Bundeswehr Training - ( z.B. Marsch )?

3 Antworten

Inzwischen sind die Anforderungen bei der Bundeswehr wirklich ein Klacks, sofern du nicht ganz unsprotlich bist (und das bist du laut deiner Beschreibung nicht). Thema Marsch: Während man vor ein paar Jahren jedes Jahr noch einen 30km-Marsch machen mußte, wurde das jetzt auf 12km reduziert. Dabei trägst du 15kg auf dem Rücken. Das kann man ja fast durchjoggen. Manche joggen es auch wirklich komplett durch. Ich selber jogge immer nur die lezten zwei km. Dann gab es früher den PFT als Sporttest. Dieser wurde durch den BFT ersetzt, welcher nur noch aus drei einfachen Übungen besteht. Und ich kenne aus meinem Kameradenkreis keinen, der den nicht erfüllt, selbst die weniger sportlichen packen das. Gut das Sportabzeichen sollte man jedes Jahr machen, aber wenn man das nicht erfüllt, bringt es auch keinen um. Ansonsten trainierst du ja eh viel. Lauftraining hilft weiter, aber das wird gerade in der allgemeinen Grundausbildung viel praktiziert. Und etwas anstrengender finde ich noch das Kleiderschwimmen.

Was jetzt nicht direkt zum Sport gehört, aber sich dennoch stark auf deine Sportliche Fitness auswirkt, sind viele andere Tätigkeiten bei der Bundeswehr. Wenn es ins Gelände geht können das auch schon mehrere km sein mit voller Ausrüstung und zwischendurch auf den Boden werfen und wieder aufstehen usw.

Also um noch mal das, was du kkonkret gefragt hast, zusammenzufassen. Für den jährlich abzuleistenden Marsch (12km) mußt du dir einen Rucksack selber zusammenpacken, so daß du auf 15kg kommst. Aber für gefächtsmäßige Märsche kommt meistens noch einiges mehr dazu. Das ist schon mal seine komplette eigene Ausrüstung, eine Waffe und songstiges Zeugs, das innerhalb der Gruppe verteilt wird. Und wenn man Pech hat und eine Kameradin ihre Ausrüstung nicht mehr tragen kann, wird deren Ausrüstung auch häufig auf alle anderen Verteilt. Dann hat man schnell mal einen zweiten Rucksack mitschleppen müssen usw.

Das sind aber nur die Mindestanforderungen. Was Märche angeht, gibt es auch so viele Spezialangebote. Bekannt ist zum Beispiel der Nijmegenmarsch, wo eine Tagesetappe (das geht über mehrere Tage) auch mal 50km gehen kann (kannst aus Interesse mal gern danach googlen). Oder auch sehr beliebt ist Dodentocht - landläufig als Totenkopfmarsch bezeichnet, wo es darum geht, 100km innerhalb von 24 Stunden zu schaffen (kannst du auch gern mal googlen). Aber das sind schon die extremsten Märsche und die sind natürlich keine Pflicht. Im Gegenteil, man muß sogar dafür freigestellt werden, wenn man daran teilnehmen möchte.

Was bringt das, wenn man die freiwillig macht, außer dass man die Ausdauer traininert? Kriegt man da besondere Empfehlungen?

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@Bubbleblubber

Es ist einfach fürs Ego. Du bekommst auch ein Abzeichen dafür, das man in der Regel am Dienstanzug tragen kann. Es macht sich auch gut in der Beurteilung, weil Sportliche Leistung immer gewürdigt wird usw. Aber in der Regel nimmt man teil, weil man einfach etwas erleben will.

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Ungefähr 20kg Sturmgepäck hat man.Kommt noch drauf an wer die schweren Waffen/Munitionskiste tragen muss.Da kommen noch mal bis zu 5Kg dazu.Vor allem das große MG lässt deine Arme nach ein paar Stunden verzweifeln.

Die Übungen während des Marsches sind aber eigentlich das anstrengende an der ganzen Sache.Würde man nur maschieren müssen, könnte man es auch schnelles wandern nennen.

man joggt dabei nicht?

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@d2thinktank

Was meinst du mit Übungen? Zwischendurch noch ein paar Liegestützen?

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@Bubbleblubber

Nein.Man stellt bestimmte Szenarien dar,in der jeder seine Fähigkeiten beweisen muss.

Es wird zum Beispiel ein Unfall simuliert.Die Gruppe muss die Verletzten retten und die Gegend sichern.

Oder man muss mit ABC-Masken einen Berg hoch klettern.

Viele Übungen wollen prüfen wie du mit körperlicher Erschöpfung und Stress umgehst.

Erinnere mich aber nicht mehr an alles.


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Es ist die komplette Ausrüstung (so circa 25 Kilo) auf 40 km zu tragen.

25 kg auf sche** 40 km, ist das die schwerste disziplin?

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