burn out

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Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

ja 80%
nein 20%

5 Antworten

ja

Ein komplexes Thema, das nicht mit 2 oder 3 Sätzen zu beantworten ist. Daher ein Link für dich, der mir auch geholfen hat.

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/burnout.htm

Also ich gebe nur folgenden Tip bzw. Erfahrung: Meine Frau (Altenpflegerin) hat genau wegen dieses Symptoms mittels Auflösungsvertrags ihr Arbeitsverhältnis gelöst. Sie wurde für 3 Monate vom Arbeitsamt gesperrt. Und warum? Nur weil sie am Tag nach der Auflösung nicht zum Arzt gegangen war um sich behandeln zu lassen. Sie hatte sich vorher schon beim Arbeitsamt erkundigt wie es ist in so einem Fall. Dort hieß es nur, "es wird vom Amtsarzt geprüft, ob das Symptom so akut ist und ob es zur Sperre kommt oder nicht". Es gab keinerlei Anweisungen für diesen Hausarztbesuch, nur aufgrund dieser Tatsache hat der Amtsarzt gegen sie entschieden, hat sie nicht einmal gesehen! Aber wozu soll ich mich noch krankschreiben lassen, wenn ich eh nicht mehr arbeite? Ich persönlich halte das Burn-Out-Syndrom nicht wirklich für ärztlich behandelbar, selbst nach der entspannensten Kur kommt man doch wieder in den selben Trott mit der gleichen Problematik. Das einzige was hilft ist ein Job- bzw. Firmenwechsel, da der Arbeitgeber der letzte ist der irgendwas ändert.

ja

Burnout ist ja nicht eine Krankheit, gegen die man eben mal in Kur geht oder ein paar Medis schluckt. Im Grunde ist dafür eine komplette Lebensumstellung notwendig. Burnout kann man auch nicht nur dem Arbeitgeber zuschreiben. Man kann sich auch in einer ehrenamtlichen Tätigkeit übernehmen und ausbrennen. Die Symptome sind hinlänglich bekannt und waren auch schon mehrfach Gegenstand dieses Forums. Wichtig ist: Rechtzeitig gegenzusteuern! Sich selbst nicht zu wichtig nehmen, Zeiten der Ruhe einplanen, sich mal ausklinken... Wenn es für Vorbeugung zu spät ist, kann ein Arztbesuch sehr wichtig (oder je nach Persönlichkeitstyp unerlässlich) sein!

ja

Das ist eine Krankheit die von Fachärzten behandelt werden sollte, mit medikamentöser Unterstützung wenn notwendig.

Über die Dauer kann man schwer etwas sagen, aber du brauchst sehr viel Geduld!

ja

Ohne aerztliche Hilfe geht da gar nichts. Viel Geduld und gute Erholung.

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