

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5 Antworten

Hier ein Tipp: Nehme dir einen Zettel und schreib alle Sachen auf, die dir im Leben wichtig sind. Das können Gegenstände, Personen, Hobbys/Aktivitäten etc. sein.
Dann schreib Charakterzüge von dir auf, die dir wichtig erscheinen, egal ob gute oder schlechte. Wenn du Probleme hierbei haben solltest, schreib einfach Situationen auf, in denen du starke Emotionen gehabt hast (Mut, Freude, Wut etc.). Hauptsache du warst aktiv daran beteiligt. Daran kann man Charakterzüge gut erkennen.

Wenn du dies gemacht hast, lies dir die Liste durch und verschaff dir einen groben Überblick über dich selbst.

Bei allen Entscheidungen, die du daraufhin triffst denke an diese Liste und überlege ob das was andere Menschen über dich sagen auf diese Liste passt oder nicht. Wenn es nicht so ist weißt du, dass diese Sachen nicht nur nicht auf die Liste passen, sondern auch nicht zu dir. Auf längere Sicht nimmt es vielleicht was von deiner Unsicherheit. da du dich so besser definieren kannst.

Es ist aber keine schlechte Idee einen Arzt aufzusuchen, da ein Burnout nicht mit dem Alter zusammen hängt, sondern mit dem Stresspegel.

Ich hoffe ich das hilft dir wenigstens ein wenig :)

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Kommentar von frenzii
07.03.2017, 20:51

Vielen herzlichen Dank das Sie für mich Zeit genommen haben.

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Burnout kann prinzipiell jeden treffen und bezieht sich nicht ausschließlich auf das "Arbeiten" insofern ist es theoretisch denkbar. 

Jedoch würde ich wahrscheinlich diese Diagnose nur zurückhaltend als jetzige Gegebenheit ansehen. 
Denn du beschreibst im Prinzip schon Ursache-Wirkung. Durch deine Kindheit bist du möglicherweise nun ein etwas ängstlicherer Typ, der sich in vielen Hinsichten eher etwas unsicher und vermeidend verhält. Das ist auch in Ordnung. Die vielen Krankheitstage kommen jetzt wegen der OPs oder sind das immer mal wieder kleine Intervalle, die du fehltest?

Aber was sicher stimmt, die unangenehmen Momente und Gedanken sollten weg, ehe es am ende in dem Burnout gipfelt. Test sind auch nur Test und stellen niemals alleine eine Diagnose :)

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Kommentar von frenzii
06.03.2017, 22:54

Leider ist es sehr intervallmässig immer 1-3 tage im Monat

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Sicher geht das. Es kann gut sein, dass Du einfach aufgrund Deiner Vorerfahrungen ein wenig labil bist und dann durch höhere Belastungen schneller erschöpft bist. Es ist gut, dass Du Dich an den Vertrauensarzt wendest und rechtzeitig schaust, was Du tun kannst!

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Man kann das auch schon in jungen Jahren bekommen. Solchen Tests im Internet würde ich nicht trauen. Geh mal lieber zum Arzt. 

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Kommentar von frenzii
06.03.2017, 22:55

Werde ich am Donnerstag. Da ich selbst mit den symptomen bescheid weiss kann der Test schon stimmen bis auf einen gewissen Grad

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'Burnout' scheint mir hier nicht wirklich zu passen (da denkt man doch eher an langjährige berufliche Belastungen und ihre Folgen), aber du scheinst ziemlich gestresst und wenig belastbar zu sein. Hinzu kommt die allgemeine Unsicherheit und Befürchtungen wg. der Prüfung.
Eine psychologische Beratung wäre mal gut für dich, um dir zu helfen, deine Situation zu strukturieren und dich zu stabilisieren.

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Kommentar von frenzii
06.03.2017, 22:58

Ich muss ja belastbar sein da ich tagtäglich mit Patienten arbeiten die sehr viel Belastbarkeit benötigen. Mit der Belastbarkeit hatte ich eigentlich kein Problem mache ja auch mein Beruf sehr gerne. Momentan fühle ich mixh einfach ausgelaugt und habe Angst vor der Prüfung und es ist ein zustand der seit jahren so geht
Ich war bereits bei 2 Psychologen habe aber beide male abgebrochen da es nur schlimmer wurde.

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