Bundeswehr Verpflichtung allgemeine Fragen

3 Antworten

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  1. Bewirb dich ca. zwei Jahre vor geplantem Schulabschluss, dann wirst du zeitgerecht zu einer Einstellungsuntersuchung/-prüfung eingeladen, je nach Laufbahn bei einem Zentrum für Nachwuchsgewinnnung oder bei der Offizierbewerberprüfzentrale.
  2. Möglichkeiten gibt es hunderte, da solltest du dich einfach mal umschauen, z.B. bei Bundeswehr.de oder in einem der vielen Foren zu diesem Thema, z.B. Soldatentreff oder Bundeswehrforum. Es besteht auch die Möglichkeit, Praktika bei der Bw zu machen.
  3. Zu den Bestandteilen der Untersuchung/Prüfung findest du unter den oben genannten Adressen massenhaft Informationen, aus welchen Teilen besteht die Prüfung, was wird sportlich verlangt usw.
  4. T1 oder T2 ist im Grunde egal, wichtig ist, ob man für die gewünschte Verwendung geeignet ist oder nicht.
  5. Beförderungen laufen nach Regelzeiten, d.h. es geht nicht beliebig schnell. Nach sechs Jahren Oberfeldwebel zu sein, ist aber normal.
  6. Ja, man kann aus der Feldwebellaufbahn zu den Offizieren wechseln, das ist aber schwierig und nichts, womit man planen sollte.
  7. Nein, die vereinfachte Übernahme bzw. bevorzugte Einstellung als Beamter gibt es schon seit einigen Jahren nicht mehr.

Was verstehst Du unter Beamtendienst? Soldaten sind Soldaten. Das ist ein Dienstverhältnis, dass dem eines Beamten auf Zeit entspricht, nur dass es einige Besonderheiten hat.

Die Ex-Zeitsoldaten die ich kenne, und die aus der Unteroffizierslaufbahn stammen waren alle nach 9 Jahren zumindest Hauptfeldwebel. Einer war Oberstabsfeldwebel und er bekam vor dem Ausscheiden (nach 12 Jahren) das Angebot auf die Schule zu gehen und Leutnant zu werden, was er aber abgelehnt hat.

Naja mein Onkel hatte seine Zeit als Zeitsoldat damals beendet und ihm wurde dann eine Beamtenstelle angeboten, nun ist er ein Polizist. Das ganze diente dazu, dass er eben nicht ohne alles nach seiner Bundeswehr Zeit dasteht.

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Also,dein Freund war kein Oberstabsfeldwebel als Zeitsoldat. In 12 Jahren ist der höchste zu erreichende Dienstgrad nämlich Hauptfeldwebel und den erreicht auch längst nicht mehr jeder,weil es einen Beförderungsstau gibt,der sich immer mehr verschlimmert. Selbst bei den Berufssoldaten werden nicht viele Oberstabsfeldwebel.

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@Apfelkind1986

Er war Oberstabsfeldwebel als Zeitsoldat. Er hat mit mir 1997 die Ausbildung begonnen, das heißt, damals waren seine 12 Jahre vorbei.

Ausbildung hat er mit mir bekommen, denn er hat ebenfalls das Angebot bekommen, von dem Programer 123 sprach. Im Rahmen der Ausbildungsförderung der Bundeswehr (ich glaub das heißt so), haben ehemalige Zeitsoldaten einen Anspruch auf vereinfachte Übernahme. Sie durchlaufen die ganze normale Ausbildung und müssen "nur" die Laufbahnprüfung bestehen. Sie haben keine Übernahmeschnitte oder ähnliches.

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@Meandor

Nein tut mir leid.So etwas gibt es nicht. Und vertrau mir bitte,dass ich mich als Offizier mit unserem Beförderungssystem auskenne. Den Eingliederungsschein,den du evtl meinst,bekommst du,um dich auf zurückgehaltene Stellen im öffentlichen Dienst und der Beamtenlaufbahn bewerben zu können.Zum einen wirst du da aber nicht plötzlich 3 Besoldungsstufen höher eingestellt (warum auch?) und zum anderen wäre dein Freund dann nicht mehr bei der Bundeswehr und somit sowieso keine Oberstaber. Und einen Einfluss auf den Dienstgrad,den man nach 12 Jahren hat,hat der Schein ohnehin nicht.

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@Apfelkind1986

Eingliederungsschein. Genau so hieß das Ding.

War es bei einer Verpflichtung auf 15 Jahre möglich, zum Oberstaber zu kommen? (Damals) Ich bin mir sicher, dass er am Laufbahnende war. Er hatte Hauptschule. Da ist man mit ca. 16 fertig. Dann hatte er eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker. Dann wäre er mit 19 zum Bund. Dann 15 Jahre, dann wäre er mit 34 zu uns gekommen. Vom Alter her könnte das passen.

Ich muss noch mal betonen, dass wir vom Jahr 1997 sprechen, als das alles vorbei war. Damals hatte die Bundeswehr noch ein paar Leute mehr, evtl. gab es damals noch mehr Beförderungsstellen.

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Du solltest dich sogar ca. eindreiviertel Jahr vor Schulende bei der Bundeswehr bewerben. Möglichkeiten gibt es viele. Entscheidend ist immer ob ein freier Dienstposten da ist und du für die Tätigkeit geeignet bist. Auf jeden Fall ein Info-und Beratungssgespräch ausmachen.

Du kannst dich auch informieren auf .....treff.bundeswehr.de

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