Kann man als Bundeswehrtransportpilot später bei einer Airline fliegen?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ja, grundsätzlich geht das, denn die Transportpiloten machen einen Teil der Ausbildung (z. B. MCC) an der Verkehrsfliegerschule der LH und die Umschreibung erfolgt gem. Artikel 10 der EU-VO 1178/2011: 

"Anrechnung für im Militärdienst erworbene Pilotenlizenzen" und natürlich in Zusammenarbeit von LBA und Luftwaffenamt.

Allerdings müssen sie auch dann die BU und FQ durchlaufen zusammen mit einem Medical und einem Simulatorscreening - wie andere "Ready Entries" auch. Ebenso sind die erforderlichen Mindestflugstunden auf Turboprop oder Jet nachzuweisen. Hier hätten es die Airbuspiloten der Flugbereitschaft natürlich einfacher, wenn sie denn auf einen zivilen Airbus umsteigen würden. 

Die "Transporter" können sich natürlich auch bei anderen Airlines bewerben, daher ist ein Besuch der Karriereseite beim zukünftigen Arbeitgeber Pflicht, um die Anforderungen zu checken. 

Das LBA schreibt die militärische in eine zivile Lizenz um. Dazu gibt es eine Info: 

"Militärische "Umschreiber"- Bericht akzeptiert 

Der Anrechnungsbericht für im Militärdienst erworbenen Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten wurde am 22.09.2015 seitens der EASA akzeptiert." (LBA-Info vom 06.10.2015) 

Noch letztes Jahr gab es unterschiedliche Interpretationen der FCL; jetzt hat man sich auf einen Standard geeinigt. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klar geht das (solange du die Altersgrenze nicht erreicht hast.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja das geht damit spart die Fluggesellschaft sogar sehr viel Geld da du dann schon fliegen kannst

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?