Bundeswehr. Einige Fragen dazu.

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7 Antworten

Die Bundeswehr sucht zur Zeit GUTE Leute. Das Studium ist echt hart, da es in Trimestern und nicht in Semestern abläuft.

Wenn Du bei der Bundeswehr studieren möchest, dann sollest Du Dich bei OPZ in Köln bewerben. Das Studium geniest einen guten Ruf. Die Universitäten der BW bieten vielen Studiengänge an, z.B. Maschinenbau / elektrotechnik und auch Psychologie an.

Zur Zeit ist der Wechsel in den Ruhestand mit einem "niedrigen" Alter möglich.

Dass sind die Vorteile, wenn Du Berufssoldat bist. Als Zeitsoldat wird Dir Hilfe zur Eingliederung ins Zivilleben gewährt (BFD). Aber ich weiss, dass einige da echte Probleme hatten. Als ich an Bord war, ist ein Offz ins Zivilleben gewechselt. Sein Hauptproblem war die Personalverantwortung. An Bord hatte er Personal unter sich und mußte eigenständig Entscheidungen treffen. Bei dem zivilen Job im Amt war keine Improvisation gefragt und Personalverantwortung gab es nicht . Aber dafür Dienstvorschriften.....

Bei der Polizei gehst Du später in Rente, hast dafür ein geringeres Risiko. Mein Vater war bei der Kripo und sagte zu mir: "Die Beamten tun mir heute leid. Sie dürfen nichts mehr und die Belastung ist enorm." Bei der Bundeswehr ist es ähnlich....

Du hast ausgesorgt, wenn Du Berufssoldat wirst und einen guten Job hast. Ich war damals auch am überlegen bei der Bundeswehr zu bleiben und dort zu studieren. Heute bin ich froh, dass ich es nicht gemacht habe. Damals gab es noch die DDR.....

Heute ist die Situation eine ganz andere und die Gefahr ist aus meiner Sicht heute größer als früher.... Aber wenn sich jemand darüber im Klaren ist, dann ist die Bundeswehr immer noch oder mehr denn je eine gute Alternative.

Ich war beim Bund und mir hat es eigentlich ganz gut gefallen, aber ich weiss nicht, ob ich mit dem ewigen Umziehen und dem harten Studium klar gekommen währe. Ich war bei der Marine und die Offz mußte(n) oft Ihren Einsatzort wechseln. Letztendlich habe ich an einer FH studiert und nun habe ich u.a. Personalverantwortung und bin als Projektleiter tätig und zu frieden.

Letzlich sehe ich es so:

Das Risiko ist bei der BW höher

Der Ruhestand beginnt bei der BW eher

Mache Dir klar was es heist bei der BW oder Polizei zu sein. Kannst Du damit gut leben gehe den Weg nach dem Du Informationen gesammelt hast. Machst Du es nur weil Du ausgesorgt hast, gehst Du aus meiner Sicht den falschen Weg. Da ich mit einige Dingen nicht gut leben konnte, habe ich nur den Wehrdienst abgeleistet. Ich wollte damals unbedingt an Bord bleiben und aber erfahren, dass viele Offiziere sehr kurze Dienstzeiten an Bord hatten.

Hole Dir informatioen und rede mit dem Wehrdienstberater und dann treffe eine Entscheidung.

Bei der Bundeswehr hast du ein höheres Anfangsgehalt als bei der Polizei. Bei der Polizei bist du Landesbeamter auf Lebenszeit. Bei der Bundeswehr bist du erst einmal Zeitsoldat für eine bestimmte Zeit. Danach kehrst du wieder in das zivile Berufsleben zurück, außer du wirst vorher Berufssoldat. Wirst du im Polizeieinsatz dienstunfähig, gehst du in den vorzeitigen Ruhestand mit einer Mindestpension. Solltes du nicht privat vorgesorgt haben, "nagst du am Hungertuch" Solltest du bei der Bundeswehr im Einsatz verunfallen und hast eine MdE von mind 30% hast du einen Rechtsanspruch auf Weiterbeschäftigung als Berufssoldat/Beamter oder Arbeitnehmer bei der Bundeswehr neben einer finanziellen Entschädigung.Ich denke mal, das man bei der Bundeswehr besser sozial abgesichert ist.

Ausgesorgt.

Das klingt nach Saus und Braus, Party und schönes Leben bei geringfügig bis keiner Arbeit.

Dem ist nicht so, das Ding läuft ganz anders.

Der "Geldfluß" ist eben nicht üppig, der Verdienst jetzt nicht atemberaubend hoch.

Zudem wird man Dich alle paar Jahre innerhalb Deutschlands versetzen. Den Umzug zahlt die Bundeswehr, aber den ganzen Sums außen herum, wenn die Möbel nicht passen, die Küche nicht mehr, etc., das geht auf Deine Kappe, ist ja Deine Küche.

Zudem kommt, dass das familiäre Probleme mit sich bringt, denn Deine Frau (die Du mal haben wirst), schon gar nicht Kind(er), sind sicherlich nicht allzu sonderlich glücklich darüber. Die Kinder auf ständig neue Schulen, die Frau darf sich am neuen Wohnort immer einen neuen Job suchen, denn Dein Gehalt wird nicht ausreichen, um Deiner Frau zu ermöglichen, auf Arbeit zu verzichten. Jobs fallen nicht vom Himmel, wenn die mal was tolles gefunden hat, darf sie weg. Zudem sind viele Arbeitgeber, die natürlich fragen, was ihr Mann beruflich so treibt, auch nicht gerade gewillt, sie einzustellen, da er sich ausrechnen kann, dass die irgendwann wieder kündigt.

Durch die dauernde versetzerei kannst Du es zudem erstmal vergessen, ein eigenes Häuschen zu kaufen. Was bringt das, wenn man nach 3 Jahren wieder verkaufen muß?

Die Bundeswehr ist eine Berufsarmee seit neuestem. Das bedeutet, gehst Du dazu, ist nichts mit Freiwilligkeit bei Auslandseinsätzen. Afganistan wird bis dahin (hoffentlich) gegessen sein, aber es wird noch genug andere Stellen auf der Welt geben, an welche man Dich dann hinbefiehlt.

Bei der Polizei (Landespolizei) wird man Dich bei der Ausbildung und danach versetzen, aber dort kannst Du davon ausgehen, dass Du dort bleiben und einen dauerhaften Lebensmittelpunkt bilden kannst, zumeist zudem noch nah zu Deiner derzeitigen Heimat. Hast Du nach der Ausbildung einen Standort, dann kannst Du Dich dort häuslich niederlassen udn es Deiner Familie ermöglichen, ein ganz normales Leben zu führen, wie alle anderen auch.

Bei der Bundeswehr jedoch kannst Du viele Sachen studieren, bei der Polizei nur eine. Jedoch alleine bereits durch die Versetzungskalamitäten würde ich eher zur Polizei raten, denn zur Bundeswehr.

naja bei der Bundeswehr verdient man schon sehr ordentlich. das steht fest.

Fest steht aber auch das du dich der Bundeswehr für 6 oder 7 jahre 8genaue Zahl weiß ich nicht) verschrieben musst, heißt du darfst vorher nicht austreten. Und je nach dem was du bei der Bundeswehr machen willst bezahlst du auch noch mit deiner Psyche :/

Killertorte 23.03.2012, 23:08

Mit dem Verpflichten habe ich mir schon klar gemacht. Ich denke mir wenn ich irgentwo eine Ausbildung machen kann ich auch nicht wechseln wie ich lustig bin, ohne eine Kerbe in meim Lebenslauf zu hinterlassen. Wenn die Bundeswehr nichts für mich ist spüre ich bestimmt schon in den 3 Monaten AGA. Natürlich mit dem Psychischen Aspekt weiß ich leider nichts da ich leider nicht weiß wie ich in verschiedenen Situationen reagiere.

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Base16 23.03.2012, 23:19
@Killertorte

Aber du kannst die Ausbildung abbrechen ! Bei der Bundeswehr geht das nicht ! Was dieses 3 Monate AGA weiß ich nicht ;) Ja da hast du wohl recht, sicher ist aber das es nicht spurlos an einem vorbei geht wenn man diverse Auslandseinsätze hast. Wie gesagt glaube ich aber auch das es zu 100% abhängig davon ist was genau man in der Bundeswehr eigentlich macht !

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hartycat 24.03.2012, 17:13
@Base16

Falsch, denn auch als Zeitsoldat habe ich eine Probezeit oder durchlaufe eine Eignungsübung. Dauer zwischen 4 und 6Monate. In dieser Zeit kaann ich jederzeit abbrechen.

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Base16 24.03.2012, 21:47
@hartycat

Ja dann ist doch alles super :D Ich keinte das ja auch eher eigtl nach der Ausbildung, einmal verschrieben, lange verschrieben

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Wenn du da studierst musst dus nicht bezahlen weil die Bundeswehr da alles übernimmt außerdem bekommst du währenddessen volles Gehalt soweit ich weiß. Der einzige Nachteil ist, das man in Afganistan sterben kann...

Keine. Obwohl, bei der Bundeswehr kannst du quasi alles studieren. Bei der Polizei soweit ich weiß nur Polizeispezifisches.

Ausgesorgt nur wenn du dort bist zur Rente bleibst...

Wenn du nach 7 Jahren z.b.aufhörst, wirst du immer noch weiterarbeiten müssen...

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