Bundeswehr in unserer eigenen Stadt?

7 Antworten

Egal wo man sich bei der Bundeswehr bewirbt (ob nun Zivil oder Berufssoldat), es steht in jeder Stellenanzeige geschrieben, dass man Umzugsbereitschaft mitbringen sollte.
Die versetzen einen, wo man eben gerade gebraucht wird. Nicht, wo man selbst gerne hinmöchte.
Das einzig gute (!) ist wirklich, dass der Bund die Umzugskosten für eine ganze Familie zahlt.

Zu meiner Geschichte: Mein Dad ist Berufssoldat und geht in nem Jahr in Rente. Geboren bin ich an der Nordsee, dann sind wir nach Bayern gezogen weil er versetzt wurde. Paar Jahre später sind wir wieder in die gleiche Stadt an die Nordsee gezogen, weil er versetzt wurde. Und vor 10Jahren dann die letzte Versetzung nach Bayern, 10km weit weg von dort, wo wir schon einmal hingezogen sind. Komisch, nicht? Dauernd umgezogen, und doch immer wieder am selbem Ort gelandet.

Ja ist lustig :D Aber wohl eher purer Zufall oder?

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so mehr oder weniger. die kasernen, auf denen er stationiert war, wurden alle dicht gemacht, also war es nicht anders möglich als ihn zu versetzen.

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@DarkLea

und anträge von ihm wurden immer abgelehnt? oder hat er nie welche gestellt und deshalb seid ihr mit ihm umgezogen?

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Er musste gehen. Immer in den Bereichen, wo er stationiert bzw wegversetzt wurde, gab es nunmal keine freien Stellen. Nicht jede Kaserne bietet alle Arbeitsbereiche an, nicht jede Kaserne braucht Arbeitskräfte zu dem Zeitpunkt. Er hatte wirklich alles versucht. Mein Dad arbeitet ja nicht einmal mehr in dem Bereich, wo er gelernt wurde. Ganz früher war er bei der Marine, dann hat er Flugzeuge repariert und nun ist er Baustoffprüfer oder so ähnlich. Versteh ich auch nicht so ganz, wieso er so oft den Bereich wechseln musste.

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@DarkLea

hmm dann ist es wohl doch nicht so einfach einen platz in der heimnähe zu finden vor allem heute wo soviele kasernen geschlossen haben.

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Ja das stimmt wohl. Ist unter anderem der Grund, wieso ich beim Bund nur Zivil anfangen werde zu arbeiten, statt Soldat zu werden (und dadurch viel mehr zu verdienen)

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@DarkLea

und wenn du zivil arbeitest was musst du dann dort machen und kannst du das dann auch in deiner stadt machen? oder wo sind da die vorteile?

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Du kannst alles machen, was nen Soldat auch kann. Nur dass du eben halt kein Soldat bist. Ich zum Beispiel möchte im Bundeswehrkrankenhaus anfangen zu arbeiten :) Aber du kannst auch alles andere dort arbeiten wie Zahnmedizinische Angestellte, tiermed. angestellte etc.

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@DarkLea

ok verstehe =) aber das gibt dir wahrscheinlich auch keine besseren chancen auf eine heimatnahe stationierung oder?

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Bei mir hieß es, ich bin relativ sicher dort. Ich werde in nem großen Bundeswehrkrankenhaus arbeiten, welches so schnell nicht dicht gemacht wird. Und die meisten Versetzungen sind eben, weil Kasernen geschlossen werden. Außerdem ist mein Dad seit 7Jahren oder so vom Rang her relativ hoch (seitdem wurde er nie wieder versetzt) und deshalb erhoff ich mir irgendwie, dass ich dort bleiben kann :D

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@DarkLea

das freut mich für dich =) bei uns in karlsruhe ist halt leider das problem dass fast alles an kasernen u.s.w geschlossen wurde :(

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Naja dafür werden dann vielleicht die wenigen kasernen, die noch dort sind, nicht mehr geschlossen. Mit etwas Glück jedenfalls

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@DarkLea

soweit ich weiß gibt es in karlsruhe direkt keine mehr die am laufen ist. in bruchsal gibt es aber noch eine für abc-truppen und sanitäter.

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Das kann sein ja. Ich wohn in Bayern und da gibts schon noch einige Kasernen. Bzw in Baden-Württemberg. Ich wohne in Bayern, fange aber in Bawü an. Mein dad arbeitet auch in Bawü.

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@DarkLea

an welche orte dachtest du denn da so? und wo ist dein dad wenn ich fragen darf?

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mein dad arbeitet in Ummendorf (bei Biberach), und ich werde in Ulm anfangen

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Danke :) das wünsch ich dir und deinem Kumpel auch ;)

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Die Bundeswehr, zu der auch die Marine und die Luftwaffe gehören, berücksichtigt in der Regel keine Stationierungswünsche. Die Soldaten sind Berufssoldaten oder Zeitsoldaten und müssen bundesweit und darüberhinaus eingesetz werden. Häufig ist sogar mit einer Beförderung auch ein Standortwechsel verbunden. Kasernen liegen oft am Ar... m der Welt, wo niemand freiwillig hinginge.

Wie BrascoC schon schreibt, hängt es von der Verwendung und dem Dienstgrad des Soldaten ab, wo er gebraucht wird.

also stehen die chancen wohl eher schlecht dass er in seine heimatstadt als soldat kann oder? /:

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@DinoSauriA1984

kennst du dich denn gut mit dem thema aus? ein anderer kumpel von uns
der auch bald zum bund geht will natürlich auch eine stelle in karlsruhe
und von der verwendung her würde es passen der hat aber wiederrum keine
familie. die hatten auch gehofft villeicht mal zusammen in einem lager
zu sein sozusagen. aber ich denke nachdem was ich hier so lese kann man
schon von glück reden dass man überhaupt irgendwo eine stelle hier
kriegt. dass beide hier eine stelle bekommen und dann auch noch am
selben ort dürfte wohl somit sogut wie ausgeschlossen sein /:

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@Flavourbangt

Meine persönlichen Erfahrungen stammen noch aus der Zeit der Wehrpflicht, liegen als ein paar Jährchen zurück. Dazu noch ein paar Reportagen im Fernsehen, also nix allzu handfestes.

Allerdings scheint es mir nur logisch zu sein, dass auf Wünsche nicht allzuviel Rücksicht genommen wird: Der Bedarf der Bundeswehr wird zentral im Heeresamt geplant. Und wenn man bei einem auf Wünsche eingeht, muss man das auch aus Gleichbehandlungsgründen bei anderen auch.

Außerdem dürfte es die Regel sein, dass man während einer mehrjährigen Dienstzeit das ein oder andere Mal versetzt wird. Es kann ja Zufälle geben, aber damit zu rechnen, in den Heimatort zu kommen, scheint mir sehr gewagt.

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totaler Schwachsinn. selbstverständlich kann man sich auf Antrag versetzen lassen und Beförderungen haben nur bei Offizieren eine Verbindung mit Versetzungen.

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Nicht immer, wird im Einzelfall entschieden. Berücksichtigt wird es jedoch.

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Es gehört zur "Mannwerdung" im Sinne der BW, Heimweh usw. abzutrainieren.

Theoretisch kann er nach Absolvierung seines Grundwehrdienstes einen Versetzungsantrag stellen, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird der dann abgelehnt.

Mein Mann war damals 800 km von zu Hause entfernt stationiert, 4,5 Jahre, das war "heimatnah" (alles, was innerhalb Deutschlands ist, ist "heimatnah" :) )

wann ist denn ca der grundwehrdienst absolviert also wie lange dauert das? und wird er dann wahrscheinlich ewig woanders sein?

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@Wapiti201264

und dass er obwohl er frau und kinder(?) hat? das ist schon mies. wann war das denn als er beim bund war? und ist er immernoch dort?

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@Flavourbangt

Nein, damals hatte er weder Frau noch Kinder. Das war ca. 1997.

Nein, ich hatte doch geschrieben, er war 4,5 Jahre dort.

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@Wapiti201264

ok dann sind wohl nicht alle so ewig lange beim bund. dachte immer die meisten bleiben dort bis zur rente :D

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@Flavourbangt

die wenigsten bleiben bis zur Rente. Bei den meisten ist nach spätestens 12 Jahren Schluss.

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Es gibt keinen Grundwehrdienst mehr.

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Danke für die die bis hierhin gelesen haben. Ich hoffe es findet sich jemand, der damit Erfahrung hat oder mir einfach weiterhelfen kann :)

Schonmal Danke im voraus.

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