Bundeswehr FWD Sold + Verpflichtungen

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1 Antwort

Ad 1:

Nein, das wäre er nicht. Als SaZ erhältst Du im selben Dienstgrad deutlich höhere Bezüge als ein FWDL.

Ad 2:

Normalerweise muss - da der Sold üblicherweise am Ende eines Monats für den jeweils folgenden ausbezahlt wird (also z.B. am 31. Juli für den Monat August) - nur anteilig der jeweils betroffene Monatssold zurückerstattet werden. Sollte also jemand in diesem Beispiel zum 15. August austreten, müsste er die Hälfte des erhaltenen August-Bezugs zurückerstatten. Die übrigen Monate an sich nicht, da er ja dafür die entsprechende Gegenleistung (= Dienst) geliefert hat.

Ad 3:

Gediente Soldaten - egal wie lang oder in welcher Verpflichtungsart - sind Reservisten und würden im Verteidigungsfall entsprechend auch wieder verwendet werden (Bedarf vorausgesetzt, es gibt mehrere Stufen der Reserve). Gemäß Art. 12a GG ist jeder deutsche Mann im Verteidigungsfall potentiell für den Militärdienst einsetzbar, es sei denn, er verweigert den Dienst mit der Waffe. Aber auch dann kann er zu militärischen Unterstützungsleistungen (Schanzen, Panzergräben ausheben, Ausbessern von zerstörter Infrastruktur usw.) herangezogen werden.

http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12a.html

Ich danke dir vielmals für deine Antwort, bessere hätte ich mir nicht vorstellen können . Lg

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