Bundeswehr Urologen aufsuchen bei Potenzproblem?

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10 Antworten

Mein Tipp: Nichts voreilig überstürzen!

Mach auf jeden Fall einen Termin beim TrpArzt. Das spart dir im nachhinein eine ganze Menge Umstand und Geld. Der Truppenarzt unterliegt streng der Schweigepflicht. Wenn du am Telefon oder vor Ort dem "Sprechstundenhilfe-StUffz" sagen sollst, wieso du da bist, genügt es, wenn du ihn darauf hinweist, dass das Thema lediglich den Arzt und dich was angeht.

Wahrscheinlich wirst du dann in das nächste BWK oder zu einem zivilen Urologen überwiesen. Du sparst dir dadurch eine ganze Menge an Kosten und Stress.

Sollte sich rumsprechen, dass irgendwer unerlaubt Einsicht in deine Akten genommen hat oder vertrauliche Informationen auf dem Flur verteilt, dann ist es deiner Kameraden Plicht, dafür zu sorgen den Maulwurf auffliegen zu lassen und ein Disziplinarverfahren einzuleiten. Da es sich hier um einen sehr schweren Fall handelt, wird sowas nicht allzu selten mit einem gerichtlichen Diszi geahndet. Das eine Urteil welches ich mitbekommen habe hatte eine Entlassung mit Kürzung der zugestandenen Bezüge zufolge.

Mach dir darüber bloß keine Gedanken! Die sind alle der Verschwiegenheit verpflichtet. Generell bist du auch niemandem zur Auskunft verpflichtet außer dem Arzt, wenn du das nicht möchtest. In solchen Fällen ist das selbstverständlich mit absoluter Diskretion zu behandeln. Das wird schon keiner erfahren, wenn du das nicht möchtest. Und wenn doch? Dann ist es dein gutes Recht dich zu "rächen" und den Spieß (nicht den Herrn StFw - oh Gott, bloß nicht den Herrn StFw ;) ) umzudrehen. Damit kann man dem Schuldigen ganz schön die Zukunft versauen - aber absolut mit Recht.


Fazit: Überstürze nichts indem du irgendwo zu einem zivilen Urologen gehst. Vereinbare vorab einen Termin beim TrpArzt. Wenn man dich fragt, was du hast, dann antwortest du einfach, dass es um eine Frage der persönlichen Gesundheit geht, die keine akute Krankheit aber Abklärung/Untersuchung durch den Arzt bedarf. Das ist so auch absolut legitim und von der/dem Vorzimmerdame/-herrn so hinzunehmen. Dann schilderst du dem Dok dein Problem und ich wette es wird sich eine diskrete und für sich vorallem kostenlose Lösung finden.

Viel Erfolg!


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Also ich würde zum Truppenarzt gehen und ihm in einem 4-Augen-Gespräch sagen, dass du zu einem Urologen möchtest und um eine entsprechende Überweisung bittest. Du möchtest aber die genauen Gründe nicht nennen, weil die sonst in deiner Krankenakte im Sanbereich vermerkt werden und du daher die Befürchtung hast, dass deine Probleme Gesprächsthema in der Kompanie werden.

Womöglich schlägt dir der Truppenarzt vor, ihm die Gründe zu nennen ohne dass er sie schriftlich festhält. Der Arzt hat Schweigepflicht und wenn nichts in den Akten steht, kriegt das auch sonst niemand mit.

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Für dich als Soldat ist immer der Truppenarzt die erste Anlaufstelle. Er kann dir dann eine Überweisung zum Urologen ausstellen. Du musst ja nicht unbedingt dein Potenzproblem in den Vordergrund stellen, wenn es dir sehr peinlich ist, es gibt ja noch andere Gründe für die Untersuchung beim Facharzt. Hier ein Link für Vorschläge:

http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id\_63206944/maenner-gang-zum-urologen-nicht-aufschieben-.html

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Wegen der ärztlichen Verschwiegenheit brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Es besteht keine Gefahr, daß die halbe Kompanie oder das ganze Bataillon von Deinen Problemen erfährt, denn auch der Truppenarzt hat die ärztliche Schweigepflicht zu beachten.

Der SanDienst der Bw hat auch Urologen (in den Bw-Krankenhäusern) in seinen Reihen. Ob die auch Deine Probleme (vermutlich erektile Dysfunktion) behandeln, kann ich nicht sagen -es handelt sich ja nicht um eine Erkrankung bzw. Störung, welche die Verwendungsfähigkeit als Soldat beeinträchtigt.

Aber immerhin hast Du als Soldat zunächst mal freie Heilfürsorge. Ich empfehle, mt dem Truppenarzt zu sprechen. Der kann Dir sagen, wie es weitergeht, d.h. ob Du in ein Bw-Krankenhaus gehen kannst oder ob Du einen Zivilarzt auf eigene Kosten aufsuchen mußt.


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Kommentar von 19Sunny96
01.12.2016, 11:14

Ob das die Diensttauglichkeit betrifft oder nicht ist total egal!

Die Ärzte der Bw haben sich JEDEM Problem das im Bezug zur Gesundheit steht anzunehmen.

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Also bei mir war es so dass ich zum zivilen Arzt eine Überweisung bekommen habe. Du solltest dich aber zuerst. Beim TrArzt melden da die Bw sonst vielleicht die Kosten nicht übernehmen würde. Also meine Empfehlung wäre zum TrArzt gehen und Überweisung holen👍🏼

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Du wirst doch auch die freie Arztwahl haben und einen Spoezialisten aufsuchen können. Vorher kannst Du ja mal in einem Uni-Krankenhaus in der speziellen Abteilung anrufen und Fragen stellen,. Ixh verstehe ja, dass es Dir unangenehm ist. Deshalb würde ich den Truppenarzt außen vorlassen.

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Vorerst ist die Diensttauglichkeit nicht bedroht, da der Bund diese "Waffe" noch nicht offiziell im Nahkampf einsetzt.

Dennoch ist es kein Schönheitsfehler und ein Fall für den Truppenarzt. Der wird dich dann zum Urologen oder Andrologen überweisen.

Am Anschlagbrett werden diese Aktionen nicht verbreitet und auch beim Apell nicht erwähnt.

Kennst du alle Macken und Wehwehchen deiner Kameraden? Auch du brauchst deine Zipperlein nicht aus lauter Kameradschaft breittreten.

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Jeder Arzt hat Schweigepflicht, auch der bei der Bundeswehr.

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Artzt ist artzt er ist an die Schweigepflicht gebunden,punkt1, Punkt 2 ich denke du kannst auch sofort zu einem niedergelassenen Artzt gehen dann hast du gleich den psychischen Druck Weck jemand aus der Kompanie könnte was mitkriegen,alles gute!

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Kommentar von 19Sunny96
01.12.2016, 11:11

So läuft das bei der Bw aber nicht.

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ruf am besten Mal bei einem Urologen an u. frag nach, der sollte das eigentlich wissen?

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Kommentar von Hoegaard
01.12.2016, 09:21

Du bist tatsächlich der Meinung, Urologen haben genug Zeit im Praxisbetrieb, um persönlich ans Telefon zu gehen und dann noch Unbekannten Ferndiagnosen zu stellen?

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