Bundesurlaubsgesetz. Zählt gesetzlicher Anspruch oder was im Arbeitsvertrag steht?

4 Antworten

Was steht denn genau zum Urlaub im Arbeitsvertrag? Gibt es eine "Zwölftelvereinbarung" oder gilt ein Tarifvertrag mit "Zwölftelregelung"?

Wenn nichts zur Zwölftelung im Vertrag steht und auch kein entsprechender Tarifvertrag Anwendung findet, hast Du Anspruch auf die kompletten 30 Urlaubstage.

Gibt es eine Zwölftelregelung hast Du danach Anspruch auf 7/12 des vereinbarten Urlaubs und das sind 17,5 Tage. Hier sagt allerdings das Bundesurlaubsgesetz, dass Du Anspruch auf den kompletten Mindesturlaub hast. Bei einer 5-Tage-Woche sind das dann 20 Urlaubstage.

Du schreibst in einer eigenen Antwort (was man nicht tun sollte, es verwirrt nur und wird oft nicht mehr gelesen, wenn man schon geantwortet hat) dass ein Tarifvertrag Anwendung findet.

Man sollte aber schon wissen, was dort zum Urlaub steht. In vielen Tarifverträgen gibt es allerdings eine "Zwölftelregelung". Trifft das auch bei dem für Dich maßgebenden Tarifvertrag zu, stimmt die Urlaubsabgeltung von 20 Tagen.

Hier sind dann die Bestimmungen aus dem Bundesurlaubsgesetz, die Gewährung des kompletten gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaubs, eingehalten.

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Der Arbeitsvertrag ist laut Aussage von meinem ehemaligen Chef aus einem Manteltarifvertrag. In meinem Arbeitsvertrag ist nichts weiter geschrieben zum Urlaub nur das dem Arbeitnehmer 30 Tage Urlaub im Jahr gewährt werden

dir steht aus diesen 30 tagen der Urlaub bis 31.07. zu.

das sind 17.5 tage. wenn du bereits 20 genommen hast kann dir dein alter Arbeitgeber 2,5 tage vom lohn abziehen

dir steht aus diesen 30 tagen der Urlaub bis 31.07. zu.

Das ist falsch.

Wenn das Arbeitsverhältnis bei Beendigung in der 2. Jahreshälfte (wie hier) länger als 6 Monate bestanden hat, besteht Anspruch auf den vollen Jahresurlaub, bei Vereinbarung einer anteiligen Berechnung bei unterjährigem Ausscheiden aber mindestens auf den vollen gesetzlichen Urlaub.

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in der Regel richten wir uns nach der tarifliche Regelung und gewähren nur den anteiligen Urlaub, d.h. 1/12 für jeden vollen Kalendermonat, den sie beschäftigt war.

 Jedoch hat Frau XY insoweit Recht, das sie bei einem Ausscheiden nach dem 30.06. einen Anspruch auf den vollen Jahresurlaub hat. Die bezieht sich nach dem Bundesurlaubsgesetz jedoch nur auf den gesetzlichen Mindesturlaub, d.h. 20 Tage bei einer 5-Tage-Woche und nicht auf ihren tariflichen Urlaubsanspruch i.H.v. 27 Tagen.

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