Bundeswehr FWD oder gleich verpflichten?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Der Reihe nach:

1) Auch der Freiwillige Wehrdienst ist eine Form der Verpflichtung.

2) Wenn Du bei der Bundeswehr eine Berufsausbildung machen willst, ist eine Verpflichtung für mindestens 9 Jahre als Unteroffizier im Fachdienst (Hauptschulabschluss) oder für 13 Jahre als Feldwebel im Fachdienst (Mittlere Reife) notwendig. Der FWD ist lediglich als Überbrückung bis zu einer Ausbildung/einem Studium sinnvoll - man verlässt die Bw ohne zivil verwertbare Berufsausbildung und verbleibt während der gesamten Zeit in der Mannschaftslaufbahn.

3) Du kannst den FWD natürlich zum "Hineinschnuppern" in die Bw nutzen - während der ersten 6 Monate ist ein Austritt ohne Angabe von Gründen möglich ("Probezeit"). Aus dem FWD kann man sich dann auch für eine Karriere als SaZ bewerben.

4) Mit 15 kannst Du auch bereits ein Praktikum bei der Bundeswehr absolvieren - auch dabei könntest Du bereits einen ersten Einblick gewinnen. Wichtig: Kein Waffendienst, keine Übernachtung in der Kaserne möglich!

5) Wende Dich mit Deinen Fragen ruhig auch an ein Karrierecenter der Bundeswehr (über Google ist das Dir am nächsten gelegene) leicht zu finden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

1. Du wirst lange Auslandseinsätze ohne Heimaturlaub machen müssen. Dort wird vielleicht Dein Leben bedroht sein und Du wirst vielleicht Menschen töten müssen. Kommst du damit klar?

2. Was bringt dir der FWD außer wenig Geld und ein vertanes Jahr. Groß etwas werden kannst du damit nicht. Die Zeit kannst du besser verwenden.

3. Wenn du dich verpflichtest, gibt es - jedenfalls war das damals so - eine Probezeit. Wenn's nichts ist, kannst du ncoh wieder raus.

4. Welche Perspektiven hättest du denn sonst noch?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ho007
28.03.2016, 22:49

Ich bin etwas Handwerklich begabt ich hab halt gedacht das man da eine Ausbildung machen kann z.B.in meinen Fall zum Tischler.

0

Was möchtest Du wissen?